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Why does it always rain on me

WoodyX

NC-17…falls das überhaupt möglich ist, ich bin selbst erst 16…*g*

MSR, definitiv, ein bisschen Mulder/Scully Tortur

Wenn WoDs Theorie stimmt das einer von uns (in diesem Fall ich) sich das alles hier, diese Welt nur ausgedacht hat, dann hab ich mir ja auhc CC nur ausgedacht und somit gehörten sie dann mir... *fluch* Warum muss so was immer so theoretisch sein...

Scully‘s Krebs, sprich alles ab Leonard Betts.

Meine erste FF hab ich angefangen, weil ich mich mit AD gestritten hab. Diese hier hat mich überfallen nachdem ich mit AD gechattet hab...Trotzdem widme ich sie den Irren ausm Kloforum, besonders aber den andern Webmastern von SoX, dafür dass sie mir immer wieder Mut machen und mir zeigen das es wirklich Leute gibt, die meine FFs lesen...*alleknull*

Immer!!! Maike_X@txf.de




Why does it always rain on me?



Wie ein Sturzbach, ein Schwall Tränen, der apokalyptischen Sinnflut gleich, stürzt der Regen auf D.C. hinab. Hämmerte in einem monotonen Rhythmus auf ihn nieder, wie das Mantra, das seine Gedanken gefangen hielt. "Das ist das Ende" hämmerte es in Mulders Kopf. "Das ist das Ende, das ist das Ende, dasistdasendedasistdasendedasistdasende... " Er war völlig durchnässt, registrierte kaum die Tränen, die seine Wangen hinabliefen, bemerkte nicht die Pfütze, nicht den Stein in seinem Weg...
Das nächste, was er wusste war, dass er am Boden lag, nicht mehr nur emotional, sondern nun wirklich. Er dachte nicht an die Menschen um ihn herum, die die Pennsylvania Avenue hinabstürmten und auf der Suche nach einem trockenen Unterschlupf einen kleinen Bogen um seine zusammengekauerte Gestalt machten. Er hatte zu lange alles verborgen, es war ihm egal, alles war egal...
Fox schloss die Augen, ließ sich gegen eine Hauswand sinken und versank gleichsam in den Erinnerungen... daran, wie es hätte sein sollen, daran, wie es war.

Der Streit mit Scully...
Ein Streit wie immer, wie sie beide ihn liebten und pflegten, plötzlich eskaliert.
Er hatte sich nicht mehr unter Kontrolle gehabt und ihm war...ja, man könnte sagen, ihm war die Hand ausgerutscht.
Nicht das er Scully absichtlich verletzt hätte, niemals, er hatte sie nur aufhalten wollen.
Sie hatte ihm wehgetan, verdammt, sie hatte ihn gedemütigt. Hatte ihm an den Kopf geworfen, er hätte sie in der Arktis lassen sollen, sie nicht retten. Obwohl sie wusste, dass das für ihn gleichbedeutend mit Selbstmord gewesen wäre... Sie musste das doch wissen!
Und dann, auf dem Höhepunkt ihrer Auseinandersetzung war sie gegangen.
Oder wenigstens hatte sie es versucht...
Und in diesem Moment, dieser kurzen Sekunde in der sie sich von ihm abwand, war ihm klargeworden, wo das Problem lag. Warum er sie immer wieder unabsichtlich verletzte, warum sie ihn mit einem einzigen, falschen Wort an die Grenze treiben konnte.
Er hatte es schon lange gewusst, genau wie sie, nur hatten sie sich beide nie getraut, es einzugestehen...
Und er erkannte, alles innerhalb ihrer Bewegung von ihm fort, was die Lösung für sie beide wäre.
Also hatte er den Arm ausgestreckt, hatte nach ihr gegriffen und nicht nachgedacht.
In dem Moment als er sie an der Schulter fasste, rutschte ihr Ärmel hoch. Sie fuhr herum, ihr Blick streifte ihn nur für Sekunden und richtete sich dann, mit einem panischen Ausdruck auf ihren bloßen Arm. Der Bluterguss an ihrem Gelenk war kaum zu übersehen, auch wenn ein Teil davon durch ein blutdurchtränktes Pflaster bedeckt war.
Mulder starrte auf ihren Arm, als sie sich von ihm losriss, ihre Fassung augenscheinlich zurückgewann.
"Ja, es stimmt." erklärte sie mit ruhiger, kalter Stimme. "Er ist wieder da. Ich habe Krebs, Mulder." Ihm entging das leichte Zittern in ihrer Stimme nicht, auch wenn sie versuchte es zu unterdrücken. "Ich werde jetzt gehen und wenn du Montag wiederkommst, bin ich schon nicht mehr in der Stadt.
Es tut mir leid, dass du es so erfahren musstest."
Er ging einen zögerlichen Schritt auf sie zu, streckte die Hand aus und liess sie schnell wieder sinken. "Scullee..."
"Nein, Mulder. Ich lasse uns das... dich das nicht noch mal durchmachen."
Damit war sie aus der Tür.

