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Autor: Kontakt: Kategorie: Rating: Disclaimer: Spoiler: Short-Cut: Anm. v. Woody: Anm. v. Yasi: |
DAS WOODYX & DAS YASI Maike_X@web.de & ywollmarker@yahoo.de MSR, Humor NC-17 Mulder und Scully gehören leider immer noch CC und Fox, wir haben sie uns lediglich wiedereinmal ausgeliehen. Tja, wir würden sagen, bis Mitte 7. Staffel Woran ein Kürbis doch Schuld sein kann..... Also... *lufthol* Erst mal danke ich natürlich meiner Schwester, dass sie mir bei diesem Kürbisproblem hilft, dann denn Irren in den USA, die immer und überall Pumpkins anbauen und mich damit schon immer zum Wahnsinn gebracht haben, dann dem Kloforum... Nein, falsch, nur den Leuten aus dem Kloforum und...Woody, weil ich unter seinem Namen schreiben darf. *hundknuddel* Ich fühl mich geehrt, meiner Schwester bei einer FF helfen zu dürfen!!!! Danke Maike!!! In diesem Fall dank ich auch meinem Wochenenddienst, denn dadurch hab ich überhaupt Zeit dazu. Jessy, ich hab dich lieb, Wod du bist einfach spitze, Liesel weil sie mit mir zusammen am Schlauch steht, Nina, weil sie meinen Mohr im Hemd liebt, Halloween, weil es Kürbisse gibt und den Insassen vom Klo, weil ich sie kenne. Wen immer ich auch vergessen habe, fühlt euch trotzdem angesprochen! Und Maike, verzeih mir bitte, dass es sooo lange gedauert hat, aber gut Ding will Weile haben... |
Ein ganz besonderer Dank geht an Maikes Freundin, die hier ihren Betrag zu dem –17 Teil geleistet hat. DANKE!!!
Crazy Things
FBI-Gebäude, Kellerbüro,
17:21 Uhr
"Ich sollte das in meiner Stellenbeschreibung vermerken lassen..."
Scullys ärgerliche Stimme durchbrach die Stille, gefolgt von dem Kratzen des Stuhls auf dem Lamynahtboden, als sie sich von ihrem Schreibtisch abstieß und aufstand.
"Agent Mulders Partnerin und persönliche Sekretärin..." Sie sah verächtlich zu den aufgeschlagenen Fallberichten hinüber. Ihr Partner hatte sie schon um kurz nach vier im Büro allein gelassen, er habe noch etwas zu erledigen... <Naja...> dachte sie bei sich, immer noch etwas mies gelaunt aber schon wieder ruhig genug um nicht laut zu sprechen. " Was heißt allein... allein mit bergeweise zu bearbeitenden Akten." Es war inzwischen sechs Uhr geworden und nun hatte Scully begriffen, dass ihr Partner nicht wiederkommen würde. Mulder hatte sich freigenommen – während sie im Büro saß und Berichte schrieb. Spesenerklärungen für Motels in Sparta, Wisconsin oder Ritland, Vermont... Kosten, die gar nicht erst aufgekommen wären, wenn Mulder nur einmal auf sie gehört hätte.
Sie hatte genug davon alleine im viel zu engen Kellerbüro zu sitzen also beschloss sie, sich einige der Akten mit nach Hause zu nehmen.
<Mulder kann von Glück sagen, dass er nicht wiedergekommen ist, sonst würd ich ihm glatt in seinem Allerwertesten treten>
Scullys Appartament Georgetown, Washington DC
Stunden später
Scully ließ sich auf ihre Couch fallen und sah zum ersten Mal, seit sie zuhause war, auf den Fernseher, der schon seit einiger Zeit unbeachtet vor sich hin krakeelte.
Irgendwo zwischen den Sopranos und dem Nachtjournal döste sie ein...
Etwa eine Stunde später schreckte Scully vom Sofa hoch. Noch bevor ihr bewusst wurde danach gegriffen zu haben, spürte sie das beruhigende, kühle Metall ihrer Waffe in der Hand. Mit einer vorsichtigen Bewegung erhob sich Scully und trat langsam um den Couchtisch herum, den Blick konzentriert auf die tanzenden Schatten gerichtet die sich unter der Wohnungstür hindurch bewegten. Vorfälle wie ihre Entführung durch Duane Barry oder Mulders Erlebnisse mit Tooms hatten sie vorsichtig werden lassen. <Nicht ängstlich>, sagte sie in Gedanken zu sich selbst, <nur vorsichtig...>. Aber das harte Hämmern ihres eigenen Pulses in ihren Ohren strafte ihre Worte Lügen. Der dünne Lichtstrahl, der nun wieder durch den Türschlitz hindurchschien, sagte ihr, dass ,wer immer dort vor ihrem Apartment gewesen war, beendet hatte, weswegen er hier war und wahrscheinlich längst außer Reichweite war – aber sie musste dennoch nachsehen, um sich zu beruhigen.
