Autor: Babs
Kontakt: BabsOdi@web.de
Spoiler: The X-Files Pilot, Per Manum
Rating: NC-17
Kategorie: MSR
Disclaimer: Die Charaktere gehören nicht mir, sondern Chris Carter, 20th Century Fox und 1013 Productions. Ich habe sie mir nur geliehen.
Short-Cut: Mulder denkt viele Jahre zurück und entscheidet, dass er endlich handeln muss...

Alles begann in Oregon

Fox Mulder saß in seinem Appartment auf der Couch und starrte vor sich hin. Er sah müde aus, doch innerlich war er aufgewühlt wie selten.

Er war eine attraktive Erscheinung, groß, schlank, mit dichten, dunklen Haaren und grünbraunen Augen, die ebenso sanft und mitfühlend als auch eiskalt dreinblicken konnten. Sein ausgeprägtes Kinn stand etwas im Widerspruch zu seinem sinnlichen Mund, was jedoch durchaus reizvoll wirkte. Er wirkte auf Frauen, was er ab und zu ganz praktisch fand, wenn seine körperlichen Bedüfnisse sehr im argen lagen. Dennoch war er mit keiner je eine richtige Beziehung eingegangen. Nicht, dass es oft vorkam, dennoch passierte es manchmal, dass seine Mänlichkeit Ansprüche anmeldete.

Die bisher einzige Frau, mit der er so etwas wie eine Beziehung hatte, war Diana Fowley. Doch sie hatte ihm wehgetan, war nach Europa abgehauen um dann plötzlich wieder aufzutauchen und so zu tun als sei alles wie vorher.

Doch nichts war wie vorher.

Denn jetzt gab es jemand anderes in seinem Leben.

Dana Scully.

Dana Scully war seine Partnerin beim FBI und die einzige Frau, die ihm etwas bedeutete. Die einzige Frau, die wohl meinte, er sei ein Holzklotz was das Körperliche betraf. Die einzige Frau, für die er in jeden Abgrund springen würde. Dennoch war ihre Beziehung etwas, was nun einen Grenzpunkt erreicht hatte, hinter dem er nichtmehr haltmachen wollte.

Und diese Dana Scully hatte ihn etwas gefragt, was ihn total aus der Bahn warf: sie wollte, dass er Samen spendete, damit sie per künstlicher Befruchtung schwanger werden konnte!

Das war für ihn so ungeheuerlich, so unglaublich und machte ihn gleichzeitig traurig und wütend und auch irgendwie glücklich.

Wieso war sie nicht einfach zu einer Samenbank gegangen? Wieso wollte sie IHN? Nach all dem, was vor so vielen Jahren geschehen war und nachdem sie ihn hatte schwören lassen, es wie nie geschehen zu betrachten? Aber es WAR geschehen!

Langsam und träge schloss er die Augen und lehnte sich zurück.

Er ärgerte sich noch über seine Bemerkung, als sie meinte, er soll mit dem Arzt den Ablauf besprechen: "Darin habe ich Übung."

Blöde Bemerkung. Brauchte sie doch eigentlich nicht wissen, dass er sich mehr als oft in einsamen Stunden selbst behalf. Egal. Er wollte ihr nicht zeigen, was in ihm vorging und war eben flapsig. Sie hatte nur etwas gequält gelächelt und er war schnell gegangen.

Jetzt saß er hier und wusste, es musste etwas geschehen. Denn Dana konnte nicht das Äußerste von im verlangen. Jetzt war einfach Schluss. Er konnte und er wollte nichtmehr von ihr missbraucht werden!

Nicht als Freund, als Seelentröster, Beschützer, Berater, was auch immer! Und nun auch noch als Samenbank!

Die Wut kam wieder hoch. Wieso hatte er ihr das nicht ins Gesicht geschrien und ihr alles gesagt? Ganz einfach: weil er wie Butter war unter diesem bittenden Kleinmädchenblick. Er war sich sicher, sie wusste das. Sie war weit mit ihm gegangen, vielleicht sogar weiter als eine Ehefrau gehen würde und dafür war er ihr dankbar. Dennoch, seine Toleranzgrenze war nun einfach überschritten. Und es war an der Zeit, sich der Vergangenheit zu stellen, egal, was geschehen würde...

 

Oregon, 1993

Es klopfte an der Moteltür und Mulder fuhr hoch. Es war schon spät. War das Scully?

Der Tag war so anstrengend gewesen und die neuen Erkenntnisse, die er sammeln konnte, waren unglaublich und aufregend. Diese kleine Rothaarige war ihm auf Schritt und Tritt hinterhergerannt und hatte ihn stakkatoartig mit wissenschaftlichen Thesen vollgeschwallt, dennoch war er sich sicher, dass sie nicht für alles, was hier geschah eine Erklärung hatte.

Als er erfahren hatte, dass er einen neuen Partner bekommen sollte, hatte ihn das nicht weiter beschäftigt. Wahrscheinlich wieder so ein langweiliger Jüngling direkt von der Akademie, der wie ein Hündchen auf seine Befehle wartete. Gewöhnlich ließ er solche Typen so lange rennen, Akten suchen und Kopien herstellen, aber über die wesentlichen Fakten im Dunkeln, bis sie das Handtuch warfen.

Er war so zufrieden, alleine für sich in seinem Keller. Und so sollte es auch bleiben. Zugegeben, ihm ein zierliches Persönchen zu schicken, die einen mit dem Mundwerk erschlagen konnte, das war mal so richtig originell. Scully war nicht sein Typ. Manchmal musste er unwillkürlich grinsen, wenn sie sich mit ihren nicht einmal 1,60 m vor ihm aufbaute und ihre Tiraden losließ.

