Disclaimer: Wie ihr wahrscheinlich schon wisst, gehören die Charaktere Mulder, Scully und ihre Mutter nicht mir, sondern irgendwem sonst da draußen... Wahrscheinlich wohl Chris Carter und 1013 Productions...

Autorengelaber: Ich hoffe, Euch gefällt meine Story ;)

Warum nicht gleich so!

<..."Ich liebe dich nicht mehr, Dana Kathreen Scully! Ich habe es die ganzen Jahre über nicht wahrgenommen, aber ich liebe Diana!" Er nahm Diana in den Arm und küßte sie... >
"Nein!" Scully schreckt hoch und saß nun kerzengerade auf ihrem Bett. < Nur ein Traum! - es war nur ein Traum! > redete sie sich ein und faßte sich an die mit kaltem Schweiß überzogene Stirn. Dann ließ sie sich wieder zurück in ihr Kissen fallen. Sie war den Tränen nahe. Jede Nacht träumte sie das selbe: Sie gesteht Mulder ihre Liebe und er erwiedert sie. Doch dann kommt Diana Fowley und er verläßt sie mit den Worten "Ich liebe dich nicht mehr" Seit Wochen hatte sie nicht mehr richtig geschlafen - hatte immer die halbe Nacht wachgelegen in der Hoffnung, nicht einzuschlafen und den Traum nicht noch einmal durchleben zu müssen.
Scully schaute auf ihren Wecker. Es war kurz nach Fünf Uhr. Viel zu früh um den Tag zu beginnen... doch sie hatte zu große Angst davor, den Traum ein weiteres Mal zu träumen. Also stand sie auf - wie die Tage zuvor auch. Sie stellte sich unter die Dusche. Ununterbrochen mußte sie an Mulder und ihren Traum denken. Jeden Tag aufs neue stellte sie sich die gleiche Frage: Wovor hat sie solche Angst, daß sie dieser Traum jede Nacht aufs neue verfolgt?
Es war Sonntag und sie mußte noch nicht einmal zur Arbeit - dafür hatte sie sich zum Mittagessen bei ihrer Mutter angemeldet. Sie würde versuchen, dort auf andere Gedanken zu kommen.
Scully stellte die Dusche aus und nahm sich ein Handtuch. Nachdem sie sich trocken gerieben hatte, stellte sie sich im Bademantel vor den Spiegel. Ein müdes, elendes Gesicht blickte zurück. Nicht zu übersehen waren ihre Augenringe. Sie fuhr sich mit einer Hand durch die immernoch nassen Haare und griff nach ihrem Fön.
< So kann das doch nicht weitergehen! Fox, verdammt, ich liebe dich! Warum habe ich nur solche Angst davor?! >
Harre gefönt und Zähne geputzt. Dann ging sie in die Küche, schmierte sich ein Brot und schaute auf die Uhr: es war inzwischen Sechs. Ihre Badorgien wurden auch immer länger - je müder sie morgens war.
Nachdem sie zwei Brote gegessen hatte, ging sie wieder in ihr Schlafzimmer und nahm ihr kleines Kettchen mit dem goldenen Kreuz aus ihrem Schmuckkästchen. Doch bevor sie es sich ummachte betrachtete sie es lange. Wie oft hatte Mulder es ihr nach der Rettung aus einer gefährlichen Situation schon wieder zurückgegeben?! Damals, nachdem sie entführt worden war zum Beispiel. Es beinhaltete schon so viel an Bedeutung für sie. Scully drehte es noch einmal in ihrer Hand um, bevor sie es sich um den Hals machte.