Scully öffnete die Tür, die Augen geradeaus gerichtet und trat einen Schritt nach draußen.
Krscht...
"Verdammt", entfuhr es Scully, als sie nach unten blickte.
Verdutzt starrt sei am Boden und stellte fest, dass sie in einen Kürbis getreten war, der nun in einige Teile zerfallen war. Doch dann konnte sie nicht anders, ein keckes Grinsen überzog ihr Gesicht. Denn neben dem Kürbis, oder dem, was einmal ein Kürbis gewesen war, kroch Mulder am Boden rum und sah nun mit sehr verstörtem und gekränktem Blick zu ihr auf.
"Mulder verdammt noch mal, was tun sie hier vor meiner Wohnung am Boden? Haben sie denn keinen besseren Schlafplatz finden können?"
"Scully ich...also...eigentlich wollte ich...ich habe..." kam es stottern aus Mulder heraus.
"Ja, Mulder SIE, wollten eigentlich WAS, haben WAS?" Scully setzte einen ihrer ~bin-ich-genervt~Blicke auf, sie konnte diese Situation absolut nicht komisch finden, denn gerade hatte sie bemerkt, dass Reste des zermatschten Kürbis auch auf ihrer Hose klebten.
Mulder hatte sich immer noch nicht bewegt und starrte weiterhin mit hochrotem Gesicht zu Scully.
"Ich wollte ihnen bloß eine Freude machen und ihnen einen Kürbis schenken. Ich hab allerdings, statt wie üblich Augen, Nase, Mund auszuschneiden, ein großes X reingeschnitten, denn ich dachte, dann würden sie wissen, dass der Kürbis von mir ist."
"Und warum kriechen sie dann hier am Boden rum? Ebenso gut hätten sie anklopfen und reinkommen können, so wie sie es sonst auch zu tun belieben, wenn ihnen nichts Besseres in den Sinn kommt."
Scully hatte immer noch nicht begriffen, aus welchem Grund sich Mulder hier zu ihren Füßen befand.
"Aber es sollte doch eine Überraschung sein!" Mulder sah aus, als wäre er den Tränen nahe. "Ich wollte gerade noch die kleine Kerze anzünden, um sie in den Kürbis stellen zu können, als sie wir eine Furie die Tür aufgerissen haben und in mein Geschenk getreten sind. Nun sehen sie sich doch bloß mal diesen...diesen... Matschkürbis an!"
<Oh nein, diesmal funktioniert das nicht>, dachte Scully, <diesmal macht er mir keine Schuldgefühle>
"Mulder vergessen sie es. Nein, sie werden es NICHT schaffen, dass ich mich schuldig fühle! Sie werden sich hier jetzt nicht wegbewegen, bis ich ihnen einen Lappen und einen Eimer gebracht habe, um diesen...diesen Schweinestall zu beseitigen."
Mulder bewegte sich nicht, doch es war ihm deutlich anzumerken, dass er sehr geknickt war über Scullys Aussage, dies hier sein ein "Schweinestall". Er hatte ihr wirklich nur eine Freude machen wollen....
15 Minuten später kniete Mulder immer noch am Boden, während Scully ihn beobachtete, wie er die letzten Reste des Matschkürbisses wegwischte. Er tat dies mit einer bei ihm sonst ungewöhnlichen Genauigkeit und langsam fing er an, Scully doch Leid zu tun.
Sie musste sich nun wirklich das Lachen verbeißen, denn sie fing an, die Situation von der lustigen Seite zu betrachten. Ihr kam in den Sinn, wie sie noch vor wenigen Stunden daran gedacht hatte, Mulder in seinen Allerwertesten zu treten...also eine bessere Möglichkeit als diese würde sie wohl nie wieder finden... Mulder vor ihr am Boden...
