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Autor: Kontakt: Beta: Cover: Spoiler: Rating: Kategorie: Disclaimer: Short-Cut: |
spookydogstar |
Anmerkung der Autorin:
So Leute, bei der FF handelt es sich wieder um so eine Art Challenge, die ich von meiner Betaleserin bekommen habe. Ich weiß, ziemlich blöd werdet ihr jetzt sicher sagen, aber ich habe in letzter Zeit einfach nicht genug eigene Ideen aufbringen können. Und da greift man schon mal nach jedem noch so kleinen Strohhalm, der einem über den Weg läuft. (nicht böse sein Mary)
Kommen wir nun also zu den Elementen, die in dieser FF enthalten sein müssen:
Na mal schauen, was mein Verstand diesmal im Stande ist zu leisten. Beim letzten Mal war es ja gar nicht mal so schlecht.
Also auf ins Gefecht. Drückt mir die Daumen.
Noch ein kurzer Nachtrag, damit niemand hier durcheinander kommt *gg*. Ich habe mir mal einfach,
ganz still und leise, die Freiheit heraus genommen und Mulder und Scully schon ein Paar werden lassen. (Das wisst aber nur ihr und niemand sonst. Nicht das ihr das gleich an Skinner weitertragt. *gg*) ;-)J J J
O
ne Lonely NightWashington D.C. ; F.B.I. Hauptquartier
morgens
Nachdem ich mich durch den morgendlichen Berufsverkehr gequält habe erreiche ich, ganze geschlagene zwanzig Minuten später als eigentlich eingeplant, endlich das F.B.I. Hauptquartier.
Einen Blick auf meine Uhr werfend gehe ich auf die einladend geöffneten Fahrstuhltüren zu und drücke den Knopf für das Kellergeschoss. Völlig in Gedanken an den gestrigen Abend, welchen ich bei einer alten Schulfreundin verbracht habe, lehne ich mich an die Fahrstuhlwand. Gerade noch rechtzeitig kann man da nur sagen, denn keine zehn Sekunden später werde ich auch schon durch einen kurzen Ruck aus meinen Gedanken gerissen.
Damit fängt der Tag ja schon mal toll an. Nicht nur das ich heute Morgen, dank meines nicht funktionierenden Weckers, verschlafen habe und dadurch dem totalen Verkehrschaos ausgesetzt war, nein, jetzt bleibt auch noch der Fahrstuhl auf dem Weg in den Keller, zwischen dem Erdgeschoss und dem Kellergeschoss, stecken. Besser kann ein Tag doch nun wirklich nicht beginnen.
Während ich geschlagene fünf Minuten im Fahrstuhl aushalten muss, ehe dieser sich dazu entschließt wieder die Fahrt aufzunehmen, erinnere ich mich schmunzelnd an eine X-Akte, bei der Mulder und ich uns, kurz nachdem ich ihm zugeteilt wurde, in einer ähnlichen Situation befunden haben.
Völlig genervt über den schlechten Start in den Tag betrete ich das Büro und werde auch schon von einem freundlich strahlenden Mulder begrüßt.
"Hey. Da bist du ja endlich," kommt es von ihm und schon spüre ich seine Lippen an meiner Wange.
"Ich wollte schon eine Vermisstenanzeige aufgeben," höre ich ihn amüsiert reden während ich mich meines Mantels entledige, indem ich ihn auf den Kleiderständer hänge, welcher gleich rechts neben der Tür steht.
"Haha. Sehr lustig. Wenn du wüsstest was mir heute alles schon passiert ist," gebe ich ihm nur kurz zu verstehen und mache mich auf den Weg zum Aufenthaltsraum um mir erst einmal einen starken Kaffee zu genehmigen.
Mit einer dampfenden Tasse betrete ich schließlich wieder das Büro und finde Mulder hinter seinem Schreibtisch vor, den Blick in eine Akte vertieft.
"Lass mich raten. Du hast schon wieder einen neuen Fall für uns an Land gezogen," spreche ich zu ihm, wobei ich mich auf meinen Stuhl setze.
"Könnte man so sagen," vernehme ich seine Stimme und nachdem er den Blick von der Akte genommen hat und nun seine ganze Aufmerksamkeit mir widmet, kann ich sehen wie sich auf seinem Gesicht ein leichtes Grinsen ausbreitet.
Nicht wissend, wie ich dies deuten soll, nehme ich einen weiteren Schluck von meinem Kaffee.
"Nun mal raus mit der Sprache. Wer oder was wurde entdeckt oder entführt?"
"Es handelt sich weder um eine Entdeckung, noch um eine Entführung. Alles, was ich der Akte entnehmen kann ist, dass in einem sehr noblem Hotel, am Rande von Washington gelegen, seltsame Lichter am Himmel gesehen worden sind," beantwortet Mulder mir meine Frage.
"Lichter also, aha! Und wir sollen nun herausfinden, woher diese Lichter stammen bzw. wer für diese Lichter verantwortlich ist, richtig!?!"
"Alle Achtung, Agent Scully. Sie können wirklich gut kombinieren," erwidert Mulder belustigt.
"Nur, dass nicht wir zusammen dieser Sache auf die Spur gehen werden," wirft er nach einer kurzen Pause in den Raum.
"Wie bitte? Also irgendwie kann ich dir jetzt nicht mehr richtig folgen. Vielleicht könntest du mich so langsam mal aufklären."