< Sonntag. Was kann man an einem Sonntag schon groß machen?! > Fox Mulder saß auf seiner Bettkante und überlegte - wie jeden Sonntag, was er an diesem Tag wohl machen würde. Wahrscheinlich wie fast jeden letzten Tag der Woche: fernsehen, nachdenken oder Scully besuchen. Doch leider war sie heute bei ihrer Mutter. Also etwas anderes...
Erstmal ging er in die Küche und blätterte ein wenig in der Zeitung bis er bei der "Was geht heute ab?"- Seite vom Sonntag angekommen war. An einer Anzeige blieben seine Augen förmlich kleben: "Besuchen Sie auch dieses Jahr wieder den Kirchen-Jahrmarkt..."
Er dachte leicht lächelnd daran, wie er das letzte Mal da gewesen war. Damals kam es ihm alles riesig groß vor. Er war mit Samantha und seiner Mutter dort gewesen. Alles hatte er ausprobieren wollen. Seine Lieblings-Attraktion war allerdings das Kraken-Karussel, welches im Kreis herumfährt und wo man als Mitfahrer unabhängig von den Anderen mit einem Knopf dazu noch hoch und runter "fliegen" konnte.
< Das wär doch mal wieder was > dachte er und beschloß, um zehn Uhr loszufahren. < Mal schauen, was es für jemanden in meinem Alter dort noch so alles gibt > er mußte schmunzeln und packte die Zeitung beiseite um sich etwas zu essen machen zu können. Bis dahin hatte er immernoch genügend Zeit, auch noch seinen anderen sonntägigen Beschäftigungen nachzugehen. Und er fing unbewußt schon beim Frühstück wieder an, nachzudenken und sich so seine Gedanken zu machen. < Was Scully jetzt wohl gerade macht?! > Er kam darauf, daß sie wohl dabei sein mußte, sich zu schminken. Ach ja, Scully. Er dachte ununterbrochen an sie - und es ließ sein Herz höher schlagen. Jetzt kannten sie sich schon seit über fünf Jahren und sie hielt es immernoch aus, seine Partnerin zu sein - er lächelte. Sie hatten zusammen schon so viel erlebt, soviel durchgemacht... Und bei so vielen Jahren zusammenarbeit hatte er sich erst vor kurzem klargemacht, daß er sie liebte. Von ganzem Herzen. Er hatte schon vorher tiefere Gefühle für sie gehegt - doch waren sie ganz tief in seinem Herzen verschlossen gewesen und er hatte sich nicht getraut, den Schlüssel hervorzuholen.
Seitdem hatte er sich täglich Sorgen um sie gemacht, weil sie in letzter Zeit immer so müde und kaputt ausgesehen hat - und jeden Tag hoffte er, daß es besser werden würde... doch es wurde eher schlimmer als besser. Vor ein paar Tagen hatte er sie endlich einmal darauf angesprochen, doch sie hatte, wie erwartet, behauptet, daß es ihr gut ginge - doch das wollte er nicht glauben. Leider hatte er zu schnell nachgegeben.
Mulder hatte sich jedoch für Montag vorgenommen - falls sie immernoch so schlimm aussehen sollte - noch einmal nachzufragen und nicht so schnell locker zu lassen... Was es auch immer war, was ihr den Schlaf raubte und was sie so sehr bedrückte, er würde ihr beistehen und ihr helfen!

Scully stand derweil wieder im Bad und versuchte, ihre Augenringe einigermaßen natürlich überzuschminken. Sie gähnte einmal herzhaft. < Tja, besser wird's wohl nicht damit... > sie betrachtete sich wieder im Spiegel. Ihre Augenringe waren immernoch ein wenig zu sehen, aber sie sah nicht mehr allzu übermüdet aus. Sie griff nun zu ihrem lieblings-rotem-Lippenstift und begann mit der üblichen morgendlichen Schmink-Prozedur.
In der Woche nahm sie sich nie so viel Zeit - wenn man es zusammenrechnet, die Zeit im Bad vorhin und jetzt, kommt man auf über zwei Stunden... Hoffentlich war sie Morgen wieder etwas schneller...

