Trauer und Licht
Die kalte Erde fiel mit einem leisen Poltern auf den kleinen Sarg, nachdem Mulder und Scully ihre Rose in das Grab geworfen hatten. Das Geräusch war so endgültig in ihren Ohren, dass es ihr fast den Atem raubte. DIE hatten sie ihre eigene Tochter töten lassen.
Ihre Mutter trat auf sie zu und nahm sie in den Arm.
"Es tut mir ja so leid, Schatz." flüsterte sie und wischte sich verstohlen einige Tränen aus den Augen. Dana nickte.
"Mom, Mulder und ich werden ins Hotel fahren, ich denke, ich möchte jetzt ein wenig alleine sein, okay? Bitte sei nicht böse." Sagte Dana leise.
Maggie nickte ihr voller Verständnis zu und machte dann ihrem Sohn Platz.
Während nun Bill Scully auf seine Schwester zu trat und sie ebenfalls in den Arm nahm beobachtete Mulder seine Freundin.
Sie hatte nicht geweint, als sie vor einigen Stunden den Sarg geöffnet hatte und ihn mit nichts weiter als einem Haufen Erde gefüllt vorfand. Sie hatte bei der Trauerfeier nicht geweint und sie weinte auch jetzt nicht. Er wusste, für ihre Mutter und ihren Bruder wirkte sie stark, doch er kannte sie besser. Er konnte regelrecht sehen, wie jede Minute, die sie hier am Grab ihrer Tochter stand ein weiterer Teil von ihr starb. Er wünschte sich, dass sie ihre Gefühle endlich zeigte und weinend zusammenbrach, statt sie in sich hineinzufressen. Mrs. Scully trat nun auf ihn zu und nahm ihn ebenfalls in die Arme.
"Es tut mir leid, Fox. Pass gut auf sie auf, ja?" sagte sie leise und küsste ihn auf die Wange.
"Werde ich, Maggie. Fahr vorsichtig." erwiderte er und drückte sie fest an sich. Scullys Mutter nickte leicht und drehte sich zu ihrem Sohn um. Dieser nickte Mulder kurz zu und ging dann mit seiner Mutter zum Auto. Auch die anderen Trauergäste waren bereits gegangen und nun standen Scully und er alleine vor dem noch offenen Grab, in dem eigentlich ein kleines Mädchen seine letzte Ruhe finden sollte. Scully starrte gedankenverloren auf das Loch und rührte sich nicht.
Mulder trat neben sie und blickte ebenfalls auf die beiden roten Rosen die auf dem Sarg lagen.
Er spürte, wie sich Scullys kleine, kalte Hand in seine schob, nach Trost und nach Halt suchend. Er drückte sie kurz und liebevoll und legte dann seinen Arm um ihre Taille.
"Na komm, lass uns nach Hause fahren." sagte er leise und drehte sie leicht zum gehen. Scully ließ dies Widerstandslos mit sich geschehen, ließ ihn für sich denken. Als sie drei Schritte gegangen waren, drehte sie ihren Kopf noch einmal über ihre Schulter und warf noch einen letzten Blick zurück, ehe sie ihm zum Wagen folgte.
Die Fahrt verlief schweigend. Mulder wusste, dass Scully nun mit ihren Gedanken alleine sein wollte und nicht durch irgendwelche oberflächlichen Gespräche abgelenkt werden wollte. Er akzeptierte diese Entscheidung, war sich sicher, dass sie es ihm zeigen würde, wenn sie bereit war, mit ihm darüber zu reden.
Sie saß klein und versunken auf dem Beifahrersitz und blickte nach draußen, doch er vermutete, dass sie die vorbeiziehende Landschaft nicht wirklich wahrnahm.
Gelegentlich warf er ihr verstohlene Seitenblicke zu und stellte zum wiederholten Male fest, wie dünn und mager sie immer noch wirkte.
Sie hatte den Krebs gerade erst besiegt, die Therapien und auch die Schmerzen, die die Krankheit schon an sich mitbrachte, hatten ihr in den letzten Monaten nicht nur den Appetit geraubt, sie hatten auch ihren Magen schwer beschädigt. Wenn sie doch mal etwas gegessen hatte, und nicht schon der Gedanke an essen sie zur Toilette getrieben hatte, kam es doch viel zu häufig vor, dass sie es trotzdem nicht bei sich behalten konnte.