Das Grinsen, das Mulder noch vor ein paar Minuten im Gesicht hatte, erstreckt sich nun mit einem Male von einem Ohr zum anderen. "Also Agent Scully, ich hätte eigentlich gedacht, dass Sie bereits in der Highschool aufgeklärt worden sind."
"Lass die Scherze...," versuche ich ihn wieder auf den Fall zu lenken, kann mir aber ein Grinsen ebenfalls nicht verkneifen.
"Schon gut, schon gut. Nachdem, was ich aus der Akte herausgelesen habe, ist der Fall ganz einfach zu lösen. Ich dachte mir, dass ich den Fall am besten noch heute abschließe, während du den Bericht unseres letzten Falles für Skinner zu Ende schreibst."
"Na das hat sich der Herr ja mal wieder toll ausgedacht. Während du dich da draußen amüsierst kann ich hier drinnen, in diesem Kellerbüro, vor dem PC sitzen und diesen blöden Bericht beenden. Den Bericht zu einem Fall, für dessen Entstehung ein gewisser Jemand hier in diesem Raum verantwortlich ist.
Was machst du denn eigentlich, wenn ich NEIN sage?," ist meine einzige Reaktion auf das eben Gehörte.
"Ich kenne dich. Du sagst auf keinen Fall -Nein-," grinst mich Mulder an.
>Bin ich denn wirklich so leicht zu durchschauen? Das war doch zu Beginn unserer Zusammenarbeit noch nicht so.
Der Mann schafft es doch wirklich immer wieder aufs Neue, dass man sich seiner selbst nicht mehr sicher ist.<
<Und darum liebst du ihn auch so sehr.> klingt sich mein Herz schließlich, zum Schluss, in meine stumme Unterhaltung ein.
"Na schön, ich werde den Bericht für Skinner fertig machen. Aber nur unter einer Bedingung," erzähle ich, erhebe mich dabei von meinen Stuhl, gehe auf ihn zu und bleibe schließlich kurz vor seinem Schreibtisch stehen.
"Was immer die Dame wünscht," erwidert Mulder in einem Tonfall, der Schmetterlinge in meine Magenregion wandern lässt.
"Nachdem ich gestern bei meiner Freundin ein herzhaftes Abendessen bekommen habe, dachte ich mir, dass du mich heute Abend mal mit deinen Kochkünsten verwöhnen könntest," hauche ich ihm mit verführerischer Stimme entgegen und lehne mich dabei ein wenig zu ihm rüber.
"Wenn das alles ist, was die Dame an Wünschen hat, stellt das kein Problem dar," kommt es von Mulder genauso verführerisch zurück, bevor ich seine Lippen auf den meinen spüre.
Mich langsam von Mulders Lippen lösend, gebe ich ihm einen leichten und kurzen Stups am Arm.
Ich weiß, wie sehr er es hasst beim Küssen durch jede noch so geringste Kleinigkeit gestört zu werden, aber in diesem Falle bin ich doch mehr an dem interessiert, was mich heute Abend erwarten wird. Und da er und auch ich den ganzen Tag damit verbringen könnten den Mund des anderen zu erforschen bleibt mir einfach nichts anderes übrig, als das ganze hier abzubrechen ehe weder er, noch ich später nicht mehr die Kraft dazu aufbringen können.
"Wenn du den Fall bis heute Abend gelöst haben willst, dann solltest du dich aber langsam mal auf die Socken machen," sage ich, nachdem Mulder mir wieder etwas Aufmerksamkeit zukommen lässt.
Mit einem Schmollmund schaut er mich an, erhebt sich von seinem Stuhl und geht in Richtung Tür. Kurz davor bleibt er stehen, nimmt seinen Mantel vom Kleiderständer und dreht sich wieder zu mir um.
Der Schmollmund ist gewichen und hat einem Lächeln platz gemacht.
"Wir sehen uns dann heute Abend."
Mir noch einen Luftkuss zuwerfend verlässt Mulder das Büro.
Mit meiner Tasse Kaffee in der Hand setze ich mich an den Schreibtisch und will mich dem Bericht für Skinner widmen, als ich noch einmal Mulders Stimme vernehme, wie er mir vom Gang aus zuruft "Viel Spaß bei dem Bericht," und anschließend pfeifend die Treppen nach oben geht.
Georgetown ; Scullys Apartment
kurz nach halb sieben
Seit gut einer Stunde bin ich aus dem Büro raus. Mulder hat mich gegen Mittag angerufen um Bescheid zu sagen, dass die Lösung des Falles nur noch eine Frage von höchstens ein paar Stunden sei.
Auf dem Weg in mein Schlafzimmer, mich meiner Kleider entledigend, schweifen meine Gedanken schon an den heutigen Abend und an alles was damit zu tun hat.
Nach einem ausgiebigem Bad nehme ich mir schließlich frische Sachen aus dem Schrank. Überlegend, was ich nur anziehen soll, stehe ich vor meinem Kleiderschrank und entscheide mich letztendlich für etwas schlichtes. Eine bluestone-washed Jeans und ein beiges Oberteil. Zum Schluss ziehe ich schließlich noch meine grüne Lieblingsweste über und begebe mich ins Wohnzimmer, nachdem ich noch einmal einen prüfenden Blick in den Spiegel geworfen habe.
Meinen Mantel und meine Schlüssel greifend verlasse ich keine zwei Stunden, nachdem ich mein Apartment betreten habe, dieses auch schon wieder.
Während ich durch die Straßen von Washington D.C. fahre läuft nebenbei das Radio und ich singe bei manchen der Lieder ein bisschen mit.
