Titel: A little date
Autorin: Starbuck
Kontakt:
Starbuck_X@gmx.de
Spoiler: keine
Short-Cut: Wie schwer es doch ist, jemanden zu fragen ob... mehr verrate ich nicht *g*
Disclaimer: Die ... *lalala* Nix gehört mich, außer das Idee von die Geschichte!

A little Date

Sie sitzen nun schon seit Stunden unten im Keller des J. Edgar Hoover Gebäudes, auch bekannt als das Hauptquartier des FBI. Sie erledigen, wie er meint, unnötigen Papierkram, den man ihnen nur gegeben hat, um sie zu ärgern. Woher sollten sie denn wissen, dass gerade diese Arbeit ihr ganzes Leben verändern sollte?
Mulder: Mann, Scully, was machen wir hier eigentlich?
Sie schaut erstaunt auf.
Scully: Ehm... wir bearbeiten diese alten Akten.
Mulder: (grinsend) So blöd bin ich nun auch wieder nicht. Alt, ja, das ist das richtige Wort. - Wieso?
Scully: Weil wir den Auftrag haben, das zu machen.
Mulder: Wieso müssen wir immer nach ihrer Nase tanzen? Ich will Außerirdische jagen, kleine grüne Männchen, die mir meinen guten Ruf verschafft haben.
Scully: Jetzt dreht er völlig durch.
Sie widmet sich wieder ihrer Arbeit. Mulder grinst sie belustigt an.
Mulder: So meinte ich das eigentlich auch nicht. Aber wir sitzen den ganzen Tag hier unten. Zur Mittagspause wagen wir uns mal raus an die Öffentlichkeit. Ich meine, wir arbeiten jeden Tag! - Na gut, fast jeden Tag. Wir haben so gut wie kein Privatleben. Sie haben keinen Lover... ich habe keine Freundin.
Scully: Woher wissen Sie, dass ich keinen "Lover" habe?
Mulder schaut sie verunsichert an. Darauf war er nicht gefasst.
Mulder: Na... weil.... Sie... hocken doch immer zu Hause und ich hab‘ Sie noch nie mit einem Mann zusammen gesehen.
Scully: (protestierend) Das heißt doch noch lange nicht, dass ich keinen Freund habe!
Mulder: Haben Sie denn einen?
Scully: Nein!
Mulder: Na, sehen Sie!
Er atmet erleichtert die im Mund gehaltene Luft aus.
Mulder: Was ich hiermit eigentlich sagen wollte: Wann hatten Sie ihr letztes Date?
Scully: Ich wüsste nicht, was Sie das angeht.
Mulder: (verletzt) Na hören Sie mal. Ich arbeite jeden Tag mit Ihnen zusammen, seit fast sieben Jahren. Glauben Sie nicht, dass ich das Recht darauf habe, das zu wissen?
Scully: Nein, haben Sie nicht. Mulder. Wissen Sie, es gibt da einen Unterschied. Kennen Sie die Worte berufliches Leben und privates Leben?
Mulder: (runzelt die Stirn ) Äh... berufliches Leben kenne ich, aber privates.... ah, warten Sie, ist es nicht das Leben, von dem wir beide viel zu wenig haben?
Scully: Genau das ist es. Sehen Sie, das war gar nicht so schwer. Und kennen Sie auch den Unterschied zwischen beruflichem und privatem Leben?
Mulder: In diesem Fall nicht, da ich selbst kein privates Leben habe. Zumindest keines, was von großer Bedeutung ist.
Scully: Okay, aber ich versuche eines zu haben. Es ist so. Glauben Sie, dass Julia Roberts im wirklichen Leben eine Pretty Woman ist?
Mulder: Können Sie nicht jemand anderen nehmen? Julia Roberts ist nämlich zufällig auch im wirklichen Leben eine Pretty Woman.
Scully: ... Das kann schon sein, aber sie ist kein Callgirl, oder?
Mulder: Ähm....
Scully: Ach, vergessen Sie es! Mein letztes Date war vor... ziemlich langer Zeit.
Mulder: (grinsend) Wieso versuchen Sie eigentlich immer erst meinen Fragen auszuweichen? Antworten sie doch sofort und präzise! Was ich Sie eigentlich fragen wollte: Haben Sie Lust, heute Abend mit mir auszugehen?
Scully: Ach, und ich soll präzise sein? Wieso haben Sie mich das nicht gleich gefragt? Wieso mussten Sie erst von was ganz Anderem reden?
Mulder: Na ja, ich hab‘ wenigstens eine Entschuldigung.
Scully: Und die wäre?
Mulder: Wann haben Sie das letzte Mal eine wirklich bezaubernde Frau zum Essen eingeladen?
Scully: Ich glaube, noch nie. Außer vielleicht meine Mutter. Aber einen Mann... ist schon lange her.
Mulder: Und, hatten Sie da weiche Knie?
Scully: Ich glaube schon.
Mulder: Und wussten Sie nicht so genau, wie Sie das anstellen sollten?
Scully: Ja, ich habe gestottert.
Mulder: Sehen Sie! Genauso ging es mir eben!
Scully: Sollte das ein Kompliment sein?
Mulder: Was?
Scully: "Eine wirklich bezaubernde Frau"?
Mulder: (wird rot) Hab‘ ich das wirklich gesagt? Na ja, Sie sind es doch, oder nicht?
Scully: (grinsend) Wieso werden Sie denn rot? Aber... wenn Sie es meinen...
Mulder: Präzise, knappe Antwort! Kurz: Ja oder nein?
Scully schaut ihn an, weiß nicht so genau, was sie davon halten soll.
Mulder: Ist das ein "Nein"?
Scully: Ja, äh... nein... ich meine ja!