Schnell vertrieb er diese düsteren Gedanken. Schließlich reichte es, wenn man sich mit einem mehr als unangenehmen Thema beschäftigen musste, und der Tod von Scullys Tochter *war* mehr als unangenehm.
Er erinnerte sich an den Tag an dem sie ihm mitgeteilt hatte, dass sie keine Kinder bekommen könne. sie hatte vor ihm gestanden in ihrer Wohnung und ihre Stimme hatte, wie ihr Kinn, gezittert. Den Blick hatte sie auf den Fußboden gerichtet, konnte ihm nicht in die Augen sehen, aus Angst, dass er sie nun nicht mehr lieben könnte. Er hatte sie nur ansehen können, kaum fähig zu begreifen, was sie ihm gerade mitgeteilt hatte und nicht in der Lage die Worte zu finden, die ihr Trost spenden würden. Schließlich war er auf sie zu getreten und hatte sie sanft in die Arme gezogen. Er spürte wie sie ihre Gefühle die Oberhand gewinnen ließ und sich schluchzend und zitternd an ihm festklammerte.
>>Wieviel Leid kann ein Mensch eigentlich ertragen, bevor er daran zerbricht?<< fragte er sich in Gedanken, als er das Auto vor ihrer Wohnung zum Stehen brachte. Ein Blick auf Scully zeigte ihm, dass sie sich nicht rührte. Offensichtlich hatte sie gar nicht mitbekommen, dass sie zu Hause angekommen waren.
"Dana? Wir sind da." sagte Mulder sanft und berührte leicht ihre Hand. Es schien eine kleine Ewigkeit zu dauern ehe sie ihren Kopf drehte und ihn anblickte. Sie nickte leicht, sagte jedoch immer noch nichts. Mit einer unendlich langsamen Bewegung löste sie den Sicherheitsgurt und stieg aus dem Auto. Keine Worte hätten Mulder deutlicher zeigen können, wie müde sie war. Er folgte ihr, schloss die Tür auf und nahm ihr den Mantel ab um ihn aufzuhängen.
"Dana, zieh dich aus und leg dich hin. Ich bringe dir einen Tee, damit du wieder warm wirst." sagte er ruhig und schob sie in Richtung Schlafzimmer.
Scully nickte wieder und tat, was er gesagt hatte.
Als er wenige Minuten später das Schlafzimmer betrat lag sie noch vollkommen angekleidet auf ihrer Seite im Bett. Sie hatte sich auf die Seite gedreht, die Beine angezogen und die Decke bis zur Schulter hochgezogen. Ihr Blick war auf einen unbestimmten Punkt an der Wand gerichtet und sie schien sein Eintreten nicht einmal bemerkt zu haben. Tränen rannen ihre Wangen hinunter, ohne dass auch nur ein Ton ihrer Kehle entwich und Mulder merkte, wie bei diesem Anblick sein Herz in tausend Teile brach. Mit drei Schritten war er auf seiner Seite des Bettes angelangt, stellte die beiden Tassen auf dem Nachtschrank ab, streifte seine Schuhe ab und legte sich hinter sie. Seine Arme umfassten ihre Taille und er zog sie noch näher zu sich heran. Sie ließ es alles geschehen, ohne jedoch in irgend einer Weise darauf zu reagieren. Mulder legte seinen Kopf in ihren Nacken und küsste sie dort sanft.
Immer noch hatte sie kein Geräusch von sich gegeben und die Tatsache, dass sie nicht einmal schluchzte brachte ihn fast um den Verstand. Er wusste, dass die stummen Tränen die ein Mensch vergießt, die trostlosesten sind, die, die mehr als alles andere die Verzweiflung und die Trauer die jemand empfindet ausdrücken. Sie zeigen, dass die Person glaubt, dass niemand ihr helfen kann.
Er wollte nicht, dass Scully glaubte, dass niemand ihr helfen konnte, er wollte, dass sie es ihn versuchen ließ, doch er konnte in der Tat nicht mehr tun, als sie wortlos zu halten und ihr durch seine Umarmung Trost zu spenden.
Langsam drehte sie sich in seinen Armen um, die Tränen liefen immer noch aus ihren Augen und über ihre Wangen und sie legte den Kopf auf seine Brust.
Sanft streichelte seine eine Hand über ihre Haare, während die andere Hand in großen beruhigenden Bewegungen über ihren Rücken fuhr.
Sein Hemd war schon nach wenigen Momenten nass, doch es störte ihn nicht im Geringsten.