Er wusste, das brachte sie total in Rage. Irgendwie auch reizvoll. Aber sein männlicher Charme prallte total von Scully ab. Sie lachte wohl nur an Feiertagen.

Natürlich spürte er, dass ihr Verhalten auch tiefste Unsicherheit war. Er war verrufen, das Grauen für jeden Partner und sie sollte ihn ausspionieren. Davon war er jedenfalls überzeugt.

Als er nun von diesen Enführungsgeschichten in Oregon hörte, war er sofort Feuer und Flamme. Und er war richtig wild darauf, seiner neuen Partnerin mal so richtig zu zeigen, was er die ganze Zeit trieb. Dann würde ihr sicher die Sprache bald wegbleiben.

Sie musste nach einiger Zeit wohl eingestehen, dass dieser Fall sehr ungewöhnlich und auch unheimlich war.

Diese Jugendlichen, die verschwanden und mit merkwürdigen Malen wieder auftauchten. Ein junger Mann, der im Koma lag und anscheinen trotzdem nachts herumwanderte. Dieser Zeitverlust, als ihr Wagen plötzlich stehengeblieben war...

Scully wurde es gruselig, das spürte Mulder. Und dennoch versuchte sie unermüdlich, logische Erklärungen zu finden. Manche waren sogar richtig überzeugend und Mulder musste zugeben, dass hinter diesem Rotschopf ein helles Köpfchen lag. Nie wurde sie müde, zu argumentieren. Er aber auch nicht. Es war von anfang an ein Spiel, bei dem keiner kleinbei geben wollte.

Mulder stand von seinem Bett auf und öffnete die Tür. Er hielt eine Kerze in der Hand, denn der Strom war ausgefallen, es war eine stürmische Nacht. Was er sah, hatte er nicht erwartet: eine zitternde, total verstörte Scully im Bademantel. Sie kam herein und wollte, dass er sich etwas ansah. Dann drehte sie sich um und ließ den Bademantel fallen. "Was ist das?" fragte sie fast hysterisch. "Mulder, was ist das???" Mulder ging in die Knie, um ihren Rücken zu inspizieren. Langsam leuchtete er ihren Körper ab. Er sah, wie Scully eine leichte Gänsehaut bekam und musste schlucken, denn irgendwie fand er diesen Augenblick erotisch. Nur Kerzenschein, draußen ein Sturm und eine fast nackte Frau dicht vor seiner Nase.

Er beugte sich noch etwas mehr vor und wusste, sie musste seinen Atem spüren. Er sah sofort, was sie meinte. Sie hatte dort ganz unten am Rand ihres Slips ein paar rote Punkte, die auf den ersten Blick aussahen wie die Male der Entführungsopfer.

Länger als nötig ließ er seinen Blick auf ihrer Haut verweilen und Scully begann vor lauter Nervosität schon zu zittern. Mulder merkte unangenehm berührt, wie ihm das Blut in die Lenden schoss. Rasch erhob er sich.

"Stiche, Scully, sonst nichts. Nur Moskitostiche." "Wirklich???" Ihre Erleichterung war so rührend, dass er lächeln musste und bedauerte, dass sie sich rasch ihren Bademantel wieder über den Körper zog. Dann geschah etwas völlig unerwartetes: Sie warf sich an ihn und klammerte sich an ihm fest. Sie bebte.

In der einen Hand die Kerze wusste Mulder nicht, was mit der anderen anfangen und tätschelte ihr hilflos die Schulter. "Alles in Ordnung, Scully?"

Er spürte ihren kleinen Körper bis ins Detail. Und sie MUSSTE spüren, was ihn ihm vorging. Verdammt peinlich. Ihr Herz hämmerte gegen seins und der Moment schien sich ins Unendliche hinzuziehen. Mulder begann zu schwitzen, als sie ihn endlich losließ und sich auf einen Stuhl sinken ließ.

Beide waren etwas peinlich berührt, aber Scully wollte noch nicht gehen. Sie war noch zu aufgewühlt. Irgendwie regte sich sowas wie Sympatie für sie in ihm. Schließlich hatte sie sich diesen Job nicht selbst herausgesucht. Man hatte sie ihm zugeteilt. Wahrscheinlich hatte sie schon Magen-geschwüre seinetwegen.

Mulder beschloss, ihr etwas mehr Vertrauen zu schenken und erzählte ihr die ganze Geschichte über seine Schwester und den eigentlichen Grund seiner Besessenheit. Er saß auf dem Boden, sie auf dem Bett. Ihr Gesicht war nun viel weicher. Auch sie schien ihn nun sympatischer zu finden. Sie hörte ihm verständnisvoll zu und unterbrach ihn auch nicht.

"Willst du hier schlafen?" Fragte Mulder schließlich, als ihr die Augen schon zufielen und sie nickte nur langsam.

Mulder deckte sie zu und verzog sich auf den total unbequemen Sessel. Als er nach einer Stunde immernochnicht eingeschlafen war und Scully leise schnarchen hörte, legte er sich einfach leise neben sie. Sie brauchte ja nicht viel Platz. Sofort schlief auch er ein.