Alexandria ; Mulders Apartment
ca. fünfzehn Minuten später
Etwas verwundert über die ganzen Liebeslieder, die im Radio während der Autofahrt gespielt wurden, lasse ich den Wagen vor Mulders Apartment langsam ausrollen und parke, in der gerade freiwerdenden Lücke, ein.
Mit tausend schönen Gedanken an den heutigen Abend betrete ich den Hausflur und fahre mit dem Fahrstuhl in die 4. Etage.
Vor der Tür mit der Nummer
- 42 - bleibe ich schließlich stehen und will schon ansetzen, mit der Hand gegen die Tür zu klopfen, als ich einen Zettel, mit einem Stück Tesafilm befestigt, an selbiger kleben sehe.Leicht verunsichert nehme ich den Zettel von der Tür und entfalte ihn. Sofort erkenne ich die Handschrift von Mulder und wie der kleine Zettel mit
- Dana - beginnt.Kurz den Text überfliegend, krame ich auch schon in meiner Tasche nach dem Schlüssel für Mulders Apartment.
Dana,
in meinem Apartment findest du eine kleine Überraschung, von der ich hoffe, dass sie dir gefallen wird.
Mehr verrate ich dir jetzt noch nicht. Alles weitere musst du im Laufe des Abends selber rausfinden.
Fox
Völlig irritiert durch den Zettel von Mulder öffne ich sein Apartment, dabei immer noch das Stück Papier in der einen Hand haltend.
Nachdem ich das Licht angemacht habe, gehe ich ins Wohnzimmer und finde dort erneut einen Zettel auf seiner Couch. Den Zettel lesend verstehe ich nun gar nichts mehr.
Wie ich sehe, hast du den ersten Zettel von mir entdeckt und bist meinen Anweisungen gefolgt.
Als nächstes möchte ich, dass du in mein Schlafzimmer gehst. Auf dem Bett findest du eine Schachtel.
Sobald du die Schachtel geöffnet hast, erfährst du alles weiteres.
Fox
Den zweiten Zettel zu dem ersten nehmend, mache ich mich auf den Weg in sein Schlafzimmer.
Wie in dem Zettel beschrieben erblicke ich eine weiße Schachtel auf dem Bett.
Als ich die Schachtel öffne bleibt mir fast das Herz stehen und ein dicker Kloß bildet sich in meinem Hals, den ich nur mit Mühe und Not runter schlucken kann.
In der Schachtel befindet sich eine einzelne, langstielige rote Rose, die auf ein schwarzes Kleid gebettet ist.
Außerdem liegt unter der Rose ein erneuter Zettel, den ich vorsichtig, ohne die wunderschöne Rose zu beschädigen, aus der Schachtel nehme.
Ich hoffe mal, das deine Augen jetzt eine wunderbar duftende Rose und ein schönes schwarzes Kleid erblicken.
Die Rose und das Kleid sind für dich die Eintrittskarte zu einem unvergesslichen Abend.
Sicherlich willst du jetzt wissen wie es weiter geht, oder ?!?!
Sobald du das Kleid angezogen hast, musst du nur noch die Rose nehmen und dich anschließend zu der Adresse begeben, die sich auf dem Zettel befindet, der ganz unten in der Schachtel liegt.
In Liebe F o x
Gerührt nehme ich die Rose aus der Schachtel und lege sie vorsichtig auf dem Bett ab. Anschließend lasse ich das schwarze Kleid mit zitternden Händen aus der Schachtel gleiten. War es schon in der Verpackung hinreißend so es ist es jetzt, wo ich es zwischen meinen Fingern halte, einfach nur umwerfend.
Der Sachen, die zur Zeit noch meinen Körper bedecken, entledige ich mich mit totaler Vorfreude auf das, was meinen Körper in wenigen Augenblicken schmücken wird.
Keine fünf Minuten später betrachte ich mich im Spiegel und kann einfach nicht glauben, dass wirklich ich das sein soll die mich aus dem Spiegel anlächelt.
>Wenn ich schon selbst sprachlos über meinen eigenen Anblick bin, wie wird dann nur Mulder auf mich reagieren?< ist alles, was mir beim Betrachten des Spiegelbildes durch den Kopf geistert.
Nachdem ich meine Sachen, mit denen ich Mulders Apartment betreten habe, ordentlich zusammengepackt und auf seinem Bett niedergelegt habe, nehme ich den Zettel mit der Adresse vom Boden der Schachtel. Anschließend ziehe ich meinen Mantel wieder über und nehme zu guter letzt noch die rote Rose vom Bett und mache ich mich auf den Weg.
kurz hinter der Stadtgrenze von Washington D.C.
etwa fünfzig Minuten später
Mit einem ganzen Schwarm Schmetterlingen im Bauch betrete ich das Hotel. Die Rose in der linken Hand haltend überwinde ich die letzten Schritte zum Empfang.
Hinter dem Empfangstresen steht eine zierliche Frau Mitte vierzig. Das lange Haar hat sie, mit Hilfe eines Zopfes, nach oben gebunden.
Nach den richtigen Worten suchend kommt auch schon eine weitere Empfangsdame in den Eingangsbereich des Hotels.
"Ich nehme an, Sie sind Dana?!?"
Ein wenig irritiert beantworte ich ihre Frage durch ein Nicken.
"Und wie ich sehe haben Sie auch alles dabei, um den Einlass gewährt zu bekommen," schließt sie schnell an, ehe ich auch nur ein Wort sagen kann.