Mulder: Könnten Sie das vielleicht wiederholen? Ich bin nicht ganz mitgekommen.
Scully: Ja.
Mulder: Was "ja"? "Ja", ich möchte nicht mit Ihnen essen gehen, oder "ja" ich möchte mit Ihnen essen gehen?
Scully: Das Zweite.
Mulder: Was war das jetzt noch gleich?
Scully: Mulder, jetzt nehmen Sie mich nicht auf den Arm. Ja, ich möchte mit Ihnen essen gehen!
- Irgendwo hört man ein Herz in die Luft springen. -
Mulder: Ich soll Sie nicht auf den Arm nehmen? Schade eigentlich.
Scully: So war das doch gar nicht gemeint.... ähm, ich meine...
Mulder: Jetzt werden Sie aber rot.
Sei grinsen sich beide an.
Mulder: Also, abgemacht. Sie wollen heute Abend nicht "nicht" mit mir essen, und ich darf sie nicht "nicht" auf den Arm nehmen, im übertragendem Sinne.
Scully: Ja, tragen ist wohl das richtige Wort.
Mulder: Gehen Sie mit mir zu "Webber‘s", Mittag essen?
Scully: Wieso ging das jetzt so schnell?
Mulder: Weil es beruflich ist.
Scully: Also haben Sie doch ein Privatleben.
Mulder: Wenn ich nicht beruflich mit Ihnen zusammen bin, dann ist das mein Privatleben. Aber da ich ja die meiste Zeit mit Ihnen beruflich zusammen bin, können wir zwangsläufig nicht oft privat zusammen sein. Was ja eigentlich Schade ist, denn...
Scully: Sie werden ja schon wieder rot.
Mulder: Ja, das ist eine Krankheit. Ich war damit schon beim Arzt. Dieses Phänomen tritt bei mir immer auf, wenn ich mit wirklich bezaubernden, netten, attraktiven Frauen zusammen bin und versuche, sie zum Essen einzuladen. Also nicht so oft. Eigentlich nur, wenn ich mit Ihnen zusammen bin.... hey, jetzt werden Sie aber wieder rot!
Scully: Ja, ich glaube wir haben alle diese Krankheit. Sie nennt sich "unausgesprochene Liebe".
Mulder: Mein Arzt konnte das nicht diagnostizieren. Sie kennen sich da wirklich gut aus.
Scully: Vielleicht, weil ich diese Krankheit selber hab‘, vor Allem, wenn ich mit netten, gutaussehenden, verrückten Männern zusammen bin. So wie Sie einer sind.
Mulder: Diese Beschreibung passt allerdings nicht ganz auf mich. Ich bin zwar nett, ich bin auch gutaussehend, aber verrückt... da kann ich glaub‘ ich nicht dienen.
Scully: Nein, Mulder! Sie sind nicht verrückt. Sie, der hinter jeder Ecke einen Außerirdischen sieht, hinter jedem UFO eine fliegende Untertasse und hinter jedem Komplott eine Regierungsverschwörung!
Mulder: Ach, und Sie sind dann nicht verrückt? Sie, die Ihren verrückten Partner auf Schritt und Tritt begleiten, ihn zuerst bloßstellen sollten und sich dann in ihn verliebt haben? Jetzt kommen Sie mir nicht mit irgendwelchen Ausreden, von wegen "es kam von oben". - Tief in ihrem Inneren wollten Sie doch mit mir zusammen arbeiten, um einen Mann wie mich kennen zu lernen.
Scully: Mal abgesehen davon, dass ich Sie vor unserer ersten Begegnung gar nicht kannte, sondern nur ihren Ruf als "Spooky", stimmt es schon. Ich wollte einen Mann wie Sie kennen lernen. Aber wollen wir das nicht alle? Die perfekte Liebe? Einen Mann, beziehungsweise eine Frau, die man lieben kann, mit der man sich versteht und die einen zurück liebt? Träumen wir nicht alle davon?
Mulder: Ja, ich glaube wohl. Aber ich hätte nie gedacht, dass mein Traum in Erfüllung geht. Ich hätte mir vielleicht gedacht, dass meine Nachbarin einen perfekten Ehemann trifft, oder dass Julia Roberts doch noch den richtigen findet, aber nicht, dass ich Sie treffe.
Scully: Tja, Schicksal... Zufall. Auf jeden Fall haben wir uns getroffen und jetzt hab‘ ich Hunger.
Mulder steht auf und geht zu Scully. Er streckt seine Hand aus.
Mulder: Kommen Sie. Ich wollte nie, dass meine Traumfrau hungert. Sie soll das perfekte Leben haben.
Scully nimmt gerührt seine Hand, er zieht sie zu sich hoch.
Scully: Und wenn sie nicht gestorben sein, dann leben sie noch heute...
Er legt einen Arm um sie. Sie tut dasselbe bei ihm. Glücklich verlassen sie das Büro im Keller des J. Edgar Hoover Gebäudes, auch bekannt als das Hauptquartier des FBI. Lassen den unnötigen Papierkram zurück und wissen beide, dass ihr Leben sich verändern würde. Denn, Träume sind keine Schäume!!!
The End
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Kritiken? Nee, ich weiß, es ist perfekt *g* Sollte trotzdem jemand irgendwelche Beschwerden haben, dann.... lasst sie mich nicht wissen! Ich finde die Story super [Die beste Bildung ist die Einbildung *lol*] Findet ihr die Story super, dann könnt ihr es mir ruhig sagen, ich liebe Lobe! *g*
Das war jetzt alles nicht so Ernst gemeint *g* Wenn ihr mir was zu sagen habt, dann mailt mir doch bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte.... ich werde auch mit Kritik fertig, auch wenn es schwer ist *lol* My Addy:
Starbuck_X@gmx.de