Autor: Pat
Kontakt: XMyselfX@t-online.de
Titel: Liebe ist…
Teil: (1/1)
Spoiler: Keine, soweit ich weiß…
Kategorie: MSR… nur für Shipper geeignet und wohl ziemlicher Kitsch *seufz*
Disclaimer: Muss ich? Ist schon so spät *gähn* Aber okay, wenn es unbedingt sein muss: Dana Scully und Fox Mulder gehören nicht mir… bla, bla, bla… J
Geb' sie ja nach Gebrauch wieder unversehrt zurück *kicher*
Short-Cut: Eine kleine Auseinandersetzung, eine Versöhnung und eine anschließende Diskussion über *Liebe*
Vorwort: Eigentlich hab ich die Story nur geschrieben, weil mir 1. unheimlich langweilig war, 2. weil ich den ganzen Tag damit verbracht habe, mir Bloopers und Bilder von Akte-X anzuschauen und 3. ich oben auf der Couch den Einfall dazu hatte. Also erwartet keine Story, die wirklich viel Sinn hat ;)
Ich saß nun ganze 5 Stunden hier an meinem PC und… haltet mich für verrückt… in einer Endlos-Schleife "Just my imagination" von den Cranberries angehört…*smile*
Widmung: Ich danke einfach mal allen… allen, die damals die stärksten Samenzellen waren, und in die Eizelle eindringen konnten ;)
Außerdem meinen beiden Schwestern Diana und Julia, meiner Nichte *Leen*, meinen Eltern, meiner besten Freundin Heike, Krümel, Alex… und allen anderen GAGS! Außerdem an diejenigen ein Dankeschön, die Gillian Anderson genauso faszinierend wie ich finden *schwärm*… allen Shippern…, Chris Carter, David Duchovny und last but not least Gillian Anderson!!!!!!!!
Liebe ist…
Ich hätte mir nie vorstellen können, dass unsere Beziehung so kompliziert und schwierig verlaufen könnte. Es war ein ständiges Auf und Ab. Kaum hatten wir das eine Problem beseitigt, standen wir bereits vor dem Nächsten und was am Schlimmsten war, dass es sich, im Grunde genommen, immer um dasselbe Problem handelte. Unsere Beziehung drehte sich irgendwie im Kreis, und langsam begann ich, an Geduld zu verlieren. Vielleicht lag es auch daran, dass ich ihm ständig denselben Vorwurf machte, um mich 5 Minuten später dafür zu entschuldigen.
Nun ja, heute schien es allerdings so, als gäbe er mir nicht die Gelegenheit, ihn um Verzeihung zu bitten.
Ich stand bereits seit einer viertel Stunde vor der Verbindungstür unserer Zimmer. Und Ihr könnt mir glauben, dass ich, als ich sein Zimmer betreten wollte, wirklich erschrocken war, feststellen zu müssen, dass er genau diese Tür verschlossen hatte.
Er wollte mir wohl zeigen, dass ich langsam aber sicher zu weit ging.
Warum müssen es sich zwei erwachsene Personen eigentlich gegenseitig so schwierig machen?
Es war ja nicht so, dass wir eine richtige Liebesbeziehung führten, es glich vielmehr einer Wochenendbeziehung, die sich darauf gefestigt hatte, innerhalb seiner oder meiner Wohnung statt zu finden. Trotzdem waren wir, in fernster Hinsicht ein Paar und somit hatten wir auch die Verpflichtung, auf einander einzugehen und den anderen ernst zu nehmen. Letzteres war eigentlich der Grund, warum ich hier stand. Ich nahm ihn nicht ernst. Wo ich ihm in unserer beruflichen Beziehung mein Leben anvertrauen würde, würde ich in unserer privaten Beziehung nie daran denken, ihm mein blindes Vertrauen zu schenken.
Ich nahm ihm einfach nicht ab, dass er mich liebte. Fragt mich nicht warum… es ist einfach so! Es kam mir gelegentlich so vor, als ginge es ihm ausschließlich um seine sexuellen Bedürfnisse.
Ich meine ich war mir ja anfangs nicht einmal über meine eigenen Gefühle im Klaren. Ganz richtig! Ich stellte erst fest, dass ich in ihn verliebt war, nachdem wir das erste Mal miteinander geschlafen hatten. Schrecklich, nicht wahr?