"Wenn Sie dann soweit wären würde ich Sie bitten, mir zu folgen," vernehme ich auch schon wieder ihre Stimme und folge ihr stumm den Korridor entlang, welcher in den hinteren Bereich des Hotels führt.
Vor einer Tür bleiben wir schließlich stehen.
"Dann wünsche ich Ihnen einen wunderschönen Abend," ist alles was ich höre, ehe sich die Empfangsdame auch schon wieder dem üblichen Geschehen des Hotels widmet.
Vorsichtig öffne ich dir Tür, trete einige Schritte nach vorne uns lasse meinen Blick durch den Raum, der sich dahinter befindet, schweifen.
In der Mitte des Raumes steht ein einzelner Tisch, auf dem ich das Leuchten zweier Kerzen sehen kann. Alleine durch die zwei Kerzen auf dem Tisch und ein paar weiteren, die in unmittelbarer Nähe zu dem Tisch stehen, wird der Raum in einen wunderbaren Schein gehüllt.
Durch Mulders Stimme, die ich auf einmal aus dem Raum vernehme, und wie er sagt "Willst du da den gesamten Abend stehen bleiben?" zucke ich kurz zusammen.
Meine Augen, suchend nach ihm, entdecke ich ihn schließlich links von mir, lässig an die Wand des Raumes gelehnt.
War ich vorhin noch von meinem eigenen Anblick sprachlos, so denke ich in diesem Moment, langsam den Boden unter den Füßen zu verlieren und dem Himmel entgegen zuschweben.
Obwohl ich Mulder seit unserer Zusammenarbeit schon einmal in einem Smoking gesehen habe, so hatte ich doch vergessen, wie unglaublich sexy er in dieser Kleidung aussieht.
Und genauso wie mir, so ergeht es auch Mulder gerade im Augenblick. Ich kann förmlich spüren wie sich seine Blicke nicht an mir satt sehen können und wenn er könnte, dann würde er mich am liebsten sofort mit Haut und Haaren einsaugen.
Auf Mulder zu gehend, der mich immer noch mit leicht geöffnetem Mund anschaut, bleibe ich schließlich, nachdem ich ihn erreicht habe, vor ihm stehen, stelle mich ein wenig auf meine Zehenspitzen und gebe ihm einen sachten Kuss auf die Lippen.
"Ich... Ich...," kommt es stotternd von Mulder, als er mich nach dem Kuss noch weiter betrachtet.
"Da ist wohl einer sprachlos," ziehe ich ihn ein bisschen auf, da sein Gesichtsausdruck einfach nur zu göttlich ist. Er sieht aus wie ein kleiner Junge im Bonbonladen, der sich nicht zwischen den ganzen Sorten die zur Auswahl stehen, entscheiden kann.
"Also bei dem Anblick, den ich hier bekomme, kann man das auch wirklich mal sein," erwidert Mulder nach einer kleinen Pause, in der er seine Gedanken ein bisschen geordnet hat und auch wieder im vollem Besitz seiner Sprache ist.
Den Arm mir einladend entgegenstreckend fragt er schließlich: "Darf ich Sie zu ihrem Tisch begleiten?"
Mich bei Mulder einhakend schlendern wir langsam durch den Raum auf den Tisch zu.
Ganz Gentleman - like zieht Mulder den Stuhl ein wenig zurück, wartet bis ich mich gesetzt habe und schiebt mich vorsichtig an den Tisch. Mir die Rose aus der Hand nehmend, um diese in die Vase zu stellen, die in der Mitte des Tisches steht, nimmt er mir gegenüber Platz. Während dessen lasse ich meinen Blick noch einmal durch den Raum schweifen.
Nicht weit vom Tisch entfernt sehe ich ein Klavier stehen, auf dem, so wie ich es von hier aus sehen kann, ein paar Notenblätter liegen.
Meinen Blick wieder Mulder zuwendend kann ich mich nicht mehr länger zurück halten und platze förmlich mit meiner Frage heraus: "Was hat das denn hier alles zu bedeuten?"
"Tja, heute ist der 14. Februar und laut einer alten Tradition ist dies der Tag der Verliebten. An diesem Tag zeigt man dem Menschen, den man liebt, was er einem bedeutet und das man ohne ihn nicht mehr leben kann."
Mit einem kurzen, aufgeschrecktem "Aaahhh," unterbreche ich Mulders Erzählung.
>So ein verdammter Mist. Das darf nicht wahr sein. NEIN. Unser erster gemeinsamer Valentinstag und ich habe ihn vergessen.< stelle ich voller Entsetzen fest.
"Was ist denn?" fragt mich Mulder ängstlich.
"Ich... Ich... habe nicht dran gedacht. Ich habe es vergessen," höre ich mich verlegen sagen.
"Hey," ist alles, was Mulder daraufhin erwidert, sich von seinem Stuhl erhebt und auf mich zukommt.
Neben meinem Stuhl angekommen kniet er sich nieder und legt sanft seinen Arm um mich, während ich mich in seine Umarmung schmiege.
"So lange ich die wunderschönste Frau, die jemals auf Erden gewandelt ist, in meinen Armen halte, ist für mich jeder Tag wie Valentinstag," vernehme ich seine Stimme, wie sie mir diese Worte lieblich in mein Ohr flüstert.
vierzig Minuten später
Nachdem ich mich wieder beruhigt habe und Mulder und ich uns das Essen haben schmecken lassen, steht Mulder auf einmal auf und geht auf das Klavier zu.