Mulder stieg in sein Auto. Er würde dann wohl so gegen zehn beim Jahrmarkt ankommen. Als er ein Weilchen gefahren war, sah er am Straßenrand hin und wieder Anschläge, die auf eine Wahrsagerin, "Lady Ohm", dort verwiesen... < warum nicht? Ich war schon lange nicht mehr bei einer Wahrsagerin... ich werde sie nach Scully... und mir fragen... > dachte Mulder sich und beschloß, mal bei ihr vorbeizuschauen.
Vor der Kirche angekommen stach ihm auch gleich das Zelt der Lady Ohm in's Auge, welches gleich neben dem Eingang postiert war. Als er vor dem Zelt stand, bekam er Zweifel, ob es richtig sei, nach Scully zu fragen... doch er wollte so einiges wissen - also betrat er das Zelt.
"Hallo?" fragte er. Er zuckte leicht zusammen als er als Antwort ein "Miau" von der Seite bekam und drehte sich sogleich um. Dort saß eine Katze vor einem Schild mit der Aufschrift "Ich bitte um eine Spende für mich und meine Freunde" daneben stand ein kleiner Becher, wo schon ein paar Münzen drin lagen. Mulder bückte sich zu der Katze hinunter. Er bemerkte, daß sie wirklich nicht gut genährt war. Er kraulte sie ein wenig am Kopf. Sie streckte sich immer weiter in seine Richtung und fing an zu schnurren. Dann zog er mit dem Gedanken etwas Falsches zu tun seine Gelbörse hervor und warf drei zwei-Dollar-Münzen in die Tasse. Dann machte er ein paar Schritte weiter in das Zelt hinein und bemerkte, daß die Katze ihm folgte, ihn dann aber überhohlte und ihm voranlief. Sie blieb hin und wieder stehen und drehte sich zu ihm um - fast, als wollte sie, daß er ihr folgte.
Sie brachte ihn zu einem Tisch mit einer Kugel darauf. Rundherum hingen Mond- und Sternförmige Bilder und Figuren. Ein Duft von Weihrauch hing in der Luft. Mulder schaute sich fasziniert um. Der "Raum" war nur schwach durch ein paar Kerzen erhellt und plötzlich trat eine in Tücher gehüllte Frau ein.
"Guten Tag" sie begrüßte ihn freundlich mit einem Händedruck. Ihre Hand fühlte sich kalt an. Beide knieten vor dem flachen Tisch nieder. Sie lächelte. Die Frau trug große, runde Ohrringe und ein Tuch über Haaren und Gesicht, ausgenommen der Augen. Wie man sich als Kind eine Wahrsagerin vorstellt, fiel Mulder auf.
"Ich bin..."
"Shh!" sie hielt ihm ihre rechte Hand mit gespreizten Fingern vor's Gesicht und schloß die Augen. Sie konzentrierte sich und murmelte einige unverständliche Silben. Mulder starrte wie gebannt auf ihre Handfläche.
Sie nahm ihre Hand wieder von seinem Gesicht weg und öffnete die Augen. Sie lächelte wieder und sagte mit einem beruhigendem Ton: "Sie sind hier, weil Sie etwas über eine rothaarige Frau wissen wollen..."
"Das ist richtig!" sagte Mulder fast so leise wie ein Flüstern. Sie hatte grüne Augen bemerkte er im halbdunkeln - doch sie waren nicht reingrün... irgendetwas seltsames hatten ihre Augen an sich, sie kamen ihm so vertraut vor...
"Nun, Sie arbeiten für die Regierung--" Mulder nickte mit leicht geöffnetem Mund. "--und sie arbeitet mit ihnen..." er nickte wieder.
Die Katze trat an die Seite der Frau und sie streichelte sie. "Und Sie haben etwas für meine Katze gespendet - das ist sehr edel." Mulder war etwas verwirrt... diese Frau hatte etwas seltsames an sich... oder lag es daran, daß es die erste Wahrsagerin seit langem war, die den Eindruck machte, wirklich etwas mehr zu wissen, als "normale" Leute?!
"Nun, ich helfe Ihnen gerne..."

Scully saß in ihrem Auto und war auf dem Weg zu ihrer Mutter. Eine Ampel sprang auf rot um und sie hielt an. Sie schaute ein wenig aus dem Fenster und las ein Schild "Kommen Sie zum Kirchen-Jahrmarkt und besuchen Sie Lady Ohm..." < könnte mir gut vorstellen, daß Mulder jetzt bei ihr sitzt, weil er mal wieder nichts besseres zu tun hat am Sonntag > sie schmunzelte.