Es war erniedrigend, sich auf ein solches Niveau herablassen zu müssen. Zu wissen, dass man sich nur auf eine Person eingelassen hatte, weil man die Beherrschung verlor.
Anfangs hatte ich sogar versucht, mich gegen ihn zu wehren. Es mag ja sein, dass es einfach alles nicht sonderlich… standartgemäß von dannen gegangen ist.
Immerhin findet normal zuerst der Kuss statt, und dann der Rest, der einen ins Bett bringt, um wild übereinander her zu fallen, nicht?
Bei uns war es ganz anders. Er stand vor mir und hatte einfach damit begonnen, sich an den Knöpfen meiner Bluse zu schaffen zu machen.
Kein einziges Wort, kein Kuss.
Ja, es war ein Symbolisieren, dass er mich körperlich wollte… und genau dass war der Grund, warum ich an seinen Gefühlen zweifelte.
Ich meine vielleicht sagte er auch nur ständig, dass er mich liebt, weil er mich nicht verletzen möchte, weil er denkt, so zumindest unsere Freundschaft erhalten zu können.
Es ging mir doch einzig und allein nur um die Wahrheit.
Ich erhob meine Hand, fest entschlossen, ein letztes Mal anzuklopfen, um ihn dann endgültig, würde er nicht öffnen, in Ruhe zu lassen.
Meine Hand traf zaghaft auf das Holz und brachte einen müden, sanften Ton zustande.
"Mulder? Ich bin’s noch mal. Bitte, ich…, " weiter kam ich nicht.
Ich hörte seine langsamen Schritte, und schließlich das Drehen des Schlüssels.
Ein schüchternes Lächeln, als ich ihn sah. Er hatte wohl eben geduscht. Seine Haare waren feucht und er war lediglich mit einer schwarzen Calvin Klein Boxershorts bekleidet.
"30 Minuten Scully?"
Es war mir irgendwie unangenehm, ihm so hinterher zu rennen. Immerhin war es heute nicht das erste Mal, dass ich mich bei ihm entschuldigen wollte. Und vorher, als er sich unbedingt mit mir über diese Sache an einem öffentlichen Ort, nämlich in der Bar unseres Hotels, über unser oder besser gesagt mein Problem unterhalten wollte, hatte ich es irgendwie geschafft, ihn so wütend zu machen, dass er mich stehen ließ.
"… Du brauchst nicht zu denken, dass Du in 3 Stunden vor meiner Tür stehen kannst, und alles wieder in Ordnung ist." hatte er mir leise entgegen gebracht, bevor er gegangen war, und mich alleine zurück ließ. Ich hatte gerade Mal 30 Minuten dazu gebraucht… war ich wirklich so abhängig von ihm?
"Ich… Mulder, es…, " ich brach ab, als ich bemerkte, dass er keinerlei Interesse daran hatte, was ich ihm sagen wollte. Er hatte sich einfach desinteressiert von mir abgewandt und ging, quer durch sein Zimmer, zu seinem Bett, um sich (wieder?) darin zu platzieren und dem Fernsehprogramm zu widmen.
Ich folgte ihm langsam, ihn keine Minute aus den Augen lassend und blieb schließlich in der Tür zum Schlafzimmer stehen.
Er würdigte mich keines Blickes und sah stur gerade aus auf den Bildschirm des Fernsehers.
Ich kann wirklich nicht in Worte fassen, wie sehr ich ihn brauche, was er mir bedeutet… und warum ich ihm trotzdem immer und immer wieder dasselbe antue.
Schon allein, wie er da saß, gegen die Rückenlehne des Bettes gelehnt, sein starrer, unschuldiger Blick, sein Körper… er fesselte mich gerade zu.
Vielleicht sollte ich mich einfach zu ihm legen, ihn in den Arm nehmen und ihm einen besonderen Gefallen, eine Entschuldigungsgeste erweisen.
Nein! Wenn ich jetzt versuchen würde, ihn durch Sex um Verzeihung zu bitten, würde er mich womöglich eiskalt abservieren, wie er es in der Bar prophezeit hatte.
Vielleicht sollte ich erwähnen, dass wir bisher immer miteinander geschlafen haben, nachdem wir einen solchen Streit hatten, und ja, danach war einfach alles wieder in Ordnung.
Allerdings sah Mulder nicht aus, als hätte er sonderlich große Lust darauf.