"Was hast du vor?" frage ich ihn etwas verwundert.
"Ich habe mich dafür entschieden der Liebe meines Lebens ein bisschen was auf dem Klavier vorzuspielen," beantwortet er meine Frage.
"Seit wann kannst du denn Klavier spielen?" ist alles, was ich fragend von mir gebe, während ich mich ebenfalls in Richtung Klavier begebe.
"Na ja, meine Mutter wollte damals dass ich Klavierspielen lerne. Und so habe ich von meinem achten bis zu meinem elften Lebensjahr Klavier gespielt."
"Und du kannst immer noch spielen?"
"Dank ein paar Nachhilfestunden in der letzten Zeit kann man es sich auf alle Fälle anhören," kommt es mit einem kleinen, verschmitzen Lächeln von ihm nachdem er auf dem Stuhl, welcher vor dem Klavier steht, platz genommen hat.
Mich rechts neben ihn stellend kann ich auch schon die ersten paar Akkorde hören, die Mulder auf dem Klavier spielt.
Den Takten eine Weile lauschend erkenne ich schließlich das es sich bei dem Lied, welches Mulder spielt, um Barbra Streisand’s "The Rose" handelt.
Nach einer Weile, die mir vorkommt wie die Ewigkeit, in der ich am liebsten für immer gefangen bleiben möchte, spielt Mulder die letzten Akkorde. Auf meine Reaktion wartend sitzt er stumm vor dem Klavier.
Da, durch den ganzen Abend und alles was bis dato damit zu tun hat, meine Gefühle eine Achterbahn hinlegen, stehe ich wie eine Statue immer noch neben Mulder, nicht in der Lage auch nur das kleinste Wort über meine Lippen zu bringen.
Nicht wissend, wie sehr ich von allem hier gerührt bin, dreht Mulder sich schließlich zu mir um und schaut in meine tränenüberlaufenden Augen.
"Das... war... wundervoll...," sind schließlich die ersten Worte die mir endlich wieder über die Lippen kommen, nachdem Mulder sich erhoben hat, mich in seine Arme nimmt und ich mich eng an ihn schmiege.
In Mulders Armen entfernen wir uns von dem Klavier und bleiben anschließend mitten im Raum stehen. Wie durch Zauberhand erklingen leise die ersten Töne eines Liedes aus ein paar Lautsprecherboxen, die im Raum aufgestellt sind.
An der Decke des Raumes beginnen auf einmal Sterne zu tanzen und durch die Kerzen, die schon seit Beginn des Abends brennen, leuchtet der Saal wie in einem Märchen aus Tausend und einer Nacht.
Engumschlungen bewegen Mulder und ich zu den Takten der Musik.
Träumend, und von Mulders Armen geführt, höre ich eine weibliche Stimme den Refrain eines Liedes singen, zu welchem ich bis ans Ende meines Daseins tanzen könnte.
Gonna stand by your side now
Let me kiss all your tears away
You can stay in my arms now
And I know I can make you believe again
.......
I’m gonna stand, stand by your side
Kiss all your tears away tonight
I’m gonna stand, stand by your side
Make you believe again
I wanna look in your eyes now and see you smiling again
Performed by Celine Dion
Bevor die letzten Takte erklingen nimmt Mulder seine Hände von meiner Taille und legt sie sachte auf meine Wangen, den Blickkontakt nicht abbrechend. Die einzelnen Tränen, die sich nun entgültig einen Weg aus meinen Augen gebahnt haben küsst er liebevoll aus meinem Gesicht und als ob ich den Text des Liedes schon vorher gehört hätte schaue ich in seine wundervollen Augen, ihn dabei mit einem Lächeln beschenkend, das bisher noch nie auf meinem Gesicht zu sehen war.
Nachdem Mulder sanft die Tränen, welche sich einen Weg an meiner Wange nach unten bahnten, weggeküsst hat, spüre ich wie seine weichen Lippen zu meinem Mund wandern und ihn gefangen nehmen. Leidenschaftlich geben wir uns unseren Gefühlen hin und nach einer kleinen Ewigkeit spüre ich, wie seine Zunge um Einlass bittet. Ihm diese Bitte nicht abschlagend öffne ich langsam meinen Mund und spüre auch schon im nächsten Augenblick wie seine Zunge sich auf Entdeckungsreise durch meinen Mund begibt. Als seine Zunge sanft über meine Zähne fahren entweicht mir ein kleines Stöhnen, durch welches ich ihm ein Lächeln auf die Lippen zaubere.
Sich langsam von meinen Lippen lösend nimmt Mulder meine linke Hand in die seine und gemeinsam gehen wir zum Tisch. Mit der freien Hand greift Mulder die Rose aus der Vase und keine Minute später bewegen wir uns auch schon auf die Tür zu. Noch schnell unsere Mäntel fassend lassen wir den Raum hinter uns.
Ein wenig irritiert schaue ich ihn an und frage schließlich: "Ich will dich ja nicht in deinem Tun aufhalten, aber ich würde doch nur allzu gerne erfahren was du jetzt noch vor hast."
Auf seine Antwort "Da ist wohl einer heute ziemlich neugierig" ,welche er mir mit einem belustigendem Anblick entgegen bringt, schaue ich ihn nun mit meinem flehendsten Blick an, den ich je aufgesetzt habe.
"Okay, ich gebe auf. Gegen diesen Blick kann ja nicht mal ein Blinder ankommen," gibt er sich schließlich geschlagen.