Mulder träumte. Irgendetwas kroch seinen Körper entlang. Weich. Warm. Jetzt verharrte es auf seiner Brust. Machte einen Ausflug zu seinen Brustwarzen. Ein fast schmerzhaftes Ziehen schoss seinen Bauch hinunter zwischen seine Beine. Er stöhnte leise, presste sich diesem etwas entgegen.

Das wanderte nun weiter, forschend. Umkreiste seinen Bauchnabel. Spielte mit den Haaren die sich dort verdichteten. Doch vor dem Saum seiner Hose hielt es an. "weiter..." hauchte er.

Etwas kicherte und er riss plötzlich die Augen auf. Er starrte in Scullys Gesicht. Ihre blauen Augen funktelten. Sie sah vollkommen anders aus als sonst. Ein leichtes Lächeln spielte um ihre Lippen. Langsam kam Mulder vollenz zu sich. Er richtete sich leicht auf und da merkte er, Scully hatte ihre Hand dicht vor seinem Hosensaum und bewegte sie streichelnd. "Wirklich weiter?" fragte sie leise und kitzelte ihn leicht.

Mulder schuckte schwer. Was sollte das? Ihr Bademantel klaffte auf. Er konnte eine ihrer kleinen festen Brüste sehen, deren Brustwarzen durch den Stoff ihres BH's schimmerten. In seinem Unterleib pochte es. Scully machte keine Anstalten, ihre Hand wegzunehmen und beugte sich noch weiter vor.

"Scully!" brachte Mulder schließlich heraus und es war nurmehr ein Krächzen. Dumm war geradezu, dass es schon eine ganze Weile her war, dass er ein Schäferstündchen gehabt hatte. Sein Körper schrie geradezu danach, sich diese Person zu schnappen!

Scully lächelte. "Das ist mein Name. Stimmt was nicht? Gefällt dir das nicht? Soll ich aufhören?" ihre kleine Hand glitt tiefer und fuhr über die Beule seiner Hose. Mulder zog scharf die Luft ein. "Neiin," konnte er nur hauchen. Verdammt!!! Das ging nicht! Er hatte mit allem gerechnet, aber damit nicht! Er war total überrumpelt und seine ganze Gelassenheit und Überlegenheit gegenüber seiner neuen Partnerin war dahin.

Diese Frau steckte voller Überraschungen, aber das hier ging einfach nicht. NEIN!

Plötzlich zuckte er und packte ihre Hand, die gerade dabei war, seinen Hosenknopf zu öffnen. Er starrte ihr in die Augen und versuchte, ihre Gedanken zu ergründen. Er schaffte es aber nicht. Scully schien gelassen zu bleiben. "Nein," sagte er jetzt laut, es klang aber eher kläglich.

Langsam zog Scully ihre Hand unter seiner vor. "Hör auf." ein kleines Lächeln auf ihren Lippen. "Warum? Hiervon muss doch keiner erfahren. Ich brauch das jetzt einfach. Du bist gut gebaut. Ich habe gerade keinen Freund..." "Wir sind Kollegen!" unterbrach er sie schroff. " Na und? Was soll das ändern?" "Scully, ich habe meine Prinzipien. Kein Sex mit Kollegen. Das trübt das Urteilsvermögen. Man kann nichtmehr klar denken. Es ist einfach nicht richtig."

Ruckartig richtete er sich auf und schwang die Beine über die Bettkante. Sein TShirt hatte er ausgezogen, aber die Hose anbehalten. Gottseidank. Wer weiß was Scully sonst nun schon mit ihm angestellt hätte.

Er wollte aufstehen, aber Scully umschlang ihn von hinten. Atemlos spürte er, dass sie ihren BH ausgezogen hatte. Ihre Lippen streiften seinen Hals und ein Schauer lief durch seinen gesamten Körper. War das schön! Es wäre so leicht, sich dem hinzugeben!

Ihre Hände wanderten seine Brust hinunter. Wie zärtlich sie war. Manchmal sehnte er sich so nach Körperkontakt, dass es wehtat. Er schaffte es jetzt einfach nicht, sich von ihr loszumachen. Ihre harten Brustwarzen streiften über seinen Rücken. Ihre Hände wanderten unaufhaltsam tiefer. "Scu..." den Rest ihres Namens verschluckte er, als sie mit einer blitzschnellen Bewegung seinen Hosen-knopf öffnete und in seinen Slip griff.

Ein Stöhnen entfuhr ihm. Wieso verdammt hatten die Männer ihren Verstand im Schwanz in solchen Situationen?? Er war vollkommen unfähig, ihr nun zu widerstehen. Sein Gehirn schien total blutleer. Langsam begann sie seinen Penis zu drücken und wieder loszulassen. Drücken... loslassen...von weither ihre leise Stimme am Ohr. "Das soll unser Geheimnis bleiben. Wir werden uns schwören, dass es niemals irgendjemand erfährt..." drücken... loslassen... "es wird niemals wieder passieren, nur diese eine Nacht, ich schwöre es..." drücken... loslassen..."ich werde dich danach niemals wieder belästigen..." drücken... loslassen...."du wirst dich eines Tages fragen, ob es überhaupt geschehen ist."

Sie ließ ihn ganz los und zog ihre Hand aus seiner Hose. Er drehte sich um, sein Kopf summte und seine gesamte Konzentration galt nur noch seinem Unterleib. Schwach dachte er: *in ein paar Wochen ist sie weg, wie die anderen Partner. Sie will genagelt werden, also was soll’s.*

Mit einer schnellen Bewegung zerrte er sich seine Hose herunter, seinen Slip und starrte auf ihre nackten Brüste. In ihre Augen wollte er nicht sehen. Doch sie nahm sein Gesicht in ihre Hände und küsste ihn. Mit einem langen Seufzer versank er in ihrem Kuss, schlang seine Zunge um ihre, kroch währenddessen näher zu ihr und berührte ihren kleinen, weichen, wundervollen Körper.