Ohne lange nachzudenken, tat sie etwas für sie sehr unübliches. Sie trat einen Schritt näher zu Mulder heran, der mit dem Rücken zu ihr kniete, und dachte daran, ihm nur ganz leicht mit der Fußspitze anzutippen.
Leider jedoch hatte sie vergessen daran zu denken, dass der Boden immer noch nass war und noch ehe sie überhaupt verstand was geschah, rutschte sie aus, wobei sie Mulder einen viel festeren Tritt verpasse als beabsichtigt und Sekunden später fand sie sich ebenfalls am Boden wieder.
Während Scully noch ziemlich benommen neben Mulder inmitten einer Kürbis-Putzwasserpfütze am Boden lag öffnete sich die gegenüberliegende Tür. Ihre Nachbarin, Julian, trat heraus und sah Mulder und Scully im Flur liegen. Mulder rieb sich das schmerzende Hinterteil, das nach der unliebsamen Begegnung mit Scullys High Heels auch noch die Konfrontation mit dem Lamynahtboden des Flurs hatte ertragen müssen. Grinsend stolzierte Julian an den beiden vorbei, bedachte Scully mit einem wissenden Blick: "Viel Spaß noch ihr Süßen..." und bog um die Ecke in Richtung Kellertreppe.
Scully starrte ihr hinterher, den Mund entsetz zu einer Erwiderung aufgerissen, die ihr nicht einfallen wollte. Schließlich sah sie sich nach Mulder um. Ihr Partner bot ein ziemlich außergewöhnliches Bild – seine schwarze Stoffhose triefte vom Wasser und der Schaum war ihm bis ins Gesicht gespritzt und tropfte nun langsam zu Boden. Was Scully jedoch am meisten aufregte war das typische schiefe Grinsen mit dem er sie beobachtete. Sie ahnte, dass sie ähnlich begossen aussehen musste wie er selbst, noch dazu rechnete sie damit das spätestens Morgen das ganze Haus über ihre Wasserschlacht Bescheid wissen würde – und alles, was Mulder, der überhaupt erst der Grund dafür war, dazu einfiel, war dieses dämliche Grinsen!
"Mulder es reicht!" fuhr sie ihn an. "Sie kommen hier an einem Freitagabend an, stellen mir dieses Ding" sie fuchtelte in Richtung der gelben Masse auf ihrer Türschwelle "in den Weg und demütigen mich vor meinen Nachbarn... Herrgott, Mulder, suchen Sie sich ein Hobby... basteln Sie Modelflieger oder, oder beschäftigen Sie sich mit ihrer Videosammlung, aber lassen Sie mir doch wenigstens einmal ein ruhiges, katastrophenfreies Wochenende! Ich hab schon genug Katastrophen mit I... der Arbeit." bremste sie im allerletzten Moment.
Mulders Grinsen hatte einem anderen, verletzten Gesichtsausdruck Platz gemacht, nicht der Dackelblick von vorhin, sondern wahre Enttäuschung
Steif erhob er sich vom immer noch nassen Boden, griff nach dem Handtuch und begann das verschüttete Wasser aufzuwischen.
"Mulder, es..." setzte Scully an, aber er unterbrach sie barsch. "Schon klar. Ich werde das hier noch schnell aufwischen, und dann sind sie mich bis Montag los." Sieh bemerkte wie sich seine Hand um den Lappen verkrampfte als er einen Moment inne hielt. "Gehen Sie ruhig schon rein, ich stell die Sachen dann vor die Tür, wenn ich hier fertig bin." Mulder hielt den Blick auf den Boden gesenkt, aber sie sah allein an seiner Haltung, dass nichts in Ordnung war. Sie hatte ihre Wut an ihrem Partner abgelassen und war sogar so weit gegangen ihn persönlich zu beleidigen – und sie hatte die feste Absicht, es wieder gut zu machen. Scully zögerte noch einen Moment, dann legte sie ihm eine Hand auf den Rücken. Sofort fühlte sie wie er sich verspannte, zumindest sah er nun auf und ihr in die Augen.
Klick. Ping. Irgendetwas war genau in diesem Moment mit Scully geschehen. Als sie Mulder berührt hatte, hatte ein wohlwolliges Kribbeln ihren ganzen Körper durchflutet. Sie mochte es, Mulder zu berühren, doch ein solch intensives Gefühl wie dieses Mal entstand dabei sonst nicht. Irgendetwas in ihr drinnen sagte ihr sogar, sie hatte es gerade schrecklich genossen, Mulder zu berühren. Dieses Gefühl war allerdings nicht neu, neu war nur, dass sie es gerne noch intensivieren wollte....