Ich weiß wie er ist, wenn er mich will…! Er würde anstatt des Fernsehprogramms zu mir hersehen und mich anstarren, er würde mich mit seinem Blick ausziehen und Schwierigkeiten haben, still zu sitzen.
Ich tat langsam einen Schritt in seine Richtung,… nur um zu sehen, ob er abweisend reagieren würde. Er tat es nicht. Also fuhr ich damit fort, bis ich vor der Bettkante stand und mich zu ihm setzen konnte.
Scheu sah ich ihn an und holte einmal tief Luft:
"Mulder, wir sollten…," er unterbrach mich ein weiteres Mal.
"Nein…, nein."
Mehr hatte er wohl nicht zu sagen.
Ich ließ die eingesogene Luft langsam aus meinem Brustkorb, und lehnte mich, genau wie Mulder, gegen die Rückenlehne und sah in den Fernseher.
Irgendwann musste er auf mich eingehen, außer er hatte Lust, die ganze Nacht über durch die Fernsehkanäle zu zappen.
Das alles lief, genau so, seit ungefähr 4 Monaten. Es war 4 Monate her, seit sich zwei weitere, füreinander bestimmte Personen gefunden hatten, ohne dass sie es wirklich begriffen.
Ja. Als wir seine und meine Wohnung satt hatten, verabredeten wir uns jeden Freitagabend. Wir trafen uns wöchentlich hier in diesem Hotel. Manchmal tranken wir einfach ein paar Cocktails und verschwanden dann wieder. Ein paar Mal haben wir uns in das Gebäude, in dem der Pool lag, geschlichen um eine Runde zu schwimmen und ein paar andere Dinge stattfinden zu lassen und dann gab es Tage, an denen wir einfach nur im Hotelpark spazieren gingen. Allerdings gab es natürlich auch Tage, an denen wir uns sofort ein Zimmer mieteten und die ganze Nacht dort verweilten. Das Hotelpersonal war inzwischen schon so weit, Wetten über uns abzuschließen. Ja… zwei unglücklich, in einer Ehe gefangenen Personen, die ihre Phantasien miteinander auslebten, genau dass war es, was sie von uns dachten… trotzdem kam uns regelmäßige Freundlichkeit entgegen, die uns teilweise sogar ein paar Bonuspunkte einbrachte.
Ich wollte das alles keinesfalls aufgeben. Mulder war der perfekte Mann für mich. Es hatte sogar Momente gegeben, in denen ich ausprobiert hatte, inwiefern unsere Namen zusammen passten. Wie Dana vor Mulder klang. Ich weiß, es ist lächerlich, dass noch in meinem Alter zu tun… und ich finde, es passt auch nicht wirklich. Mulders Name ist inzwischen schon so abgenutzt und so in meinem täglichen Gebrauch, dass es einfach nicht schön klingt.
Dana Mulder. Sollte tatsächlich irgendwann dieser entscheidende Tag auf uns zukommen, wäre es wohl das Beste, wenn jeder von uns beiden seinen eigenen Namen behalten würde. Außerdem könnte sich Mulder wohl sowieso nie daran gewöhnen, mich mit Dana anzusprechen, und ich würde mir äußerst blöd dabei vorkommen, meinen mir Angetrauten mit meinem eigenen Nachnamen zu rufen.
Allerdings sollte ich wohl genau jetzt mit diesen Gedanken aufhören und mich erstmal darum kümmern, wieder alles in Ordnung zu bringen.
Vielleicht sollte ich ja vor ihm auf die Knie fallen, ihn anflehen, meine Entschuldigung anzunehmen, ihm die Füße küssen…
Ich schüttelte geistesabwesend meinen Kopf und sah wieder deutlich das Bild des Fernsehers vor mir, welches im selben Moment erlosch.
Wie lange hatten wir so dagesessen? Mulder, angeblich konzentriert auf die Sendung die auf Kanal 7 lief, und ich in meinen Gedanken versunken.
Es herrschte nun absolute Dunkelheit in unserem Zimmer. Kein Lichtstrahl, der durch eine Straßenlaterne durchs Fenster geworfen wurde… und kein Schein des Mondes, der für schwache Helligkeit sorgte.
Einfache, und klare Dunkelheit. Ich sah lediglich seinen Schatten. Und der Schatten, der seinen Kopf darstellte, bewegte sich gerade jetzt in meine Richtung.