Sie hatte sich irgendwie auch den Slip abgestreift und presste sich verlangend gegen ihn. Sie sprachen nichtmehr. Sie fühlten nur noch. Mulder spürte ihre Hände überall und es war so phantastisch, er wollte, dass es nie endete. Er küsste sie wie verrückt und drängte sein Bein zwischen ihre Schenkel.

Gott, wie heiß sie dort war! Wie feucht! Leise seufzte nun auch sie. Er zwang sich, sich etwas zurückzunehmen, obwohl er glaubte, es kaum noch auszuhalten. Vorsichtig aber bestimmt, drückte sie ihn in die Kissen. Küsste ihn, saugte an seinen Lippen. Ließ ihren Unterleib über seinem kreisen. "Gott, Himmel, Scully, bitte!" stöhnte er. Er griff um ihre Hüften, um sie an sich zu ziehen. Sie gab nach und ließ ihn in sich gleiten. Sie stieß einen langen genussvollen Seufzer aus. "das ist guut," flüsterte sie.

Er hielt seine Augen geschlossen und begann sich langsam ihr entgegenzubewegen. Seine Hände tasteten nach ihren Brüsten und fanden sie. Er streifte immer wieder über ihre Brustwarzen und hörte sie stöhnen. Sie ging in seinem Rhytmus auf und es war so schön, es durfte nie aufhören. Schon bald ploppte es ihn seinem Kopf und er konnte seine Lust nichtmehr länger zügeln. Er nahm wiederum ihre Hüften und bewegte sie schneller auf und ab. Sie machte mit. Sie machte es verdammt gut. Ihr Stöhnen wurde lauter und er merkte wie sie ihr Zentrum an seinem Schaft rieb. Dann explodierte er in ihr und sein gesamtes Dasein war in diesem Augenblick nur erfüllt von Lust. Mein Gott, Sex konnte so gut sein! Sie hatte leise aufgeschrien und an den langsam abflauenden Kontraktionen ihrer Vagina spürte er, dass auch sie gekommen war. Der Druck auf seinen Penis, der nun total empfindlich war, war ein schönes Gefühl, das er sehr selten erlebte. Er war froh, dass sie wohl bekommen hatte, was sie wollte.

Langsam, obwohl er nicht in die Wirklichkeit zurückkehren wollte, öffnete er die Augen. Sie sah wunderschön aus. Ihr langes rotes Haar war zerzaust, ihre Wangen leicht gerötet. Ein sanftes Lächeln umspielte ihre Lippen und sie beugte sie zu ihm herunter um ihn wieder zu küssen. Ganz zart, fast schüchtern. Noch immer war er in ihr, spürte sie intensiv und wäre am liebsten für immer so liegengeblieben. Ihre Stimme holte ihn schließlich vollenz in die Realität zurück. "Ist es so schlimm mit seinem Partner zu schlafen?" es klang fast etwas spöttisch.

Sie entließ ihn und rutschte von ihm herunter. Dann schmiegte sie sich an ihn und streichelte seine Brust. "Du bist echt schnuckelig, wieso hast du keine Freundin?" Er sah sie nur an. Jetzt, nachdem er wieder denken konnte, kamen wieder diese Zweifel hoch. Er wollte sich nicht einbinden lassen. Er wollte kein Verhältnis mit seinem Partner haben. Er wollte arbeiten wenn er arbeitete und nicht an Sex denken.

"Warum sagst du nichts? Hat es dir nicht gefallen?" Scullys Stimme klang nun doch etwas verunsichert. Mulder drehte den Kopf und sah sie an. Er fand sie plötzlich attraktiv. Er fand sie sogar schön.

"Scully, ich wollte das nicht, das ist dir doch klar? Ja, es war schön, natürlich. Du hast mich rumgekriegt. Aber bitte erwarte jetzt keine Blumen von mir." er drückte es härter aus, als er eigentlich wollte, aber das war reiner Selbsschutz. Sie rückte etwas von ihm ab und sah verletzt aus. "Mein Versprechen gilt. Es ist nie geschehen." sie wand sich ab und griff nach ihren Sachen. In Mulder schrie etwas. Halt sie zurück! Sag ihr, dass du es nicht so gemeint hast! Doch er sah ihr nur zu, wie sie sich hastig in ihren Bademantel hüllte und aufstand. Der letzte Blick den er von ihr bekam, bevor sie ging war kühl. Dann klappte die Tür zu.

 

Mulders Appartment, 2000

Ein langer Seufzer entfuhr seinem Körper und Mulder richtete sich auf um nach der Fernbedienung seines Fernseher zu greifen. Er schaltete das Gerät ab und ließ sich wieder zurückfallen.

Das war nun alles so lange her. So viel war passiert und Scully war nicht nach ein paar Wochen wieder verschwunden. Im Gegenteil, sie war Teil seines Lebens, seiner Arbeit, seines Kreuzzuges. Sie war allgegenwärtig, hatte ihn x-mal gerettet, war für ihn dagewesen, war verschwunden, fast gestorben und wiedergekommen. Nur eines war immer dagewesen: ihre unsichtbare Mauer. Schon am nächsten Morgen nach dieser Nacht, hatte sie so getan, als wäre nichts passiert. Sie musterte ihn kühl, begrüßte ihn, sie redeten über den Fall. Keine Silbe über letzte Nacht.

