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Datum: |
1. Juni 2002 |
Traurige Enthüllungen
by Jessica
Scully und Skinner gingen vor nur einer Stunde und ich hatte erwartet, dass er alleine zurück kommt, um mich von meiner Idee mein Anwalt zu sein abzubringen. Aber in dem Moment als ich ihn durch die Tür kommen sehe, weiß ich, dass etwas mehr hinter seinem Besuch steckt. Die ganze Zeit hatte ich so ein Gefühl als ob Irgendetwas einfach nicht in Ordnung war.
"Hey, Skinman, haben Sie mich so sehr vermisst, dass sie nicht mal eine einzige Stunde ohne mich verbringen können? Nun ja, ich weiß, meine Situation ist wirklich nicht gerade lustig, aber ich bin immer noch derselbe Kerl, also verklagen sie mich doch."
"Mulder...", er beginnt langsam, doch er redet nicht weiter. Es scheint als ob er etwas sehr Interessantes an seinen Schuhe entdeckt hätte, also fange ich an, "Skinner ich weiß, dass Sie mich nicht vertreten wollen, aber ich vertraue Ihnen und nicht irgendeinem Anwalt."
Er sieht zu mir hoch.
"Naja, Mulder, das ist nicht der Punkt, ich meine, es ist ein Teil davon, Sie sollten wirklich einen guten Anwalt bekommen, aber..." Er stoppt nochmals und ich werde ärgerlich.
"Skinner, was soll das alles? Scully ist so anders, Sie reden nicht mit mir, nicht einmal die Gunmen kamen um mich zu besuchen..." Ich will weiter reden doch plötzlich bekommt er diesen seltsamen Ausdruck. "Was Skinner, was ist es?" Ich starre vordringlich auf ihn.
"Es ist....... es ist....."
"Was geschieht hier, würden Sie es mir um Himmels Willen bitte endlich sagen?
"Ich weiß nicht, wie ich es Ihnen sagen soll.", schreit er plötzlich. "Es tut mir leid Mulder, ich wollte Sie nicht anschreien, aber... aber..., Sie waren weg für so lange Zeit und da gibt es Dinge, die Sie nicht wissen..."
Ich beginne dieses Gefühl noch einmal zu bekommen und gerade als ich etwas sagen will, redet er weiter. Er steht immer noch dort, wo er meine Zelle betreten hatte und wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, dass er jeden Moment zu weinen anfängt, aber weiß ich es wirklich besser? Weiß ich denn irgendetwas? Wie viel habe ich verpasst?
"Mulder... die Gunmen... sie werden Sie nicht besuchen... sie... sie sind tot. Sie kamen vor einigen Wochen ums Leben. Wir haben versucht Sie zu kontaktieren, aber wir haben es nicht geschafft. Sie starben während ihres letzten Kampfes...Sie retteten das Leben vieler Menschen." Nun bin ich derjenige, der zu weinen anfängt.
"Ich hätte nicht gehen sollen, ich hätte sie retten können." Skinner kommt herüber und setzt sich neben mich. "Sagen Sie so etwas nicht, Mulder. Sie hätten nichts dagegen unternehmen können... NICHTS. Sie müssen es hinnehmen... so wie ich und Scully es hinnehmen mussten. Und sogar Agent Doggett und Agent Reyes."
"Ich kann das nicht mehr machen... ich... wir haben so viel verloren... Ich weiß einfach nicht mehr, wie es weiter gehen soll. Sie sind im Recht... ich bin gescheitert."
"Mulder, Sie müssen weitermachen, Sie müssen besser kämpfen, als jemals zuvor, für Sie, für die Wahrheit, für die X-Akten und für Scully. Mulder, Sie sind alles, was sie noch hat, sie braucht Ihre Stärke für sich."
Alles, was sie noch hat? Ich weis nicht, worüber er redet... Skinner sieht mich an und sein Mund ist offen.