"Na schön, da wir beide zwei erwachsene Leute sind und der Abend noch jung ist, dachte ich mir, dass wir einen kleinen Spaziergang machen," vernehme ich auch schon wieder seine Stimme, als er mir die Eingangstür vom Hotel aufhält.
Aneinander geschmiegt und in unsere Mäntel gehüllt schlendern wir durch die, von Sternen erhellte, Nacht. Die Luft ist kühl und klar. Der abnehmende Mond spiegelt sich in der Frontscheibe eines an uns vorbeifahrenden Autos wieder.
Ein paar Minuten, nachdem wir unseren Spaziergang begonnen haben, überqueren wir eine Straße um zu einem kleinen Park zu gelangen, der sich laut Mulders Aussage unmittelbar hinter der nächsten Kreuzung befinden soll.
Vorbei an ein paar Geschäften und einer, wegen Renovierung, geschlossenen Bar erreichen wir schließlich den Park.
Auf einer Bank, die kurz hinter dem Eingang vom Park steht, nehmen wir platz und ich kuschele mich sofort an Mulders Schulter, während er seinen Arm um mich legt. Nach einer Weile in denen unsere Wangen, durch die nun doch stark zugenommene Kälte bereits einen rötlichen Schimmer angenommen haben, erhebt Mulder sich von der Bank. Mir die Hand entgegen streckend zieht er mich langsam nach oben.
Wieder eng umschlungen begeben wir uns auf den Weg zurück zum Hotel.
Vor dem Hotel angekommen löse ich mich langsam aus seiner Umarmung.
"Mit welchem Auto sollen wir denn nun nach Hause fahren?" frage ich ihn schließlich.
"Tja, da ich mit dem Taxi gekommen bin, fällt die Entscheidung ja nicht allzu schwer," kommt es grinsend von ihm.
Mir ansehend das ich ihm lieber das Fahren überlassen will, öffnet er die Beifahrertür und ich lasse mich auf dem Sitz nieder.
Schnellen Schrittes umrundet Mulder das Auto und lässt sich auf dem Fahrersitz fallen. Und ehe ich mich versehe liegt das Hotel auch schon hinter uns und wir nähern uns wieder der Stadt.
Kurz vor der Abzweigung zu seinem Apartment biegt Mulder auf einmal links ab.
Verwundert darüber blicke ich ihn nur stumm an.
"Lass dich überraschen," antwortet er mir auf meine stumme Frage und schenkt der Straße wieder seine volle Aufmerksamkeit.
Washington D.C.
gegen halb zwölf
In eine Straße einbiegend, wo die Apartments eindeutig zu der gehobeneren Klasse Washington D.C.’s gehören, reduziert Mulder schließlich das Tempo und lässt den Wagen vor eben so einen Apartmenthaus langsam ausrollen.
"Mulder...?" sage ich zu ihm, nachdem er das Auto verlassen hat, auf die Beifahrerseite vom Auto kommt und die Tür öffnet.
"Na komm schon, oder willst du dir den Hintern hier draußen abfrieren?!" erwidert er, während er mir seine Hand reicht, die ich völlig irritiert ergreife.
Ohne ein Wort zu sagen begeben wir uns in das Apartmenthaus und Mulder geht zielstrebig auf einen der Fahrstühle zu. Wie auf Kommando, als ob der Fahrstuhl Mulder gesehen hätte, öffnen sich die Türen und wir betreten den Fahrstuhl. Nachdem Mulder den Knopf für die oberste Etage gedrückt hat schließen sich auch schon die Türen und ich spüre, wie sich der Fahrstuhl in Bewegung setzt.
Immer noch verwundert, will ich gerade zu einer Frage ansetzen, als Mulder mir auch schon eine Antwort auf meine Frage gibt: "Ich habe das Penthaus gemietet. Als wir letztens wegen einer unserer Fälle hier vorbei gefahren sind, kam mir die Idee hier unseren ersten gemeinsamen Valentinstag zu verbringen."
Belustigt mit den Worten "Keine Panik, ich habe keine Bank überfallen," beendet er schließlich seine Erzählung und wir setzen unsere Fahrt in die oberste Etage fort.
Mit einem Schlüssel ,welcher sich in Mulders Manteltasche befindet, öffnet er die Tür, vor welcher wir nun stehen, tritt einige Schritte ein und macht schließlich das Licht an.
Wie angewurzelt bleibe ich vor der Eingangstür stehen.
"Also du musst schon selber einen Schritt machen, um einzutreten. Denn der Tag, an dem ich dich über die Schwelle trage, ist noch nicht gekommen," ist alles, was Mulder mit einem breiten Grinsen, das sich über sein gesamtes Gesicht erstreckt, auf meine Reaktion hin sagt.
Über das Gesagte von ihm noch mehr verwundert betrete ich das Penthaus und lasse einen ersten vorsichtigen Blick durch die Räumlichkeit schweifen. Da das Penthaus über zwei Etagen verfügt, führt eine Holztreppe in die obere Etage, in der sich wahrscheinlich das Bad und das Schlafzimmer befinden.
Links von der Treppe kann ich einen Blick in die Küche werfen. Zum Schluss erblicke ich das Wohnzimmer, welches sich über den Rest der gesamten unteren Etage erstreckt.