Und so blieb es auch, die ganzen Jahre. Es gab Momente, da glaubte er tatsächlich, es wäre nie geschehen. Er versuchte sich an Scullys Körper zu erinnern und fragte sich, ob alles nur Fantasie war.

Es gab nur wenige Momente, in denen sie ihn an sich heran ließ. Selbst dieser Kuss in der Millenium-Nacht war irgendwie mehr brüderlich gewesen. Sein Herz hatte geklopft und er war voller Spannung auf ihre Reaktion gewesen. Doch ihr amüsiertes Lächeln war über jeden Zweifel erhaben gewesen.

Wieso hatte er nie einen Schritt mehr versucht? Aus Angst? Er wusste, dass das was er für sie empfand nichts anderes war als Liebe. Doch damals hatte er selbst alles versaut. Obwohl, wäre sie nicht so schnell über ihn hergefallen... wieder seufzte er. Was hatte das alles für einen Zweck? Selbst die Tatsache, dass er nach dieser Nacht praktisch keinen Sex mehr mit einer anderen Frau gehabt hatte, änderte nichts an seinen Gefühlen für sie. Oft war er einfach nur glücklich gewesen, wenn sie neben ihm saß, der Videorekorder lief und sie endlos analysierte. Es war so schön in ihrer Nähe zu sein, so vertraut. Sie kannte ihn in und auswändig und er sie. Bis auf diese eine Sache, die immer unausgesprochen zwischen ihnen stand.

Und jetzt das. Sie wollte ein Kind. Von ihm. Aber ihn wollte sie nicht! Verstehe das wer will!! War es Angst? Angst, daß er nicht wollte? Inzwischen musste sie doch wissen, dass er alles für sie tun würde. War das einfach ihre kleine Rache? Das konnte er sich nicht vorstellen. Schließlich war es ihre Initiative gewesen. Alles verjährt einmal. Einfach die Vergangenheit vergessen und ganz neu anfangen. Gemeinsam. Offen und ehrlich. Er erschauderte bei diesem Gedanken! Wie gut würde er sich fühlen! Wie erleichtert!!

Er erinnerte sich, wie oft er sie nachts unter fadenscheinigen Gründen anrief, nur um ihre Stimme zu hören. Wie oft er nachts an ihr Motelzimmer geklopft hatte, nur um ein bisschen mit ihr zusammenzusitzen. Aber sie suchte seine Nähe ebenso. Das wusste er. Und manchmal hatte sie ihm Geständnisse gemacht, die ihn fast hoffen ließen. Sie hatte ihn umarmt. Sie hatte ihn oft geküsst. Aber nie mehr so wie damals.

Was sollte er nur tun? Was hatte sie vor, sollte sie tatsächlich schwanger werden? Wollte sie ihren Job hinschmeissen und alleine das Kind aufziehen? Was dachte sie sich dabei? War es eine Art Flucht vor ihm? Wenigstens einen Teil haben von ihm?

Das war alles zuviel für Mulder. Er musste Klarheit haben. Er ärgerte sich nun, dass er zur Samen-spende seine Zustimmung gegeben hatte. Schon morgen wollten sie sich in der Klinik treffen. Da konnte er dann nicht zurück. Oder doch? Schließlich war es sein Körper. Aber wie sah das aus? Erst kommen und dann kneifen? Das war nicht seine Art.

Obwohl ihn noch so viele Gedanken beschäftigten, schlief er schließlich doch noch ein.

 

Kinderwunsch-Klinik, Washington D.C.

Als Scully in die Halle trat, saß Mulder auf einem Stuhl neben dem Eingang. Sie zögerte kurz, ging dann aber auf ihn zu.

Auch sie hatte wenig geschlafen letzte Nacht und fragte sich nun, ob das alles richtig war. Er lächelte ihr aufmunternd zu als er sie sah und stand auf. Sie umarmten sich kurz. "Alles klar?", fragte er und sie nickte. "Und du? Hast du deine Meinung nicht geändert?", sie blickte etwas ängstlich hoch zu ihm. Er schüttelte den Kopf, doch der Ausdruck in seinen Augen war merkwürdig.

Schnell ging sie zur Anmeldung und stellte sich und ihn vor. Die Schwester war sachlich, schrieb alle Daten auf, drückte Mulder einen Becher in die Hand und meine lapidar: "Kabine 3. Wenn sie fertig sind geben sie den Becher hier ab."

Täuschte Scully sich, oder schoss Mulder tatsächlich die Röte ins Gesicht? Süß. Sie musste schmunzeln, beneidete ihn jedoch nicht. Sich in einer nüchternen Kabine, umgeben von ein paar Pornoheftchen zu befriedigen war sicher kein Vergnügen.

Er warf ihr einen Blick zu, hob den Becher hoch und verschwand. Seufzend setzte sich Scully wieder. Sie war sich der Konzequenz ihrer Bitte noch nicht ganz sicher. Aber obwohl Mulder mitmachte, ahnte sie, dass es bei ihm etwas ausgelöst hatte. Insgeheim hatte sie ja gehofft, er würde vor ihr auf die Knie fallen und seine Liebe gestehen! Wie dumm sie doch war. Sie selbst war verantwortlich für diese Situation, wie oft hatte sie ihn abgewiesen, wenn er ihr beistehen wollte. Manchmal wunderte sie sich, dass sie noch immer hier und zusammen waren. Andererseits war es sonnenklar.