"Mulder, so kannst du doch nicht vor die Tür gehen..." Sie musterte ihn und bemerkte die Andeutung eines Lächelns auf seinen Lippen – natürlich, sie hatte ihn eben zum aller ersten mal geduzt! Zum Glück konnte Mulder ihr nie lange böse sein, auch wenn sie es sich das eine oder andere Mal schon wirklich verdient hatte. "Bin ich doch schon!" erklärte Mulder, und dann, etwas unsicherer "Ähm, vor der, Tür, meine ich..."
Scully streckte ihm eine Hand hin, und zog ihn auf die Beine. "Komm erst mal rein, es ist wirklich verdammt kalt hier. Die Heizung muss wohl ausgefallen sein." Sie führte Mulder in ihre Wohnung und verschwand dann im Schlafzimmer während er, noch immer etwas verunsichert, am Tisch stehen blieb. "Geh schon mal duschen, Mulder, um den Kürbis kümmern wir uns nachher." Sie versuchte, das wir besonders zu betonen um ihm zu zeigen, dass sie ihm nicht die Schuld daran gab. "Ich sehe solange mal im Schrank nach, ob ich noch irgendwas zum Anziehen für dich da hab" Sie öffnete wahllos eine Schranktür und wühlte darin herum, bis sie hörte wie die Badezimmertür hinter Mulder zufiel. Er musste ja nicht unbedingt mitbekommen, dass sie genau wusste, dass sein Pullover und die schwarze Jeans in der dritten Schublade links in ihrer Kommode lagen.
Langsam drehte Sie sich in Richtung Badezimmer, die Kleidung auf ihrem Arm
< Und wenn ich... >
Scully legte die Sachen wieder in die Kommode zurück und bewegte sich im Zeitlupentempo auf die Tür zu, hinter der Mulder sich befand. Sie knöpfte ihre Bluse auf, die Seide glitt ihren Körper hinunter, der
Reißverschluss ihres Rockes...* ratsch* . Sie setzte sich auf die Sofalehne, streifte die Highheels und die Strümpfe ab.... Langsam, ganz langsam öffnete sie ihren BH, zog ihren Slip aus < Nein> , sie besann sich, ging zurück zur Kommode und wickelte sich ein Handtuch um. Es war schwarz, schwarz wie diese Nacht. Ganz klein, knapp über ihren Busen, waren die Buchstaben
F.W.M eingestickt. Scully lächelte, sie legte ihre Hand auf die Türklinke, hörte es rauschen. Sie betrat das Badezimmer, drin war die Luft heiß, sie begann zu schwitzen. Sie schaute in den beschlagenen Spiegel. Gut sah sie aus, verrückt...
Dann drehte sie sich um, da stand er, mit dem Rücken zu ihr. Sie öffnete die Schiebetür. Zum Glück konnte Mulder sie nicht hören, so laut brauste das Wasser aus dem Duschkopf auf seine Brust. Scully streckte ihre Hand nach ihm aus, berührte vorsichtig seine Schulter. Mulder zuckte zusammen und drehte sich ruckartig um. Scully bekam Panik < was, wenn er mich für verrück hält?
Was, wenn er nicht will?> Doch er lächelte. Er zog sie in die Duschkabine, streifte ihr das Handtuch ab und schloss die Schiebetür. Er fasste sie an den Hüften, ließ seinen Blick über sie gleiten, bis er an ihren Augen hängenblieb. Scully spürte das heiße Wasser auf ihrer Haut, Mulders Hände auf ihren Körper. Noch nie hatte sie sich so ängstlich, glücklich und neugierig zugleich gefühlt.
Mulder stand vor ihr, nackt. Vor einiger Zeit hätte sie sich noch nicht einmal erlaubt, daran zu denken. Vorsichtig, ganz vorsichtig ließ er seine Hände über ihren Körper gleiten. Berührte flüchtig, beinahe unsicher ihre Wangen, ihre Hand…Dann legte er seine Arme um Scully, zog sie noch näher zu sich heran. Ihre Köpfe
näherten sich. Mulder schloss die Augen. Für einen kurzen Augenblick berührten sich ihre Lippen, dann schauten sie sich an. Mulder hielt plötzlich inne.
