Aus der Reihe: Yasi’s Tribut an neun wunderbare Jahre Akte X.


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DAS Yasi
ywollmarker@yahoo.de
Natürlich, sie gehören mir, die Welt ist eine Scheibe und ich heiße Gott. So, alles geklärt?
Alex Krycek POV, Gedanken
PG
sagen wir mal 8. Staffel
Wie schnell doch Vorurteile entstehen können...
für Wod, weil sie mir in einer dunklen Stunde gestanden hat, dass sie heimlich für den guten Mann schwärmt.....


Vorurteile


Sie denken, ich könnte nichts anderes, als unfaire Spiele zu spielen.
Das trifft mich.

Sie denken, ich bin kalt und berechnend. Immer und zu jeder Zeit, doch eigentlich ist es nur die tiefe Verzweiflung, die mich so handeln lässt wie ich es tue.

Sie denken wirklich, ich wäre ruhig und gelassen, wenn ich einen Menschen töte. Doch in Wahrheit tobt ein stummer Kampf in mir.

Sie denken, mir wäre es völlig gleichgültig, wie dieses Spiel zu Ende geht, doch um ehrlich zu sein, es ist mir so wichtig, dass mir die Worte fehlen.

Sie denken wirklich alle, mir ist das völlig egal.....

Aber das stimmt nicht, absolut nicht.

Mein Seele weint, leise zwar, so dass es niemand hören kann, dennoch übermannt mich die Verzweiflung....

Alles was ich getan habe war es doch, zu versuchen, meinen Platz in diesem Chaos zu finden, mich zu behaupten, in diesem Szenario nicht unterzugehen. Und wenn, dann jedenfalls nicht kampflos.

Mein Leben ist mein Eigentum, es gehört mir und entgegen der allgemeinen Annahme, ich hätte meine Seele verkauft, befindet sich diese immer noch in mir drinnen.

Ich trage eine Verantwortung, eine sehr große, doch dies zu erkennen liegt nicht in jedermanns Macht.

Ich habe mich für eine Richtung entschieden, mein Weg führt mich zum Ziel und niemand kennt das Ziel besser als ich. Nicht einmal dieser verdammte Krebskanditat, wie Mulder ihn zu nennen pflegt, weiß, was meine Rolle hierbei ist. Dieser gottverdammte Mistkerl glaubt er wäre der Einzige, doch ich weiß, dass er sich irrt.

Niemand hat das Recht über mich zu urteilen, ohne die ganze Wahrheit zu kennen, doch um an diese Wahrheit heranzukommen, müssten sie mir vertrauen.

Ich gehe unbeirrt weiter, denn man hat mir eine Verantwortung überlassen, die die Entscheidung für die Zukunft beeinträchtigen wird.

Dennoch würde ich mir wünschen, dass mich jemand auf diesem Weg begleiten könnten, so jemand, wie Mulder in Scully gefunden hat.....

Ende