Mulder hatte noch ein paar Minuten dort gestanden, die Tür angestarrt und sich darauf konzentriert, das Atmen nicht zu vergessen... Er konnte nicht verstehen, was gerade passiert war, nur bruchstückhaft erkannte er was passiert war, Stück für Stück klärten sich die Schwaden vor seinem verwirrten Geist auf, bis er endlich die ganze Tragweite der Situation erfasste...
Scully hat Krebs...
Scully wird sterben... Sie hatte es ihm nicht explizit gesagt, aber er wusste einfach, dass es so war.
Sie ist gegangen.
Sie ist gegangen, um mich zu schützen.
Und schliesslich eine innere Stimme, boshaft lachend und so viel schneller als er.
Sie liebt dich, du Dummkopf.
Das war es, was ihn dazu trieb hinauszujagen, in dem irrigen Bedürfnis ihr zu folgen, obwohl er wusste, dass sie längst aus der Stadt sein musste. Gott weiss wohin...

"Scully" murmelte Mulder leise vor sich hin und vergrub sein Gesicht in den Händen, immer noch an die Hauswand gekauert. Mittlerweile war es dunkel geworden und er zitterte vor Kälte, bis auf die Knochen durchnässt.
Fast glaubte er, Scully‘s Stimme zu hören, die ihm riet aufzustehen "..wenn du dir nicht eine gottverdammte Lungenentzündung holen willst, Mulder", doch im selben Augenblick wurde ihm schmerzlich bewusst, dass er allein war, allein auf der Hauptstrasse der Stadt, die niemals schlief, aber um ihn herum gestorben zu sein schien.
Er erkannte das erste mal seit ungefähr 2 Stunden bewusst, wo er sich befand.
Langsam richtete er sich auf, das Ziehen in seinen unterkühlten Muskeln ignorierend und sah sich um, als wenn er nicht jeden Morgen an dieser Straßenecke vorbeikäme.
Er folgte der Strasse nach Westen, unbewusst in Richtung Georgetown strebend und war schon nach wenigen Schritten wieder in seiner Traumwelt verloren...
In dem alptraumhaften Schatten, den die Realität einer Welt ohne Scully für ihn darstellte.

 
 
Scully hob die Hand und holte aus um auf ihren überquellenden Koffer einzudreschen, erkannte jedoch im gleichen Augenblick, dass ein Wutausbruch wie dieser niemandem von Nutzen sein würde.
>Kontrolle, Dana< dachte sie zum wohl tausendsten Mal seit sie das Büro verlassen hatte.
Sie war nach Hause gefahren, hatte an der ersten Kreuzung beinah einen Unfall gebaut und war nun gerade dabei das Nötigste zu packen. Fürs erste wollte sie bei Charles unterkommen um dann von dort aus eine Wohnung irgendwo anders zu suchen... California vielleicht, irgendwo, wo es schön warm war und sie niemand finden würde, wo sie in Ruhe und ohne jemandem zur Last zu fallen, abtreten konnte.
Der Gedanke kam so subtil und trocken, dass sie augenblicklich wieder in Tränen ausbrach und diesmal gestattete sie es sich.
<Es ist das Beste für alle, Dana.> hörte sie ihre eigene Stimme, ruhig, professionell und rational.
"Verdammt, was ist mit dem was ich will?!"
Mittlerweile schockierte sie nicht mal mehr, dass sie die Worte laut ausgesprochen hatte.
Entschlossen stürmte sie auf den Schrank zu und begann, die nächste Tasche zu packen.