"Warum haben sie sie mich nicht wenigstens beerdigen lassen, wenn sie schon unbedingt sterben musste?" drang plötzlich ihre leise Stimme an sein Ohr. Es war das Erste was sie seit dem Beginn der Trauerfeier zu ihm gesagt hatte.
"Ich weiß es nicht." gestand er und küsste sie sanft auf den Kopf.
"Es ist nicht fair. Ich meine, sie haben mich mitgenommen, irgendwelche Tests mit mir gemacht, mich unfruchtbar werden lassen, mir dann plötzlich eine Tochter gegeben und sie haben mir dann auch noch die Entscheidung überlassen, sie ewig leiden zu lassen oder sie nach wenigen Tagen wieder zu verlieren. Warum?" Mulders Herz zog sich bei der Verzweiflung in ihrer Stimme schmerzhaft zusammen. Er hatte keine Antwort auf ihre Frage und konnte sie nur fester an sich drücken.
Sie blickte zu ihm auf und er streichelte ihr die Tränen von ihren kalten Wangen.
"Danke." sagte sie mit leiser Stimme.
"Wofür?" fragte er verdutzt.
"Das du für mich da bist." erwiderte sie immer noch nicht lauter als vorher.
"Ich liebe dich, Dana. Ich würde dich niemals alleine lassen." meinte er und sah sie mit ernstem Gesicht an.
"Ich weiß. Ich liebe dich auch, aber ich wollte es dir trotzdem sagen. Du hast so viel für mich getan in den letzten Wochen." sagte sie und gab ihm einen Kuss.
"Du hast sogar die Wohnung weihnachtlich geschmückt, weil ich keine Zeit dazu hatte. Und das, obwohl du nicht einmal an diesen ganzen Kram glaubst." murmelte sie.
"Ich weiß wieviel dir Weihnachten bedeutet. Und dieses Weihnachten hätte ein ganz besonderes werden sollen, nach den Strapazen der Therapien. Es tut mir leid für dich, dass es so ein trauriges Fest geworden ist." flüsterte er. Sie nickte.
"Weißt du, es gab Wochen, in denen ich nicht dachte, dass ich dieses Weihnachtsfest überhaupt noch erlebe." sagte sie nachdenklich.
"Ja, ich weiß. Ich dachte es auch und ich hatte Angst davor es allein verbringen zu müssen." gestand er.
"Aber ich bin hier." erwiderte sie.
"Ja, du bist hier, aber ich denke, nachdem was in der letzten Woche alles passiert ist, und nachdem was wir heute entdecken mussten, wird Weihnachten für dich nie wieder ein so unbeschwertes und schönes Fest, wie es das bis heute war, oder?" meinte er und küsste sie wieder auf die Stirn.
"Nein, wahrscheinlich wird es das nicht. Aber es ist doch etwas besonderes. Es ist das erste Weihnachtsfest das wir gemeinsam feiern. Diese ganze Sache hatte auch etwas Gutes. Wenn ich nicht krank geworden wäre, dann hätten wir vielleicht die Grenze, die wir uns selber gesetzt haben, nie überschritten." überlegte sie.
"Doch, ich denke das hätten wir, aber vermutlich zu einer anderen Zeit." murmelte er und seine Lippen suchten sich ihren Weg zu ihrem Mund, während seine Hände sich in ihren Nacken legten um sie zu halten. Langsam glitt seine Zunge über ihre Lippen, bis sie ihren Mund leicht öffnete und sich ihre Zungen zu einem zärtlichen Spiel fanden.
Er zog sich leicht zurück und betrachtete ihre blassen Gesichtszüge.
"Ich bin in Ordnung." sagte sie leise, seinen Blick richtig deutend. "Traurig, wütend, ein wenig verzweifelt, aber ansonsten bin ich in Ordnung." sie streichelte sanft seine Wange.
"Ich liebe dich." flüsterte er, dankbar dafür, dass sie so offen ihre Gefühle vor ihm ausbreitete.
Sie hob wieder ihren Kopf und küsste ihn sanft.
Als sie sich wieder voneinander lösten, wanderte er mit seinen Lippen von ihren Augen, über ihre Wange und schließlich ihren Hals hinab, nippte leicht an der Stelle, wo ihre Halsschlagader pulsierte und genoß das Gefühl, zeigte es ihm doch, dass sie lebte.
