Autor: Juli                   

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Spoiler: Ein kleiner Wink an „Zauberstaub“…..*gg* winzig, aber er ist da, „Goodbye my lover“ von James Blunt

Rating: -

Kategorie: Songfic, MSR, Angst, MPOV

Desclaimer: Nichts von alledem gehört mir. Akte X gehört CC, Fox und 1013, Goodbye my lover gehört James Blunt.

Short-Cut: Die Unwissenheit lässt ihn nicht zur Ruhe kommen und hier zu sein bricht ihm das Herz.

 

 

 

 

 

                                                       Untitled

 

 

Der Wind weht gemächlich durch den Sand.

Er ist immer irgendwie beruhigend, auch wenn die meisten Menschen es vorziehen nicht hier zu verweilen.

Ich denke, sie haben Angst vor ihm. Sie haben Angst, dass wenn sie schreien, sie niemand hört. Sondern er alles verschlingt. Dass ihre Worte nicht die Möglichkeit haben zu fliegen. Doch im Gegensatz zu ihnen habe ich das zu schätzen gelernt. Habe gelernt, dass der Sand und die Wüste mehr sein können als nur ein gutes Versteck. Sie können dir auch helfen nicht durchzudrehen. Denn egal wie laut du auch schreist, niemand wird dich deswegen komisch anschauen. Egal wie oft oder wie sehr du weinst, der Sand wird dich nicht wegstoßen. Er ist deine Konstante, wenn du dich ihm anvertraust. Und ich musste es tun, nachdem ich gegangen war. Gegangen um sie zu schützen, gegangen bin, um uns alle zu schützen. Doch nun sitze ich hier und hoffe wieder einmal, dass der Sand und die Wüste mir gestatten mich ihnen anzuvertrauen, denn ich habe alle Hoffnung aufgegeben sie wieder zusehen.

Ich habe auf Wiedersehen gesagt und hasse mich nun dafür, denn ich denke, ich habe sie verloren.

 

 „Did I disappoint you or let you down? Should I be feeling guilty or let the judges frown?

 `Cause I saw the end, before we’d begun, Yes I saw you were blinded and I knew I had won. So I took what’s mine by eternal right. Took your soul out into the night. It may be over but it won’t stop there, I’m here for you if you’d only care.

 

Wenn ich hier draußen bin, erinnere ich mich wie alles angefangen hat. Wie wir begannen einander zu vertrauen, einander zu lieben. Und dann verfluche ich den Tag, an dem ich alles verbockt habe. Ich frage mich dann, ob ich es hätte verhindern können. Aber ich komme dann immer wieder zu der gleichen Erkenntnis, dass es das Beste für die Beiden war. Dass sie nun sicher sind. Aber dennoch bricht es mir das Herz. Die Erinnerungen kommen ohne Vorwarnung und treffen auf mich in einer Geschwindigkeit, die ich nicht kontrollieren kann.

 

“You touched my heart you touched my soul. You changed my life and all my goals. And love is blind and that I knew when, my heart was blinded by you. I’ve kissed your lips and held your head. Shared your dreams and shared your bed. I know you well, I know you smell. I’ve been addicted to you.

 

Goodbye my lover. Goodbye my friend. You have been the one. You have been the one for me.”

 

 

Ich frage mich, ob sie genauso darüber denkt, oder ob die Tatsache allein, dass sie nun ihn hat, ihre Sicht über die Dinge, und vor allem über mein Handeln, geändert hat.

Aber ich denke, ihr geht es wie mir, auch wenn ich mir nie ganz sicher sein kann. Denn bei ihr kann man sich einfach nie ganz sicher sein. Und dennoch hoffe ich ganz tief in mir drin, dass auch sie sich an all die Zeiten erinnert, an die auch ich mich erinnere wenn ich hier raus komme. An die Tränen, die wir vergossen haben, an Momente der Zweisamkeit, die wir geteilt haben. An die Spannungen der ersten Wochen und an die Vertrautheit der darauf folgenden Jahre.

 

„ I am a dreamer but when I wake, you can’t break my spirit-it’s my dreams you take. And as you move on, remember me, remember us and all we used to be. I’ve seen you cry, I’ve seen you smile. I’ve watched you sleeping for a while. I’d be the father of your child. I’d spend a lifetime with you. I know your fears and you know mine. We’ve had our doubts but know we’re fine, and I love you I swear that’s true. I can not love without you.

 

Goodbye my lover. Goodbye my friend. You have been the one. You have been the one for me.”

 

Wie stark der Wind den Sand auch aufscheucht, er konnte mich noch nie vertreiben. Es schaudert mich, dass es dennoch Mächte gibt, die es geschafft haben mich von dem Platz zu vertreiben, an dem ich mich zu Hause fühlte. Und es vergeht keine Nacht, in der ich nicht hoffe und bete, dass ich es rückgängig machen kann. Dass meine Tränen nicht umsonst vergossen sind, sondern sie mich letzten Endes doch wieder dahin zurückführen wo mein Herz sein Zuhause gefunden hat. Und wie jeden Tag, den ich hier verbringe, denke ich drei Monate zurück. Die Nacht war fast vorbei und wir konnten nicht viel mehr tun als und bei den Händen zu halten und einander anzuschauen. Das war alles, was wir noch tun konnten. Und dann auf einmal kam diese Leere über mich und nahm mich in ihren Bann. Und ich kann nur hoffen, dass ich zurückkehren werde um sie zu bekämpfen.

 

„And I still hold your hand in mine. In mine when I’m asleep. And I will bear my soul in time, when I’m kneeling at your feet. Goodbye my lover. Goodbye my friend. You have been the one for me. I’m so hollow, baby, I’m so hollow. I’m so, I’m so hollow”

 

 

                                                                            FIN

 

 

 

Anm.: Diese Story entstand aufgrund von etwas, was mir Angst macht, etwas, was ich nicht kontrollieren kann, und von etwas, das mich in den Wahnsinn treibt. Er kennt den Song, und kennt die Geschichte, aber ich bin mir nicht sicher, ob uns das retten kann!

 –J--