Völlig in Gedanken und Mulder nicht beachtend gehe ich ins Wohnzimmer und schaue mich weiter um. An der Wand, die man von der Eingangstür sofort einsehen kann, befindet sich ein kleiner Kamin, in dem schon ein paar Holzscheite liegen. Eine große Tür, die rechts vom Wohnzimmer abgeht, lässt mich erkennen, dass es dort auf die Terrasse gehen muss. Die Fenster gehen bis zum Boden und sind mit einem cremefarbenen Vorhang behangen.
Langsam bewege ich mich auf eines der Fenster zu und was meine Augen erblicken, lässt mir mein Blut in den Adern gefrieren. Vor mir erstreckt sich ein Lichtermeer, das ich noch nie in meinem Leben zuvor so gesehen habe. Von dem Chaos, das am Tage in einer Stadt wie Washington D.C. herrscht, ist nichts mehr zu sehen. Friedlich erstreckt sich Washington vor meinen Augen.
Die Atmosphäre der verträumten Stadt hinter mir lassend drehe ich mich um und erkunde weiter das Wohnzimmer. Auf einem Tisch, der sich in der Mitte des Wohnzimmers befindet, stehen zwei Sektgläser mit dazugehörigem Sektkühler und gerade als ich mich wieder Mulder zuwenden will ist dieser auf einmal verschwunden. Doch keine zehn Sekunden später höre ich auch schon wie eine Kühlschranktür geschlossen wird und kurz darauf erscheint Mulder mit einer Flasche Sekt in der Hand.
Immer noch die rote Rose in meiner Hand haltend stehe ich da und beobachte Mulder und wie er sich langsam, mit der Flasche in der Hand, dem Tisch, vor dem ich stehe, nähert.
Nachdem Mulder die Flasche auf den Tisch abgestellt hat, nimmt er mir die Rose aus der Hand und legt sie neben den Gläsern auf den Tisch. Anschließend tritt er hinter mich und hilft mir aus meinem Mantel, welchen ich immer noch trage, was mir jedoch bis dato nicht bewusst war, da ich von dem ganzen hier völlig aus der Bahn geworfen wurde.
Den Mantel auf einen der Sessel legend deutet mir Mulder durch ein Kopfnicken an endlich auf der Couch platz zunehmen.
Während ich seiner Bitte folge und mich auf der Couch niederlasse betrachte ich ihn, wie er den Korken mit einem lauten Knall aus dem Flaschenhals entfernt und das prickelnde Getränk in die Gläser gießt. Mir eines der Gläser reichend nimmt er schließlich ebenfalls auf der Couch platz.
Wie er mich mit seinen Augen so ansieht, könnte ich glatt ihn ihnen ertrinken und ich fange an zu träumen. Träume von dem heutigen Abend und von der Nacht, als wir uns das erste Mal unsere Liebe gestanden haben.
Durch ein *Pling*, das von den Gläsern herrührt die aneinander gestoßen wurden, erschrocken, nehme ich mein Umfeld langsam wieder deutlicher war. So wie es aussieht, hat Mulder nicht mitbekomme, wie ich mit meinen Gedanken meilenweit entfernt war, dies kann ich seinem fragenden Gesichtsausdruck entnehmen.
Voller Genuss lasse ich den Sekt meine Speiseröhre hinunterlaufen und kann auch, nachdem sich kein Tropfen mehr in meinem Mund befindet, immer noch das Prickeln spüren, das durch die Kohlensäure ausgelöst wird.
Nachdem Mulder ebenfalls einen Schluck genommen hat, erhebt er sich und geht rüber zum Kamin. Mit einem Streichholz, das er einer Schachtel entnommen hat, welche neben dem Kamin lag, beginnt er damit ein Feuer im Kamin zu entfachen.
Drei Streichhölzer später und mit dem Resultat vollkommen zufrieden lässt er sich schließlich wieder neben mir auf der Couch nieder.
Mitbekommend, dass sich mein Sektglas während seiner Aktion geleert hat, nimmt er die Flasche aus dem, mit Eiswürfeln bestückten, Sektkübel und füllt mein Glas elegant wieder auf. Während ich ihn dabei beobachte lächelt er mich liebevoll an. Wäre ich diesem Mann nicht schon längst hingebungsvoll verfallen, so würde ich ihm, alleine durch den Blick den er mir entgegen bringt, verfallen.
Ein weiteres Sektglas später und einem leidenschaftlichen Kampf mit unseren Zungen austragend erhebt sich Mulder vorsichtig von der Couch, darauf bedacht den Kontakt zwischen uns nicht abzubrechen. Da ich den Kontakt unserer Lippen ebenfalls nicht lösen will bleibt mir nun nichts anderes übrig, als mich ebenfalls von der Couch zu erheben.
Den Kuss nach ein paar Minuten doch beendend, ergreift Mulder zärtlich meine Hand und führt mich langsam Richtung Treppe. Vor der Treppe bleibt er stehen, schaut mich mit seinen strahlenden Augen an und legt noch einmal sanft seine Lippen auf die meinen. Anschließend gehen wir langsam, uns gegenseitig immer wieder einen verliebten Blick zuwerfend, Hand in Hand die Treppe nach oben. Vor dem Schlafzimmer angekommen öffnet Mulder auch schon die Tür und alles, was meine Augen erblicken, ist das große Himmelbett, das gut ein drittel der Wand, an der es steht, einnimmt.
Ein paar Schritte in das Schlafzimmer gehend bleibe ich stehen und richte meinen Blick wieder auf Mulder. Mulders Augen, die schon den ganzen Abend über nicht genug von meinem Anblick bekommen konnten, wandern langsam über meinen Körper, bis er mir schließlich wieder in die Augen sieht. Ich kann ihm förmlich ansehen, wie er es gar nicht mehr erwarten kann, mich ohne Kleid zu sehen.