Natürlich dachte sie oft an diese Nacht vor vielen Jahren. Mann, was war sie scharf gewesen auf Mulder! Ihr war es im Nachinhein noch peinlich. Sie war überzeugt gewesen, dass ihre Partnerschaft sowieso nicht von Dauer sein würde. Aber nach all den Geschichten, die sie über ihn gehört hatte, war ihre Neugier einfach grenzenlos gewesen. Und als sie dann noch diese komischen Stiche entdeckt hatte, wusste sie, das würde die Gelegenheit sein!

Hätte sie geahnt, wie sich alles entwickeln würde, sie hätte sich beherrscht!!! Mein Gott, sie hatte Mulder benutzt und jetzt, da sie ihn so gut kannte, tat es ihr so leid. Doch sie schaffte es nie, darüber zu sprechen, nicht nach all dem was geschehen war. Dafür war ihr Respekt und ihre Liebe für ihn zu groß.

Andererseits war sie sich auch sicher, dass eine Beziehung mit ihm nicht gutgehen konnte. Zuviel was dagegen sprach.

Die Sache mit dem Kind war ihr letzter kleiner Versuch gewesen, ein Zeichen sollte es sein. Doch Mulder schien verletzt zu sein, obwohl er es nicht schaffte, ihr den Wunsch abzuschlagen. Armer Fox. Er stand sich so oft selbst im Weg und sie half ihm diesmal nicht heraus aus der Sackgasse. Sie konnte nicht.

Die Tür der Kabine flog auf und Mulder kam heraus. Den Becher mit der milchingen Flüssigkeit hatte er halb in der Hand versteckt. Rasch ging er zu der Schwester und gab ihn ihr. Dann drehte er sich zu Scully um und versuchte zu lächeln. Das Ergebnis war ein gequältes Grinsen. "Erledigt.", meinte er. "Danke, Mulder.", erwiederte sie und griff nach seiner Hand. Er ließ es zu. Gemeinsam verließen sie die Klinik.

Als sie beim Wagen standen, sahen beide verlegen drein. "Scully...", begann Mulder "ich...", "was?" sie sah ihn an. "...muss mit dir reden." Sie nickte. Ihr Herz klopfte. "Wir fahren zu mir.", sagte sie, ohne ihm in die Augen zu sehen. Stumm stiegen sie ein und schweigend fuhren sie zu Scullys Appartment.

Als Scully die Tür aufschloss, war ihr alles andere als wohl in der Haut. Irgendwie spürte sie, dass es nun kein Drumherum mehr gab. Sie selbst hatte die Mauer niedergerissen, indem sie von Mulder etwas so intimes und privates erbeten hatte. Selbst wenn es nicht klappen sollte, es war geschehen.

Langsam ging sie in die Wohnung, machte Licht, zog ihre Jacke aus, alles, ohne ihn anzusehen. Seinen Blick spürte sie genau. Sie wusste auch, wie er jetzt aussah. Jungenhaft-fragend würde sein Blick sein, erwartungsvoll.

Sie schloss kurz die Augen, seufzte tief und drehte sich zu ihm um.

Er schaute genauso drein, wie sie es erwartet hatte. Er hatte einen leichten Stoppelbart und wirkte im diffusen Licht ihrer Esszimmerlampe jünger als er war. Ein großer Junge. Ein verdammt hübscher. Aber furchtbar kompliziert. Wie sollte ihr Leben nun weitergehen?

Sie versuchte zu lächeln. "Kaffee?", fragte sie. Er nickte stumm.

Er knetete seine Hände. Sah in der Wohnung herum, als wäre er das erstemal hier. Räusperte sich. Scully war froh, dass sie sich mit der Kaffeemaschine beschäftige konnte. Schließlich sagte sie, um die Stille zu durchbrechen: "War es schlimm in dieser Kabine?" Er schaffte es zu grinsen. "Nö, da waren vier Models, die waren mir behilflich." Jetzt musste sie lachen. Die Atmosphäre war etwas lockerer.

Scully schaltete das Radio mit einem Musiksender an und erschauderte kurz. Der Song "don’t look any further" wurde gespielt. Im Zusammenhang mit diesem Lied hatte sie Schreckliches mit einem verrückten Serienmörder erlebt.

Mulder erkannte ihre Reaktion und streckte die Hand aus. "Komm doch her.", sagte er sanft.

Sie folgte seiner Aufforderung und setzte sich zu ihm an den Tisch. Er sollte doch bitte endlich was sagen! Er hielt weiterhin ihre Hand und sah sie an. "Du weißt, daß mich dein Wunsch ganz schön fertiggemacht hat, oder?", sagte er geradeheraus. Sie nickte. Schluckte. "Du weißt auch warum, oder?" sie betrachtete ihre kleine Hand zwischen seinen langen schlanken Fingern und nickte wieder. "Dana - " ihr Vorname aus seinem Mund... sie erschauderte. Er spürte es und beugte sie zu ihr vor. Seine Stimme wurde leiser.

"Dana, ich sag dir jetzt mal etwas, was ich vorhin in der Kabine gedacht habe. Ich habe gedacht, das ist nicht fair. Du willst etwas von mir und zwar etwas, das immer auch zu mir gehören wird. Du willst mein Kind. Aber du willst mir nichts dafür von dir geben. Das tut mir sehr weh." Sie blickte auf und erschrak, als sie die Tränen in seinen Augen sah. "Ich habe dir nun alles gegeben. Ich kann so nicht weitermachen. Ich muss auch etwas zurückbekommen." Er stockte kurz und seine Stimme wurde etwas wackelig. Hastig fuhr er sich über die Augen. Scully drückte seine Hand fester. Ihr Herz raste. Sie wartete. Leise der Song im Hintergrund.

