Titel: One lonely night
Autor: Stephanie
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bizz87@fol.de
Rating: G
Disclaimer: Sie gehören nicht mir, sondern Chris Carter, 20th Century Fox und 1013 Productions.
Spoiler: DeadAlive
Genre: MSR/ Trauer ( gibt es dafür auch noch einen anderen Begriff?)/Hoffnung
Short- Cut: Die Geschichte spielt in der 8. Staffel. In der Nacht nach Mulders Beerdigung hängt Scully ihren Gedanken nach.

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One lonely night

 

 

Knarrend öffnete Scully die Tür zu Mulders Wohnung. Es war stockdunkel, doch sie brauchte kein Licht, um sich hier zurecht zu finden. Verloren stand sie in der Mitte seines Wohnzimmers und starrte zur Couch hinüber.

Da war kein Mulder, der schlafend auf ihr lag.

Das durfte nicht sein............ das konnte doch nicht sein........

Heiße Tränen liefen ihre Wangen hinunter.

Heute nachmittag stand sie noch zu sehr unter Schock um alles zu realisieren, doch jetzt holte sie die schmerzhafte Wahrheit ein. Er war tot. Mulder war tot.

Die ganzen Monate über hatte sie bis zum Schluss gehofft ihn lebend zu finden.

Langsam legte sich Scully auf seine Couch.

Wie gern würde sie ihm von ihrem Kind erzählen. Sein Kind, welches sie unter ihrem Herzen trug.

Er würde es nie erfahren.

Nie.

Dieses Wort hallte durch Scullys Kopf.

Warum hatte sie ihm nicht schon früher gesagt, was sie für ihn empfand? Hätte sie doch nur einen Augenblick aufgehört die " Ice Queen" raushängen zu lassen und wäre einfach nur ihrem Herzen gefolgt.

Jetzt war es zu spät.......

Wie gern wäre sie jetzt bei ihm. Wenn es das kleine Lebewesen in ihr nicht geben würde, war sie sich sicher, dazu bereit zu sein. Diesen kleinen Schritt zu tun, der sie wieder vereinen würde. Bis in die Ewigkeit.............

Langsam schloss sie die Augen. Sog seinen Geruch auf, der sich in dem Stoff der Couch festgesetzt hatte und ganz allmählich drifteten ihre Gedanken ab.

In ihren Träumen stricht Mulder ihr zärtlich eine Haarsträhne aus dem Gesicht, um sie aufzuwecken.

" Mulder....." Sie fiel ihm um den Hals. " Oh, mein Gott."

Sanft schob er sie von sich, um ihr ins Gesicht sehen zu können und wischte mit seinem Daumen eine einsame Träne fort.

Das war ihre Chance. Sie musste es ihm sagen.

" Mulder, ich liebe..."

Schnell legte er ihr einen Finger auf die Lippen.

" Shhhhh. Sag nichts. Ich weiß es schon und ich hoffe, dass auch du weißt wie viel du mir bedeutest."

Mulder ließ seinen Blick über ihren bereits sichtbaren Bauch schweifen und lächelte.

" Wie viel ihr mir bedeutet."

Vorsichtig, fast schüchtern, aber mit einer Intensität die Scully in der Nacht,als ihr Kind gezeugt wurde, schon erlebt hatte, küsste er sie.

Nach einer endlosen Weile lösten sie sich wiederwillig voneinander. Zu ihrem Entsetzen musste Scully feststellen, dass Mulders Gestalt sich vor ihr auflöste.

" Nein!" brach sie mit erstickter Stimme hervor. " Nein, Mulder, verlass mich nicht."

Er sah sie mit seinen haselnussbraunen Augen ernst an und umarmte sie schließlich.

" Du bist stark, Dana."

" Nein, dass bin ich nicht. Nicht mehr........"

" Doch, du warst und bist immer noch die Starke von uns beiden. Du wirst es schaffen, Dana. Du musst es schaffen. Schon allein wegen dem Kind. Unserem Kind."

" Das ist so Ungerecht! Immer wird versucht uns zu trennen. Ich will doch einfach nur ein stinknormales Leben – mit dir......"

" Hey, das ist kein Abschied für immer. Wir werden uns wiedersehen, Dana. Bald schon. Nichts und Niemand hat es bisher geschafft uns zu trennen. Diesmal wird es nicht anders sein. Hab nur Geduld."

Mulder war nun fast endgültig verblasst.

" Ich muss jetzt. Pass auf dich auf, bis ich wiederkomme und vergiss niemals, dass ich dich über alles liebe."

" Neeiinnn... " wimmerte sie leise und versuchte ihn einfach fest zu halten, doch sie riss nur einen Knopf seines blauen Hemdes ab, bevor ihre Hände nur noch Luft ergriffen.

Scully blinzelte in das helle Tageslicht.

Ihr fiel der Traum von der letzten Nacht wieder ein. Er schien so real.

War es denn wirklich nur ein Traum?

Sie öffnete ihre Hand und zum Vorschein kam ein kleiner Knopf.

Scully lächelte.

Nein, das war es nicht.

Mulder hatte ihr versprochen bald wieder zu kommen.

Sie glaubte ihm.

Bald würden sie wieder vereint sein...............

 

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Ein Lob an die Leute, die diese Geschichte tapfer bis zum Ende ertragen haben. J

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