"Scully willst du das wirklich". Sie schaute ihn aus großen Augen an, erst jetzt wurde Mulder bewusst, was er da gesagt hatte. <Das ist doch absurd, vollkommen paranoid>, dachte Scully. Doch er machte einen neuen Versuch. "Dana, willst Du das wirklich?" Statt einer Antwort drehte sie den Hahn zu. Mulder fing an, Panik zu bekommen, dass sah Scully ihm ganz deutlich an.
Öffnete die Tür und führte ihn in ihr Schlafzimmer.
Sie für ihren Teil hatte die Frage beantwortet, nun lag es an Mulder. Tausend Gedanken schossen ihr durch den Kopf, alles würde sich jetzt verändern.
Warum vertraute sie nicht ihrem Instinkt? Schließlich hatte er sie gerade hierher geführt. Und sie war sich völlig sicher, dass er es auch wollte...
Doch Mulder ging zur anderen Seite des Bettes und legte sich hin. Stille, vielleicht 5 Minuten, vielleicht 10. Scully schaute Mulder an, Mulder schaute Scully an. Doch dann, ganz plötzlich, wie auf Kommando, stürzte sie sich in seine Arme, am liebsten würde sie ihn jetzt überall gleichzeitig berühren. Sie konnte gar nicht genug von ihm bekommen, nicht von ihm ablassen. Scully küsste ihn überall wo sie nur hinkam, streichelte ihn und sonnte sich in seinem Stöhnen.
Dann legte sich Mulder auf sie, berührte sie zwischen den Beinen, ihre Fingernägel gruben sich tief in seinen Arm. Scully stöhnte leise auf. Mit den Nägeln strich sie vorsichtig über seinen Rücken und bemerkte, wie Mulder eine Gänsehaut bekam. Ein glitzernder Wassertropfen zog seine Bahnen auf seinen Schulterblättern. Es war schön, es war richtig. Und es hätte ewig so weitergehen können. Ihn überall berühren, küssen, sich von ihm berühren zu lassen...Eine Stunde. Zwei Stunden. Erschöpft sank Scully in Mulders Arme.
Kurz darauf schlief Mulder ein.
Scully beobachtete sein Profil und leise drängte sich ihr eine Frage auf. Warum war alles so schnell passiert? Warum war er so schnell zur Sache gegangen, so, als wäre sich nichts weiter als nur ein One-night-stand für ihn? War Mulder vielleicht enttäuscht? Warum hatte sie nicht das getan, was sie eigentlich hatte tun wollen? Hatte Mulder sie denn überhaupt gewollt? Langsam entglitt auch Scully in die Welt der Träume...
"Scully, Scully" Wie aus weiter ferne hörte sie Mulder ihren Namen rufen. Sie öffnete die Augen und blickte sich verwirrt um.
"Was..."
Verwirrt stellte sie fest, dass sie sich immer noch vor ihrer Wohnungstüre befanden, immer noch in mitten des Matschkürbisses lagen. Doch – das war doch nicht möglich! Sie und Mulder hatten doch...oder hatten sie nicht?
Mulder verstand ihre Verwirrung wohl falsch. Mit ängstlichen Augen blickte er sie an.
"Geht’s Ihnen gut Scully?"
Sie richtete sich ein wenig auf. "Was ist passiert?"
"Nun, sie haben wohl versucht, mir einen kräftigen Tritt in den Hintern zu geben, wobei Sie auf dem nassen Boden ausgerutscht sind und sich den Kopf gestoßen haben."
"Wie bitte?" Verwundert blickte Scully zu Mulder auf. "Dann haben wir also nicht...ich meine, wir sind nicht...ähm..."
"Scully, WAS sind wir nicht oder haben wir nicht? Ich denke, ich sollte Sie ins Krankenhaus bringen. Sie scheinen sich den Kopf doch härter gestoßen haben als ich dachte."
"Nein, warten Sie Mulder!" Scully dachte einen Augenblick nach. All das war also gar nicht passiert. Sie hatte sich nicht zu Mulder unter die Dusche geschlichen, sie hatten nicht miteinander geschlafen. Augenblicklich empfand Scully ein tiefes Gefühl der Enttäuschung, es war so schön gewesen – und so real. Aber vielleicht...
"Mulder, es geht mir gut! Wirklich. Aber nun helfen Sie mir doch bitte auf, und dann sollten wir schnellstens in meiner Wohnung verschwinden. Sie sind von oben bis unten total nass, hier ist es schrecklich kalt und Sie brauchen dringend eine Dusche....."
Ende