Ich räusperte mich, da ich dachte, er würde nun erwarten, was ich ihm zu sagen hatte. Stattdessen vernahm ich seine Stimme, leise, und in vollkommener Ruhe.
"Irgendwie habe ich wirklich keine Lust darauf, so weiter zu machen."
Ich erschauderte. Wollte er etwa…?
"Jede Woche dasselbe Spiel. Es ist nicht so, dass mir unsere Versöhnungen nicht gefallen würden, aber… ich verstehe einfach nicht, warum Du mir nicht glauben kannst. Ist es so schwer, zu glauben, dass ich Dich liebe?"
Ich versuchte ein weiteres Mal mich zu räuspern, um ihm zu antworten, aber es schien, als wolle allein er heute Abend eine Rede halten.
"Was soll ich machen, dass Du mir glaubst? Was erwartest Du, Dana? Es gibt doch im Grunde genommen gar nichts, dass Dir wirklich beweisen würde, was ich für Dich empfinde. Selbst wenn ich mein ganzes Leben für Dich aufgeben würde, könnte alles nur eine Lüge sein. Vertraue mir doch einfach, wie Du es bisher immer getan hast."
Nun drehte er sich vollständig zu mir, um nach meiner Hand zu tasten und sie, nachdem er sie gefunden hatte, festzuhalten und sanft zu streicheln.
"Was glaubst Du, macht mich so sicher, dass ich Dir glaube? Es sind dieselben Kleinigkeiten, die auch ich versuche Dir entgegenzubringen. Es ist doch eigentlich selbstverständlich, dass, wenn man viel Zeit miteinander verbringt und man, unter anderem, Sex miteinander hat, mehr Gefühle vorhanden sind, oder?"
"Ja, " ich flüsterte nur und ließ mich vorsichtig gegen Mulder fallen.
Er legte seinen Arm um mich, und berührte mich nun mit einem ausgedehnten Streicheln am Oberarm. Augenblicklich durchfuhr mich Gänsehaut.
"Es ist einfach so, " begann ich, "dass unsere erste Nacht nicht gerade dass war, was man sich unter einem Liebesgeständnis vorstellt. Es zeigte einfach nur körperliches Verlangen… nichts Psychisches. Ich meine, wann hast Du mir das erste Mal gesagt, dass Du mich liebst?"
Ich weiß nicht warum ich dass sagte.
Es war so gewesen, dass ich, nachdem wir eben nach genau diesem ersten Mal erschöpft nebeneinander zusammenbrachen, und ich eigentlich schon davon überzeugt war, dass Mulder schlafen würde, ihm leise sagte, dass ich ihn lieben würde. Es war genau der Moment, in dem ich mir selbst darüber klar geworden war, was meine Gefühle für ihn betraf.
Er lachte leise, und verstärkte seinen Griff um mich.
"Vielleicht… ist das an diesem Abend auch wirklich nur passiert, weil ich mein körperliches Verlangen nicht kontrollieren konnte. Aber immerhin haben wir dieser Ursache zu verdanken, dass wir zusammen sind."
Ich legte meine Hand auf seinen Bauch, strich darüber und schrieb anschließend *Ich liebe Dich* darauf. Vielleicht war mir inzwischen alles egal. Ich sollte einfach die Zeit genießen, die ich mit ihm hatte… und wenn es nicht bis zum Ende meines Lebens war, dann sollte es eben nicht sein, ich würde darüber hinweg kommen, zumindest war das meine momentane Ansicht.
"Okay, lassen wir das einfach, ja? Es… ich werde Dir nicht mehr vorwerfen, dass Deine Gefühle für mich, nicht der Wahrheit entsprechen."
"Nein. Ich will nicht dass Du nachgibst, nur weil Du die Sache jetzt nicht ausdiskutieren möchtest. Morgen werden wir wieder vor demselben Problem stehen."
"Aber Du sagtest eben selbst, dass es keine Möglichkeit gibt, durch die Du mir beweisen kannst, dass Du mich liebst. Und… vielleicht glaube ich es auch nur, weil diese Situation zu schön wäre. Hast Du noch nie von dieser Statistik gehört… dass Menschen, die absolut glücklich sind immer Dinge suchen, durch die ihr Glück zerstört wird? Mein Unterbewusstsein versucht womöglich, sich dieser Statistik anzupassen. Vielleicht wirst Du mit diesen Streitereien leben müssen… und wenn Du dass kannst, und es auch tust, bringst Du mir automatisch wahre Liebe entgegen."