Die Initiative ergreifend beginne ich damit Mulder langsam von seinem Smoking zu befreien. Nach dem ich das Sakko auf den Boden habe fallen lassen, entferne ich die Fliege, die er den gesamten Abend über getragen hat.
Während unsere Lippen wieder eins werden beginne ich nun gemächlich einen Knopf nach dem anderen seines weißen Hemdes zu öffnen. Darin vertieft, das Hemd von seinen Schultern gleiten zu lassen, habe ich nicht mitbekommen wie Mulder mich langsam, mein Rücken jetzt dem Bett zugewandt, weiter ins Zimmer hinein geschoben hat.
Nachdem ich die Bettkante an meinen Beinen spüre lasse ich mich vorsichtig auf dem Bett nieder und ziehe Mulder damit gleichzeitig mit nach unten. Während ich auf der weichen Matratze des Bettes platz genommen habe, kniet Mulder davor. Nun, wo ich ihm in seine haselnussbraunen Augen schaue, habe ich schon wieder das Gefühl dem Himmel entgegen zu schweben.
>Der Mann bringt mich noch um den Verstand.< stelle ich inzwischen bestimmt zum hundertsten Male an diesem Abend fest.
Meine Hände auf die seinen legend lasse ich mich mit dem Oberkörper nach hinten fallen und ziehe ihn somit automatisch mit aufs Bett. Neben mir liegen bleibend beginnt eine seiner Hände eine Erkundungstour über meinen Körper. An meiner rechten Schulter angekommen stoppt seine Hand schließlich. Voller Hingabe, und so wie es mir vorkommt in Zeitlupe, schiebt er langsam den Träger meines Kleides ein Stück nach unten.
Bilder von unserer ersten Nacht geistern durch meinen Kopf. Ich lasse mich vollkommen fallen und genieße jede einzelne Berührung von Mulders Fingern auf meiner nackten Haut
....
~ The End ~
Sorry Leute, aber leider muss ich an dieser Stelle mit meiner Geschichte abbrechen. Alles weitere würde auf alle Fälle über das Rating hinausgehen. Wenn es jetzt nach mir gegangen wäre, würde ich euch natürlich nichts vorenthalten. Ich geh aber mal davon aus, das ihr genügend Fantasie habt und euch euer eigenes kleines Ende für die Story denkt. *lol*
Ach so, noch ein Nachtrag für meine liebe Beta.
-- DAS IST GEMEIN --
Jetzt, wo ich mal so richtig aus mir rausgehen wollte, kommst du mit deinem Rating, das in der FF nur R sein soll.
Tja, das haste nun davon. *bäh* Ich kann dir doch jetzt genau ansehen, wie du doch lieber mehr Einblick in den weiteren Verlauf der Szene nehmen würdest. Aber da hast du dir, wohl oder übel, selber einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Ach und noch was, ich habe mir den Film bisher noch nicht angeschaut, hoffe aber trotzdem, das ich deinen Vorstellungen ein bisschen gerecht werden konnte.
Special Thanks:
Tja, ob wohl die Person das hier nie lesen wird, möchte ich mich trotzdem bei ihr bedanken. Die Person, der mein größter Dank bei dieser FF gilt, ist Celine Dion. Denn durch ihr neues Album (One Heart) bin ich förmlich zu dieser Story hier getrieben worden. Wegen ihr habe ich bis morgens, um kurz nach vier Uhr an der FF geschrieben, die Lieder dabei immer wieder rauf und runter hörend.
Kleiner Tipp meinerseits, das Album ist der absolute Hammer *werbungbeendet* *gg*
Da es eigentlich schon längst fällig gewesen wäre, möchte ich mich nun endlich mal bei meiner Mutter bedanken, die wirklich jedes noch so kleine bisschen Akte X über sich hat ergehen lassen. Die immer ein offenes Ohr für mich hat und nie über meine Erzählungen müde wird. *Thanx* *direinendickenschmatzeraufdiewangegebe* *knuddl*
Außerdem möchte ich mich auch bei Trahnfisch bedanken, in der ich mit der Zeit mehr als nur eine weitere neue X-Phile Freundin gefunden habe. Denn inzwischen ist sie zu so etwas wie mein zweiter Schatten geworden, wobei mich unsere gleiche Denkweise bei bestimmten Situationen doch ziemlich erschreckt. J *duweißtwasichmeine* J Danke für diese tolle Freundschaft, von der ich hoffe, dass sie nie zu Ende gehen wird.
Und last but not least (nicht ganz so förmlich nehmen *lol*) möchte ich noch meiner lieben Beta, Mary, danken. Die unermüdlich jede noch so beknackte FF von mir über sich ergehen lässt und nicht schon an manchen Stellen aufgegeben hat. THANK YOU
(Anmerkung der Beta: Beknackt ist relativ! *g* Eigentlich muss ich mich ja bei dir bedanken das du dafür sorgst das ich meine Deutschkenntnisse endlich mal nutzen kann *lach* Und dafür das du meine Ideen in FF’s umsetzt, für die ich ja selber keine Zeit habe.... )
So, damit macht das hier, an Länge gesehen, ja schon meiner eigenen kleinen Story Konkurrenz, aber dass musste ich jetzt einfach mal loswerden.
Also bis demnächst, wenn es wieder heißt...
--"The Truth Is Out There"--