"Fox, Sie lieben diese Frau, habe ich Recht?" fragte die Frau Mulder.
Er schloß einen Moment die Augen und brachte sich ein Bild Scullys vor Augen. Als er sie wieder öffnete antwortete er mit "Ja"
Die vorher schwarz gewesene Kristallkugel auf dem Tisch zwischen ihnen erwachte zum Leben und Mulder schreckte zurück. Lady Ohm beugte sich vor und konzentrierte sich auf den Nebel, der in ihr zu sehen war. Ihre Augen funkelten.
"Wa-Was sehen Sie?"
"Sie haben eine enge gemeinsame Zukunft... Doch Sie müssen den ersten Schritt machen - sie hat noch Angst ihre Liebe zu zeigen. Sie hat Angst vor einer Enttäuschung! Enttäuschen Sie sie nicht!"
Die Frau stand auf und deutete Mulder, es ihr gleich zu tun. Dann geleitete sie ich zur Tür.
"Aber--"
"Vertrauen Sie auf Ihr Gefühl!"
Er stand nun draußen und sie verschwand wieder in ihrem Zelt.
< was war das denn?! Noch nichtmal Geld wollte sie haben?!-- eine enge gemeinsame Zukunft... heißt das ich darf hoffen? Ich werde es jedenfalls tun! > Doch Mulder wollte noch mehr wissen und kehrte etwas durcheinander wieder ins Zelt hinein. Lady Ohm?!"
"Ja?" ertönte eine Stimme vor ihm. Eine unbekannte Frau stand ihm gegenüber.
"Wo ist Lady Ohm?"
"Ich bin Lady Ohm!" sagte die Frau leicht verwirrt.
"Aber ich habe eben mit einer anderen Frau gesprochen - sie hat mir ein paar Dinge über meine Zukungt gesagt. Sie war etwas kleiner als Sie und hatte große Ohrringe und ihr Gesicht in ein Tuch gehüllt!"
"Aber--" Die Frau starrte ihn an. "Sie meinen doch nicht etwa diese Frau hier, oder?!" Sie hohlte ein Foto aus ihrer Tasche, welches die junge Frau von eben zeigte - doch sie hatte kein Tuch vorm Gesicht.
"Das... das ist Lady Ohm?!" Mulder schaute ganz verwirrt. Das Foto zeigte Melissa - Scullys Schwester.
"Das ist Melissa, meine Vorgängering-- sie ist-- sie ist verstorben.
Ohne ein weiteres Wort rannte Mulder aus dem Zelt. Lady Ohm rief ihm noch etwas hinterher, doch er blieb nicht stehen und setzte sich in sein Auto, um nach hause zu fahren. < eine gemeinsame Zukunft?!... Meine Güte - ich habe mit einer toten gesprochen... es muß etwas bedeuten... Ich glaube Melissa - auch wenn sie tot ist! Ich denke, ich werde noch nicht nach Hause fahren... >