"Also… eine etwas komplizierte Art, sich Liebe zu zeigen, findest Du nicht?"
Er küsste mich auf den Kopf, und begann, mit langsamen und unsicheren Bewegungen, meine Bluse aufzuknöpfen. Mir fiel auf, dass ich dasselbe trug, wie an unserem ersten Abend.
"Weißt Du, aus was Liebe besteht?"
Ich erschauderte, als seine Hand, meinen Bauch traf.
"Gibt es dafür eine Definition?"
"Nein, ich wollte Deine Meinung dazu hören."
"Liebe?"
Ich nickte gegen seinen Oberkörper.
"Es… Liebe definiert eine innige Zuneigung, würde ich sagen. Eine göttliche Tugend, die uns Menschen zu gute kam. Das Gegenteil von Hass…! Sex hängt wohl auch irgendwie damit zusammen. Ich glaube, es gibt sogar einen Fluss, der so genannt wird. Aber, um auf das Wichtige zu kommen, momentan würde ich Liebe durch Dich beschreiben."
Ich zuckte zusammen. Okay, einen Punkt für ihn. Dass hatte ich nun wirklich nicht erwartet.
"Danke."
Meine Stimme hatte jegliche Kraft verloren.
Inzwischen hatten wir es irgendwie geschafft, uns von der Rückenlehne zu entfernen und nebeneinander zu liegen.
Mulders Finger kreisten auf meinem Bauch herum… seine Berührungen waren so zart, dass ich sie kaum spürte.
Er küsste mich auf die Wange und erwartete wohl meinen nächsten Satz. Irgendwie hatte mir sein *Geständnis* jedoch die Sprache verschlagen.
Ich schluckte einmal kräftig und stupste ihn sachte in den Bauch.
"Weißt Du, " sagte ich schließlich leise, "ich werde Dir einfach weitere 4 Monate geben… in denen Du mir beweisen kannst, dass Du die Wahrheit sagst."
Er lachte wiederum und gestaltete seine Berührungen fordernder.
"Okay, damit kann ich mich zufrieden geben. Und Du wirst versuchen, mir diese Sache nicht ständig vorzuhalten."
"Ja… sicher. Es könnte doch auch an den ganzen Frauengeschichten liegen, die ich über Dich so gehört habe."
Seine Bewegung erstarrte und er drehte sich so, dass er beinahe auf mir lag.
"Frauengeschichten? Über mich? Bist Du Dir sicher?"
Meine Hand legte sich auf seine Wange, fuhr über die sachten Bartstoppeln, um in seine Haare überzugehen.
"Also, irgendwie scheine ich was verpasst zu haben. Vielleicht haben die von meiner Collegezeit geredet… als Teenager muss man sich schließlich Wissen aneignen."
Ich lachte. Vielleicht hatte er Recht. Wir sollten uns einfach gegenseitig Mühe geben, die nächste Zeit so gut wie möglich zu gestalten und irgendwie war ich gerade dabei, tatsächlich zu glauben, dass er mich liebte.
Sachte zog ich ihn zu mir, um in einem langen, tiefen Kuss zu versinken. Es war über 24 Stunden her, seit wir uns so geküsst hatten.
Als wir uns vorher in der Lobby getroffen hatten, gab er mir lediglich einen kurzen Kuss auf die Wange.
"Ich liebe Dich."
Er drehte sich schließlich wieder auf seine Seite des Bettes und entledigte mich meiner Bluse.
Seinen Kopf hatte er zwischen meinem Hals und meiner Schulter vergraben. Sein Atem kitzelte mich.
"Nein… ich liebe Dich, " gab er schließlich zurück und küsste sich seinen Weg wohin auch immer.
Ich denke, wir sind gerade dabei, in unser *Standartprogramm* überzugehen, was eine völlige Zufriedenheit und das Ende eines Streites mit sich bringt.
Ich sage es immer wieder:
Sex ist die beste Lösung, Dinge zu regeln, von denen man denkt, dass sie nicht zu regeln sind… ich spreche aus Erfahrung… zumindest, wenn es um Mulder geht.
The End