 
Er erwachte erst wieder aus seinem tranceartigen Zustand, als er vor Scully‘s Wohnungstür stand.
<Mach dir keine Hoffnungen, sie ist längst nicht mehr da.>
Trotzdem pochte sein Herz wie wild, als er den Schüssel auf der Tasche zog, im Begriff sich selbst Einlass zu gewähren. Im letzten Moment steckte Mulder den Schlüssel zurück in seine Tasche und zögerte einen Moment. Ohne genau zu wissen wieso, legte er einen Finger auf die Schelle und klingelte.
Zweimal kurz, einmal lang, Pause, einmal kurz – das vereinbarte Signal, falls einer von ihnen in Gefahr war.

Das Klingeln an der Tür riss Scully aus ihren Gedanken.
Sie erkannte sofort das Signal und wäre beinahe ihrem ersten Impuls gefolgt, zur Tür zu stürmen und Mulder hinein zulassen, aus Sorge, dass ihm etwas passiert sein könnte.
Auf halbem Weg blieb sie stehen.
Es war klar, wieso er hier war. Sie hatte geglaubt, ihn lange genug geschockt zu haben um bereits bei ihrem Bruder zu sein wenn er hier eintraf, denn ihr war von Anfang an klar, dass Mulder ihr folgen würde.
Offenbar hatte sie seine Reaktionsfähigkeit unterschätzt.
Mit langsamen Schritten näherte sich Scully der Tür, legte eine Hand an den Griff, machte aber keine Anstalten, sie zu öffnen.
Stattdessen lehnte sie sich einfach gegen die Tür und malte sich aus, wie Mulder auf der anderen Seite dasselbe tat.
Eine Weile stand sie einfach so da, bis sie es nicht mehr aushielt und durch den Spion sah.
Das Bild das sich ihr bot, jagte ihr einen Pflock ins Herz. Mulder lehnte an der Tür wie sie es sich vorgestellt hatte. Doch den Regen und die Zeit, die er offensichtlich draussen verbracht hatte, hatte sie nicht bedacht.
Mulder schien völlig durchgefroren.
Sofort übernahm die Ärztin in ihr die Kontrolle (Du wirst langsam schizophren, Dana...) und riss ohne nachzudenken die Tür auf, um ihren Partner hineinzulassen.
Durch den plötzlichen Verlust der stützenden Tür stürzte Mulder – und landete gerade noch in Scully‘s Armen.
Diese schrie überrascht auf, hielt ihn aber fest und half ihm behutsam auf die Beine.
Eine Weile standen sie sich gegenüber, blickten verlegen zu Boden.
"Mulder..."
"Scully..."
Beide verstummten.
"Du zuerst."
Scully nickte leicht, und fuhr sich unruhig mit einer Hand durchs Haar.
"Mulder, du bist unterkühlt. Geh erst mal duschen, ich werde dir..."
Weiter kam sie nicht, den ihr Partner legte ihr sanft einen Finger auf die Lippen.
"Sscht. Scully, ich muss dir etwas sagen. Ich hab mich nicht getraut, weil... ich dachte, du könntest nie etwas für mich empfinden. Aber dass du mich verlassen willst... hat mir gezeigt, wie sehr ich dich brauche. Und, so verrückt das klingt, es hat mir gezeigt, dass ich dir etwas bedeute. Scully, ich liebe dich. Dana. Und wohin du auch immer gehst, solange du es mir erlaubst, will ich dir folgen. Bitte lass mich für dich da sein, Scully." Sein Blick wurde weicher und Tränen traten in seine Augen, als er sie ansah. "Bitte."
Ohne ein Wort warf sich Scully in seine Arme, hielt ihn fest und strich ihm leicht über den Rücken. Sie standen so eng aneinandergelehnt da, bis Scully fühlte wie er leicht unter ihrer Hand zitterte. Wiederwillig löste sie sich von ihm. "Gott, Mulder, du frierst ja!"