"Ich möchte", sagte er langsam "dass du mir deinen Körper gibst. Ich will, dass die Zeugung natürlich geschieht. Auch wenn es mehr symbolisch ist. Du sollst dich mir öffnen. Du sollst mir das geben, was du mir all die Jahre verweigert hast." Jetzt war es raus. Scully zog ihre Hand aus seiner. Starrte ihn an. Sie konnte nicht glauben, was er da gerade von sich gegeben hatte! Er wollte sie bumsen und das war alles? Kein Ton von Liebe? Sie war schockiert und enttäuscht. Er war also doch nur wie alle anderen Männer!

Mulder sah sie an und erkannte, dass er einen Fehler gemacht hatte. Er hatte es falsch angefangen. Das ganze klang jetzt, als würde er eine Art Bezahlung fordern für seine Spende. Verflucht! Irgendwie hatte er einfach keine Übung in romantischen Erklärungen.

Scully starrte ihn an und in ihren Augen spiegelte sich plötzlich Verachtung. Er hatte alles versaut!!! Ruckartig stand sie auf. Stellte sich vor ihn. Zog sich die Bluse aus dem Rock. Knöpfte sie auf. Zog auch den Rock aus und ließ ihn auf den Boden gleiten. Bald stand sie nur noch in ihrer Unterwäsche da. Das alles ging so schnell, dass Mulder sie nur wortlos anstarrte.

"Willst du es gleich hier tun oder ist es dir im Bett lieber?", Scullys Stimme war wie Eis. Mulder sprang auf, da riss sie sich auch schon den BH vom Leib. "Scully, bitte! Du hast mich total missverstanden!", rief Mulder, trotz allem fasziniert von ihrem Körper, der nach all den jahren noch immer genauso schön war. "Was soll man daran missverstehen?", weinte sie verzweifelt und schlug nun die Hände vors Gesicht. Dann blickte sie ihn veschwommen an. "Na los, bedien dich! Aber wehe, du kommst meinem Gesich zu nahe!", jetzt weinte auch er. "Dana, bitte! Ich bin so ungeschickt in diesen Dingen! Ich wollte endlich Klarheit haben, es aussprechen!" er schniefte.

Er sah so verzweifelt aus und Scully zögerte. "Worüber?" fragte sie. "Darüber, dass du mich immer nur brauchst, wenn etwas los ist, wenn es dir schlecht geht, du jemanden zum Reden brauchst oder einfach zum Umarmen! Dann kann ich wieder gehen! Ich fühlte mich manchmal so benutzt! Das mit der Spende hat das Fass einfach zum Überlaufen gebracht! Es tut so weh, daß du MICH nicht willst. Einfach mich." Noch immer liefen ihm Tränen übers Gesicht.

"Ich gehe jetzt.", sagte er leise "ich habe alles falschgemacht. Aber ich werde dich nichtmehr belästigen."

Er wollte sich abwenden, aber Scully hielt in zurück. "Mulder, nicht, warte.", sie hatte ganz vergessen, daß sie nur einen Slip trug. "Ich hatte ja keine Ahnung.", ihr Blick wurde weich. Sie zog ihn näher zu sich her. Ihr Herz ging auf. Ja, in diesen Dingen war er nicht sehr gut.

Mulder sah sie nur an und sie strich ihm über die Brust fuhr herunter und unter das TShirt das er trug. Langsam wieder hinauf. Er hob die Hände und legte sie auf ihre Brüste. "Mmmhh", machte sie und er schluckte. Augenblicklich wurde er steif und ein Schauer durchfuhr ihn. Sie spielte sacht mir seinen Brustwarzen und zog ihm dann das TShirt über den Kopf.

"Du hast dich gut gehalten, Mulder.", sagte sie leise und umschlang ihn. Er konnte es kaum glauben, traute sich nicht, sie zu küssen. Sie sah zu ihm auf. "Küsst du mich jetzt, oder muss ich einen Stuhl holen?", lächelte sie. Er beugte sich ihr herunter. Küsste sachte ihre Lippen. Dann nochmal und dann fester. Sie seufzte genüsslich und öffnete den Mund, um seine Zunge aufzunehmen. Ihren Unterleib presste sie gegen seinen und spürte seine Erregung.

Für Mulder hätte dieser Kuss ewig gehen können. Die Welt um ihn herum verschwand. Sie drängte sich verlangend an ihn. Jede Faser seines Körpers sehnte sich nach Zärtlichkeit, nach Berührung. Er war so ausgehungert. Nach all diesen schrecklichen Dingen die er gesehen und erlebt hatte, ersehnte er nur das.

Von Scully.

Langsam und immernoch küssend bewegten sie sich in Richtung ihres Schlafzimmers. Plötzlich hielt er inne. "Was ist?" Sie sah erhitzt aus. Die Erregung machte sie noch schöner. "Das ist jetzt aber nicht wieder ein one-night-stand und ich muss wieder 8 Jahre auf den nächsten warten oder?", fragte er. Scully wollte lachen, aber er sah garnicht nach Scherzen aus. "Nein.", sage sie nur leise. "ich denke nicht." Sie öffnete seine Hose und sie blieb auf dem Weg ins Bett auf dem Boden zurück. Dann folgte seine Boxershorts. Dann ihr Slip. Sie standen vollkommen nackt voreinander, sein harter Penis zwischen ihnen. Scully blickte Mulder in die Augen. Dann nahm sie seinen Penis in die Hand und beobachtete seine Reaktion.