Scully stöhnte leise auf unter seinen Berührungen.
Ihre Hände bewegten sich langsam von seinem Nacken abwärts zu seiner Brust und sie zog vorsichtig sein Hemd aus der Hose. Sanft fuhren ihre Hände unter das Hemd und streichelten seine nackte Brust.
Nun war es an Mulder leise zu stöhnen und sie verschloss seinen Mund mit ihrem, während sie langsam begann, ihm das Hemd aufzuknöpfen.
Seine Hände wanderten von ihrem Nacken tiefer zu ihrer Brust und er begann sie zärtlich durch den Stoff ihrer Bluse hindurch zu kneten. Sie drückte sich fester in die Berührung und streifte ihm das Hemd vom Körper. Als sie sich voneinander lösten, beugte Scully sich runter und bedeckte seine Brust mit vielen kleinen Küssen, wanderte hinab bis zum Bund seiner Hose und fuhr mit ihren Händen zärtlich über seinen Rücken.
Mulder knöpfte ihre Bluse auf und schob sie schließlich von ihren Schultern, so dass sie schon wenige Momente später auf dem Boden neben dem Bett landete.
Nun war es an ihm, seinen Kopf zu senken und die zarte Haut oberhalb ihrer Brust zu liebkosen. Scully seufzte leise auf und glitt mit ihren Händen in seine Haare.
"Fox, ich liebe dich." Flüsterte sie und lächelte leicht, als er seinen Blick hob und sie ehrfürchtig anblickte.
"Ich danke Gott, dass er dich zu mir gebracht hat." flüsterte er ebenfalls und küsste sie auf den Mund.
"Du glaubst doch gar nicht an Gott." erwiderte sie immer noch lächelnd.
"Nein, ich nicht, aber du. Und ich dachte mir, wenn du bereit bist, an eine höhere Macht zu glauben, dann bin ich bereit, dieser Macht zu danken, dass ich dich treffen durfte." sagte er und griff hinter sie um ihren BH zu lösen und ihn ebenfalls auf den Fußboden zu werfen. Er hielt kurz inne und leckte sich über die Lippen, als er ihre kleinen Knospen sah.
Langsam tastete seine rechte Hand danach, während er seinen Mund wieder auf ihren senkte.
Seine Lippen wanderten von ihren Lippen über die Kieferknochen zum Ohr. Kurz spielte er mit ihrem Ohrläppchen, ehe er seine Zunge über die empfindliche Stelle hinter ihrem Ohr gleiten ließ. Dann wanderten seine Lippen, sanfte Küsschen hauchend über ihren Hals abwärts, bis sie sich um eine ihrer Brustwarzen schlossen. Seine Zunge spielte mit ihr, und er hörte ihr leises Stöhnen, als sich ihre Knospe unter seinen Berührungen zusammenzog.
Seine Hände wanderten über ihre Rippen zur Taille und ruhten schließlich an ihrer Hüfte. Sanft tastete er nach dem Verschluss ihres Rockes. Langsam zog er den Reißverschluss auf und schob das Kleidungsstück zusammen mit der Strumpfhose nach unten, während seine Lippen den Händen folgten.
Nachdem er wieder zu ihr hoch gerutscht war, glitten ihre Hände zum Knopf seiner Hose und schon kurze Zeit später landete diese, zusammen mit seiner Boxershorts, auf dem Kleiderhaufen neben dem Bett. Während ihre Lippen seine Brust verwöhnten, streifte er mit seinen Füßen seine Socken aus. Schließlich hob sie kurz ihren Blick und saugte das Bild, welches er mit seinem offensichtlichen Verlangen bot, in sich auf.
Mulder drückte sie zurück auf die Matratze, drehte sie auf den Rücken und küsste sich von ihrer Brust über ihren Bauch abwärts. Seine Finger glitten hinter das Gummi ihres Höschens und schoben es ihre makellosen Beine hinab, bis es ihren Körper verlassen hatte. Seine Lippen blieben an dem kleinen rötlichen Dreieck zwischen ihren Beinen hängen und er sog ihren Duft tief in sich auf.
Sanft spreizte er ihre Beine und seine Zunge fand den empfindlichen Punkt oberhalb ihrer Scham. Sie stöhnte wieder und schob ihm ihr Becken entgegen. Er glitt mit einem Finger in sie hinein, sich still über ihre feuchte Wärme freuend. Ein zweiter Finger kam hinzu und schloss sich dem langsamen Rhythmus des ersten an.