"Nicht, wenn du bei mir bleibst..." flüsterte er ernst, und sah ihr ein weiteres mal tief in die Augen. Sie lächelte nur und was er in ihren Augen sah, ließ eine Wärme in ihm aufsteigen, die er sich nie zu wünschen gewagt hätte. Unter all der Angst, Besorgnis und Verzweiflung erkannte er klar ihre Liebe und Zuneigung zu ihm.
Scully nahm ihn sanft bei der Hand und führte ihn Richtung Badezimmer.
"Wir müssen was gegen deine Unterkühlung tun, Mulder. Ich schlage vor, du machst erst mal, dass du aus diesen Sachen rauskommst..." unterstützend zog sie an seinem Shirt. Während Mulder fasziniert zusah wie Scully die Dusche anstellte, schoss ihm mit einem Mal ein Gedanke durch den Kopf: "Nicht so, Scully." Verwirrt drehte sie sich zu ihm um. "Ich will nicht, dass wir es unter der Dusche tun. Scully, wir sollten uns Zeit lassen..."
"Ich sterbe, Mulder." Trotz der harten Wortwahl blieb ihre Stimme sanft und geduldig. "Ich verstehe, was du meinst, aber ich hab keine Zeit. Ich verspreche dir, dass ich bei dir bleiben werde solange ich kann, aber ich kann nicht sagen wie lange das sein wird." Sie trat zu ihm und fuhr mit ihrer Hand leicht über seine Brust, ließ sie mit sanftem Druck über seinem Herzen liegen. "Ich möchte die Zeit nutzen die ich noch...wir noch haben."
Scully sah zu ihm auf und erkannte Verständnis und Vertrauen in seinen Augen. Ohne den Blickkontakt abzubrechen ließ sie seine Hand los, befreite sich von ihrer Bluse und dem kurzen Rock und trat unter die Dusche, Mulder mit sich ziehend. Er folgt nun widerstandslos, genoss einfach, wie sich Scully unter dem stetigen Prasseln des Wassers an ihn schmiegte.
Ein weiteres mal hielt er sie einfach. Auch wenn die Zeit gegen sie arbeitete, für den Moment erlaubten sie sich, alles um sie herum zu vergessen.
Langsam schob Scully sich an ihm hoch und nahm seine Lippen mit ihren in Besitz. Leidenschaftlich, drängend.
Mulder erwiderte den Kuss mit einer Intensität, die sich langsam ins Unerträgliche steigerte, bis sie keuchend voneinander abließen, ohne dabei den engen Körperkontakt abzubrechen.
Scully lehnte sich näher an ihn, den Kopf in Mulders Halsbeuge gestützt.
Sie schlang ihre Arme um ihn. "Bitte, Mulder."
Er verstand, hob sie hoch, so dass sie ihre Beine um seine Hüften legen konnte und drang vorsichtig in sie ein.
Beide keuchten beim ersten Kontakt, bevor Mulder sie langsam auf sich hinab gleiten ließ. Er traute sich nicht sich zu bewegen, sowohl aus Angst Scully zu verletzen, als auch aus dem irrationalen Gefühl heraus, alles könnte möglicherweise nur ein Traum sein, der sich verflüchtigte, sobald er es wagte sich zu bewegen.
Erst als Scully ihn mit einem leichten Stoss ihrer Hüften erschreckte begann er, sich vorsichtig ihn ihr zu bewegen. Sie erwiderte seinen Rhythmus, und schon bald pumpte er schneller und tiefer in sie hinein. Scully stöhnte seinen Namen und krallte sich in seine Schultern während sich ihre Muskeln um ihn zusammenzogen, ihn mit über den Rand stürzten. Ein letztes Mal bäumte sich Mulder gegen sie auf, bevor er erschöpft an sie gelehnt zusammenbrach.
Scully lächelte ihm zu und ließ ihre Beine von seinen Hüften gleiten, um ihn stützen zu können.
Er wimmerte leise beim Verlust der Verbindung, blieb aber ruhig an sie gelehnt stehen.
Wie ein Sturzbach, eine Meer aus Freudentränen, einem reinigenden Gewitter gleich stürzte das Wasser auf sie hinab.