Sog die Luft schnell ein und schloss die Augen. "Oh, Dana... das ist so schön.", flüsterte er. Das erregte sie. Sie streichelte seine Geschlechtsteile und zog ihn ganz sachte aufs Bett. Wovor hatte sie nur angst gehabt all die Jahre? Wieso hatte sie Mulder so gequält? Nun, manchmal war auch er unnahbar, verschlossen gewesen, hatte mit Diana Fowley und dieser Scotland-Yard-Schlampe herumgemacht und ihr keinerlei Beachtung geschenkt. Schließlich wollte sie ihm nicht nachrennen, er war erwachsen!

Mulder schloss sie in die Arme, beide ließen sich zurücksinken. Vollkommen zart streichelte und küsste er ihren Körper, ließ keine Stelle aus. Als er sich ihren Schamhaaren näherte, versteifte sie sich kurz, doch dann ließ sie ihn gewähren. Es war wahnsinn. Seine Zunge machte sie total verrückt und sie presste sich ihm entgegen. "ohhh...Mulder...", stöhnte sie leise.

Seine Küsse wanderten wieder nach oben und sein Unterleib näherte sich ihrem. Jetzt würde es richtig sein, dachte er, so wie ich es mir immer gewünscht hatte!

Es war ein wundervolles aber auch merkwürdiges Gefühl, Scully im Arm zu halten und all diese Dinge zu tun. Er schob sein Knie zwischen ihre Beine und sie öffnete sie bereitwillig. Sie lag da, vollkommen entspannt, aber auch pochend vor Verlangen. Wieder küsste er sie, während er sich auf sie schob und ihre Öffnung suchte. Schließlich führte sie ihn mit der Hand an den richtigen Ort.

Mit einem langen tiefen Seufzer glitt er in sie. Es war so gut, so gut! Er begann sich zu bewegen, versuchte, es langsam anzugehen. Scully erwiederte seine Bewegungen und grub ihre Fingernägel in seinen Rücken. Sie sah in sein Gesicht über ihr, leicht glänzend vor Schweiß, die sinnlichen Lippen leicht geöffnet, die Augen geschlossen. Er war so schön!

"Mulder, sieh mich an.", flüsterte sie heiser. Er öffnete die Augen. Küsste sie wieder, bewegte sich schneller. Ein merkwürdiger Ausdruck erschien in seinem Blick. "Scully, ich...kann...

mich...nicht...bremsen..." wie um Antwort zu geben, bäumte sie sich gegen ihn, beschleunigte den Rhytmus und plötzlich durchfuhr sie eine gewaltige Welle, die über beiden zusammenshlug als auch er aufschrie vor Lust und sich in ihr in pochenden Kontraktionen ergoss.

Langsam ebbte die Erregung ab und er wurde schwer auf ihr. Dennoch war es wundervoll ihn so ganz und gar zu spüren. Auch er wollte nicht ablassen von ihr. Totales Glück durchflutete ihn. Wieder stiegen die Tränen in ihm hoch. Ein totales Weichei war nichts gegen ihn!

Doch er wusste, Scully sah das anders. Wie oft hatte er sich an ihrer Schulter ausgeweint und sie sich an seiner. Es war nie peinlich und hatte immer gutgetan. So wie jetzt, denn es waren Tränen des Glücks.

Scully küsste zärtlich seinen Hals und schob ihn ein bisschen zu Seite. Doch es fiel ihr schwer ihn von sich zu lösen. Er glitt von ihr und zog sie fest in seine Arme.

"Es wird sicher ein Junge.", flüsterte er mit der Nase in ihrem Haar. Sie schluckte. War das alles wirklich? Sie streichelte sein Gesicht. "Du bist kratzig.", neckte sie ihn. "sicher ist jetzt mein ganzer Körper wundgekratzt." "Dafür haben sie doch bestimmt ein Sälbchen, Dr. Scully? Ich würde es auch persönlich auftragen." sie lachte und küsste ihn.

 

2 Monate später

Als sie vor ihm stand wusste er, es bedeutete nichts Gutes. Sie wollte ihm das Ergebnis der IVF mitteilen aber viel musste sie nicht sagen, er wusste sofort, es hatte nicht geklappt. Die Wahrschein-lichkeit war auch zu gering gewesen, denn nur wenige Eizellen konnten verwendet werden. Nun, es war fehlgeschlagen und eine zweite Chance gab es nicht. Scully war tief enttäuscht und verzweifelt und Mulder hoffte, dass er ihr soviel Kraft geben konnte wie sie brauchte. Ihre Arbeit ging schließlich weiter und von ihrer Liebesbeziehung wusste vorerst keiner. Es klappte auch sehr gut und manchmal fielen sie auf das alte Mulder-Scully-Spiel zurück ohne es zu merken. Beide waren froh über dieses Arrangement.

Als Mulder den Anruf von Billy Miles aus Oregon erhielt, wieder seien Entführugen im Gange stand Scully neben ihm. Beide waren soeben für ihre hohen Ausgaben gerügt worden. Doch sie verstanden sich ohne Worte und sahen sich lächelnd an. Scully sagte schließlich: "Lass uns Geld verschwenden gehen."

 

Ende