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DAS Yasi
ywollmarker@yahoo.de
WoD
DRR, Doggett POV
R-16
An den Eigentümer Chris Carter: guter Mann, verzeih mir die Anmaßung, mir die von dir erfundenen Personen einfach auszuleihen, aber da du ja nichts davon geschrieben hast, mach ich das eben.
9. Staffel
Wenn dir das wichtigste im Leben genommen wurde, was bleibt dann noch über?
WoD, fühl dich angesprochen! Du magst diesen Ohrenheini und würdest ihn sogar lieber heiraten als Robbie Williams. Etwas, das ich in keinster Weise nachvollziehen kann!!! Ansonsten möchte ich gerne den gesamten Webmasterclan von SoX danken, ebenso Kitty, Manu, Sam, Rebecca, denen es meiner Meinung nach zu verdanken ist, dass aus SoX so was wie ne Kultseite geworden ist.
Trauer und Schmerz
oder
Die Nacht, die meinem Leben wieder einen Sinn gab



Ich hatte keine Tränen mehr. Mein Schmerz saß tief in meiner Seele und ich konnte nichts machen, um mich davon zu befreien.
Als ich gestern die Leiche meines Sohnes gesehen habe brach die Welt für mich entzwei. Jeder Funke Gefühl ist aus meinem Herzen geflohen.
Leere.
Nichts.
Keine Regung.
Trauer.
Schmerz.
Verlust.
Es ging einfach nicht mehr. Und ich wusste das. Nach diesem Verlust konnte ich einfach nicht mehr von vorne beginnen. So gerne ich es auch wollte, doch ohne ihn konnte ich nicht leben - er war das einzige Licht in meinem Leben gewesen, doch nun war alles schwarz.

Ich blickte in den Himmel - es war Nacht und der Regen tropfte in mein Gesicht und in meine Augen. Warum nur?

Mein Kopf war voller Fragen, Fragen, auf die ich keine Antworten fand.
Mein Herz zersprang voll Schmerz, als ich sein liebes Gesicht vor mir sah.
Nie wieder - nie wieder würde ich jemand so lieben können. Nur noch einmal seine Hand nehmen, seine Nähe spüren - einmal.
Mein Herz schmerzte - nicht nur innerlich, sondern auch, weil ich weinte, immer mehr. Mein Körper konnte kaum noch so viele Tränen aus der Seele holen, so zerfetzt war sie. Ich wusste nicht wohin mit meinem Schmerz.

All diese Erinnerungen, sein Gesicht immer wieder vor meinen Augen, ich wollte schreien, ihn rufen, doch ich war zu schwach - mein Körper war wie gelähmt. Ich musste weg, weg von hier, hinein in mein Zimmer.
Vielleicht würde mein Schmerz dann aufhören, vielleicht könnte ich mein gebrochenes Herz dann hier zurücklassen...
Ich ging und als ich merkte, dass der Schmerz mit jedem Schritt nur noch schlimmer wurde, rannte ich.
Weg, weg mit dieser Qual. Meine Augen suchten verzweifelt nach einem Platz, an dem sie sich verstecken konnten.

Doch das was meine Augen erblickten, als ich die Türe öffnete, war Monica. Monica, die sich so verbissen an der Suche nach Luke beteiligt hatte, ohne deren Anwesenheit ich die letzten Tage nicht überlebt hätte.
Der Regen tropfte auf den Boden, meine Hände zitterten. Langsam stand Monica auf, den Blick nicht von mir lassend, und kam zu mir herüber.

"John, lass es raus."

Ich klammerte mich an sie, und wieder bebte mein ganzer Körper unter der Last der Tränen. Monica hielt mich nur fest, sagte kein Wort. Wörter wären jetzt auch überflüssig gewesen.

Dann machte sich ein anderes Gefühl in mir breit. Ich wollte Leben, ich wollte fühlen, ich wollte etwas spüren, irgendetwas. Ich schloss die Augen und merkte augenblicklich, wie die Anspannung von mir abfiel.
Monicas Wärme umschloss mich wie ein unzerstörbarer Panzer gegen die feindliche Außenwelt.
Ich hob meinen Kopf und blickte fragend in ihre Augen. Ein kurzes Nicken bestätigte mir, dass sie mich verstand. Schweigend musterten wir uns gegenseitig. Sie sah gut aus, verdammt gut. Ich spürte einen kurzen Stich der Trauer in mir, doch ich stieß ihn beiseite.
Ich empfand das schmerzhafte Bedürfnis sie zu berühren, konnte nicht aufhören, daran zu denken.
"Es tut mir so leid John!" flüsterte Monica.
"Schtt," Ich verschloss ihren Mund mit einem Kuss. Erleichtert und verzweifelt zugleich umschlang ich ihren Nacken. Monica fing an, mich am ganzen Körper zu streicheln. Ich verspürte ein heftiges Verlangen nach dieser Frau, die mir eigentlich noch so fremd war.
Unter Küssen gelangten wir zum Bett und zogen uns gegenseitig die Kleider aus. Dies war nicht der Moment um lange zu reden, da war auch keine Zeit für Zärtlichkeit. Hier ging es nur ums Überleben.
Ich schien die Welt um mich herum zu vergessen und stieß kräftig in sie hinein. Monica krallte sich extasisch an mich und stöhnte. Wir liebten uns bis zum gemeinsamen Höhepunkt und sanken dann erschöpft zurück.
Keiner von uns sagte ein Wort. Ich legte mich in Monicas Arme und für den Rest der Nacht fühlte ich mich sicher und geborgen.

Als ich am nächsten Tag erwachte war sie nicht mehr da. Doch ich fand einen Zettel mit einer Notiz am Tisch.

John, schau dir manchmal die Sterne an, sie werden dir Hoffnung schenken. Betrachte den Regenbogen, und lass dich in seinen Farben fallen. Geh durch die Strasse und betrachte die Menschen, du wirst sehen, auch sie leiden. Lebe mit der Trauer und der Verzweiflung und du wirst erkennen, dass jeder noch so kleine Hoffnungsstrahl dich wieder aufrichtet. Du bist liebenswert, weil du du selbst bist und weil du jemanden hast, auf den du bauen kannst.
Ich verstehe dich und wenn du mich brauchst, weißt du wo du mich finden kannst.
Monica


****


Jahre später, FBI Gebäude Washington D.C

Ich überlegte einen Augenblick doch dann griff ich in meine Geldbörse und zog einen verknitterten Zettel heraus. Ich hatte Monicas Brief immer bei mir und ich wusste, heute war der Tag gekommen, um sie wieder um ihre Hilfe zu bitten. Scully musste beschützt werden, und wenn einer es schaffen würde, dann Monica.

Ende

Huch! Ich glaub ich steig wieder um auf mein MSR Fach, das hier ist eindeutig nichts für mich!!!!