Scully war inzwischen bei ihrer Mutter angekommen und sie saßen beim Mittagessen. Es herrschte eine bedrückende Stille.
"Dana, du verschweigst mir doch etwas..." begann Meggie.
"Was sollte ich dir verschweigen Mom?"
"Ich sehe doch, daß es dir nicht so gut geht und du hundemüde bist..."
"Ich--" Sie überlegte einen Moment. < Es ist wahrscheinlich besser, wenn ich ihr alles Erzähle... >
"Mom, ich-- ich habe jede Nacht Alpträume... ich habe schon lange nicht mehr richtig durchgeschlafen... ich..."
"Dana!" Meggi kam zu ihr rüber und nahm sie in den Arm.
< ob ich ihr erzählen soll, was ich träume? > Scully entschloß sich dafür. "Mom... ich - ich träume jede Nacht das gleiche... naja..." nein, sie konnte es ihr nicht erzählen...
"Hat es was mit Fox zu tun?" sie nickte.
"Wir... es ist wie in einem billigen Liebesfilm: Ich... gestehe Mulder meine-- Gefühle für ihn..." Maggie lächelte ein wenig. "--und... und kurz bevor ich aufwache, sagt er, daß er mich nicht mehr liebt... sondern Diana!"
"Sag ihm doch im richtigen Leben auch einfach mal, daß du ihn liebst... Die Träume hören dann bestimmt auch-- ich
spreche aus Erfahrung!"
"Aus Erfahung?"
"Naja, früher war es ja eigentlich noch so, daß die Männer die Frauen gefragt haben, ob sie mit ihnen ausgehen wollen-- aber ich hatte mich so in deinen Vater verliebt, daß ich Alpträume hatte, die so ähnlich waren wie deine jetzt... naja, also habe ich meinen ganzen Mut zusammen genommen und ihn gefragt, ob er mit mir ausgehen will..."
"Aber das ist alles so schwer..."
"Ich weiß!... aber wenn er dann nein sagt, dann kann er dich auch nicht enttäuschen - du hast dann aber wenigstens Klarheit... oder, er erwiedert deine Gefühle... und ich denke, das wird er tun!... und warum sollte er dann mit Diana durchbrennen?!" Meggie streichelte sanft über Danas Kopf. "Sag's ihm und du hast Gewissheit!"
"Darf ich mal eben telefonieren?"
"Ich würde es an deiner Stelle zwar lieber persönlich machen... aber es ist bestimmt leichter für dich!"
Scully löste sich aus dem Arm ihrer Mutter und ging langsam zum Telefon. Schleichend wählte sie Mulders Nummer. "Tuuut!" Nach dem zweiten Klingeln nahm er den Hörer ab.
"Mulder?!"
"Hallo Mulder..."
"Scully?! Hallo! Was ist los?"
"Ich - ich muß Ihnen was sagen..." sie blickte zu ihrer Mutter, die sie nickend anschaute und dann die Küchentür schloß. "Etwas, daß ich Ihnen wohl lieber persönlich sagen sollte... aber so ist es leichter für mich..."
"Das trifft sich gut, ich muß Ihnen auch etwas sagen..."
"Sie zuerst!"
"Nein Sie..." es entstand eine seltsame Stille und das einzige, was beide hörten, war der leise Atem des anderen.
"N-na gut! Ich... ich habe schon seit längerem jede Nacht Alpträume und..."
"Aber-- das hätten Sie mir doch sagen können-- Deshalb sind Sie die ganze Zeit über so müde?!... Wissen Sie, warum Sie Alpträume haben? Was passiert in Ihren Alpträumen? Sie können jederzeit zu mir kommen, daß wissen Sie doch..."
"Mulder, Sie kommen auch in meinem Traum vor..." Sie zuckte leicht zusammen, als es an der Tür klingelte. Da das Telefon nicht weit davon entfernt stand und Meggie nicht reinkommen sollte, entschuldigte sie sich kurz bei Mulder, um die Tür zu öffnen. Nachdem sie die Tür geöffnet hatte, stockte ihr der Atem. Da stand ER- Mulder stand vor ihr und schaltete gerade
sein Handy ab.
"Hallo..." Er kam lächelnd rein.
"M-Mulder?! Was machen Sie hier?"
"Ich... Ich wollte es Ihnen einfach persönlich sagen..." sie schaute ihn nur verdattert an. Er atmete einmal tief durch. "Ich liebe Dich Dana! Schon so lange..." ihre Augen glänzten feucht von aufsteigenden Tränen.
"...Doch jetzt ich war bei einer Wahrsagerin und die hat mir prophezeit, daß..." doch bevor er zuende sprechen konnte, klebten ihre Lippen bereits auf den seinen. Nach einem endlos scheinenden Kuß trennten sie sich wieder.
"... daß du-- mich auch liebst..."
"Fox?! Genau das wollte ich dir auch sagen! Aber... bist du dir ganz sicher, daß du mich - und nicht Diana liebst?" Scully rann eine Träne die Wange hinunter, die er sanft abwischte.
"Aber wie kommst du darauf, daß ich Diana liebe? Natürlich liebe ich nur dich!"
"Ich... ich habe es jedesmal geträumt, daß du mich verläßt und mit Diana durchbrennst..."
"Ach du mein Dummchen..." Er nahm sie zärtlich in die Arme und küßte sie. "Ich hoffe, der Anfang deines Traumes beinhaltet ungefähr das, was wir gerade machen... auf das er so weitergehe, wie wir weitermachen werden!" er grinste.

Unterdessen schmunzelte sich Meggie in der Küche einen ab. < "Warum nicht gleich so? > dachte sie. < Warum diese Umwege?! Ich glaube, ich werde mal meine Freundin besuchen gehen... > und sie ging zur Hintertür raus.

- by Svenja Frahm, Story completed 7.1999 -