Scully schloss genießerisch ihre Augen und wand sich behaglich unter seinen Berührungen. Als Mulder schließlich sein Tempo steigerte keuchte sie und riss ihre Augen auf.
Sie biss sich auf ihre Unterlippe, als es sie, immer schneller werdend, bearbeitete. Ihr Atem ging rasch und sie war sich darüber im Klaren, dass er nicht mehr lange so weiter machen musste, um sie zum Höhepunkt zu treiben. Doch sie wollte ihn richtig in sich spüren.
"Fox ... nicht." Brachte sie mühsam hervor. Er hob seinen Kopf und sah sie lächelnd an.
"Ich möchte dich in mir spüren. Bitte." Flüsterte sie und ihm wurde bei ihrem Anblick ganz warm. Sanft zog er seine Finger hervor und kniete sich zwischen ihre Beine. Er hob ihr Becken leicht an und glitt dann zärtlich in sie.
Sie seufzte und stützte sich auf die Ellenbogen auf. Langsam hob sie ihren rechten Arm und griff in seinen Nacken, um sich hoch zu ziehen, bis sie schließlich auf seinem Schoß saß.
Er verlagerte sein Gewicht ein wenig, so dass er seine langen Beine ausstrecken konnte, während sie ihre Beine um seine Hüften schlang und sich sanft auf ihm bewegte. Fox betrachtete sie, wie sie ihren Kopf in den Nacken legte, die Zähne in ihrer Unterlippe vergrub, und er hatte das Gefühl als wenn die Liebe, die er für sie empfand, ihn innerlich verbrennen würde.
"Ich liebe dich! Ich liebe dich so sehr, dass ich keine Worte finden kann, um es auch nur annähernd zu beschreiben." flüsterte er und griff mit einem Arm um ihren Oberkörper um sie näher zu sich ran zu ziehen.
Sie lächelte sanft und senkte ihren Kopf für einen Kuss.
"Ich liebe dich auch, mehr als alles andere auf der Welt." Hauchte sie in sein Ohr.
Später, als sie eng umschlungen nebeneinander im Bett lagen, küsste er sie sanft hinter ihr linkes Ohr.
Sie gluckste leise und fuhr mit ihrer Hand durch seine Haare.
"Danke." Sagte sie leise.
"Wofür denn diesmal?" wollte er wissen und zog sich ein Stück zurück um sie ansehen zu können.
"Dafür, dass du mich liebst." erwiderte sie.
"Ja, das tue ich wirklich." Sein Gesicht war ernst.
"Ich weiß, dass du das tust. Du hast es mir eben bewiesen. Wieder einmal." murmelte sie.
"Denkst du, wir sollten jetzt aufstehen und uns vor den Weihnachtsbaum setzen? Ich habe ein Geschenk für dich." flüsterte er.
"Ich glaube nicht, dass ich jetzt aufstehen kann." meinte sie leise.
Er sah sie erschrocken an, doch sie schüttelte nur den Kopf.
"Ich glaube, wenn ich mich jetzt von dir trennen muss, auch wenn es nur eine Minute ist, dann sterbe ich. Ich liebe dich so sehr, dass ich das Gefühl habe, als wenn ich dich nie mehr loslassen darf, damit ich dich nicht verlieren kann. Mein Herz würde einfach in der Mitte durchbrechen, wenn deine Arme mich nicht mehr festhalten." seufzte sie. Er lächelte.
"Das möchte ich natürlich nicht riskieren. Also bleiben wir hier liegen, halten uns gegenseitig und verschieben die Geschenke einfach auf morgen." Er küsste sie auf ihre Nase. Sie nickte leicht und legte ihren Kopf auf seine Brust.
Sie lauschte dem sanften und stetigen Klopfen seines Herzens, genoss dieses Geräusch, denn es zeigte ihr, dass er ihr die Kraft geben würde auch die nächsten Wochen zu überstehen.
ENDE
Also gut, der Schluss ist dann doch etwas kitschig geworden. Ich tue mich immer etwas schwer damit, eine Geschichte zum Ende zu bringen, und diese hier, ist mit Abstand die Kürzeste, die ich jemals geschrieben habe. Ich hoffe, sie hat Euch trotzdem gefallen.
Ich würde mich über Anregungen, Kritik und natürlich Lob sehr freuen!
Trahnfisch@gmx.de