"Sie hat es Ihnen nicht gesagt? Sie hat es Ihnen wirklich nicht gesagt? Oh Mulder, ich muss jetzt gehen."
Nervös steht er auf.
"Skinner, warten Sie, was hat sie mir nicht gesagt?"
Er läuft zum Tor und ich greife nach seinem Handgelenk und ziehe ihn herum.
"Skinner, was ist es? Sie verbergen etwas... warum bin ich alles, was sie noch hat? Was ist es? Was passierte mit William?", schreie ich. "Was passierte mit meinem Sohn?"
"Mulder, ich sollte nicht derjenige sein, der es Ihnen sagt..."
"Derjenige, der mir was sagt?... Erzählen Sie mir nicht, dass sie ihn genommen haben... sagen Sie mir nicht, dass sie ihn getötet haben... sagen Sie mir nicht, dass sie mir meinen Sohn genommen haben… mein Baby.... Skinner, sehen Sie mich an!" Nun weint er und ich wäre bereit jemanden zu töten, niemand bestimmten... irgendjemanden eben.
"Sie, Scully... sie gab ihm... sie... Mulder... ich kann es Ihnen nicht sagen... es war hart genug Ihnen vom Tod der Gunmen zu erzählen.", Skinner stottert und ich setze mich hin, weil meine Beine mein Gewicht auf einmal nicht mehr tragen können.
"Sagen Sie mir bitte... was hat Scully getan?"
"Mulder... sie musste ihn zur Adoption freigeben. Sie dachte, er wäre bei ihr nicht in Sicherheit. Sie wusste einfach nicht mehr weiter. Sie wusste, dass sie ihm niemals ein normales Leben bieten könnte, also legte sie ihre eigenen Gefühle beiseite und tat das, was sie am Besten für William hielt. Geben sie ihr nicht die Schuld, Mulder, sie musste es tun, sie tat es für Ihren Sohn und jetzt braucht sie Sie, mehr als je zuvor und deshalb können Sie jetzt nicht aufgeben." Ich kann nicht mehr klar denken. Alles scheint so merkwürdig und unrealistisch... nicht mein Sohn... er war meine Familie... er und Scully. Scully, oh Gott, was mache ich... ich weiß, sie tat das richtige. Sie ist so viel stärker als ich. Sie gab ihn auf... unseren Sohn. Den Sohn, den ich nur die ersten Tage seines Lebens gesehen habe, den kleinen Jungen, für den ich sterben würde... und sie gab ihn ab... ich kann nicht helfen, aber ich bin böse, andererseits bewundere ich sie für das, was sie getan hat. Dass sie ihre eigenen Gefühle beiseite schob, um ihm eine Zukunft zu gewähren.... eine Zukunft, die er nicht haben wird, wenn ich nicht weiterkämpfe... wenn wir nicht weiterkämpfen.. aber ich denke, ich kann nicht weiter machen. Ich weiß nicht, ob da irgendetwas ist, für das es sich zu kämpfen lohnt, auch wenn wir eine Chance haben.
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Ich weiß nicht, wie lange ich hier schon weinend sitze, mit meinem Gesicht in den Händen vergraben. Ich merkte nicht, als Skinner ging. Die nächste Sache, die mir auffällt, ist, dass Scully in meine Zelle kommt und dass ich in diesem Moment mehr Liebe für diese Frau empfinde als jemals zuvor. Die Frau, die mich wegschickte um mich zu beschützen und die unser kostbares und wunderbares Baby weggab, so, dass er sein Leben leben konnte. Sie fällt mir in die Arme und erzählt mir, dass sie Angst hatte, dass ich ihr nicht verzeihen würde, weil sie unser Baby aufgab. Also sage ich ihr wie ich fühle und dass ich es verstehe.
"Ich weiß, dass Du keine Wahl hattest. Ich habe Euch beide so vermisst!"
~ENDE~
Kommentar und Dankesagung: So, das war meine erste FanFic. Mir ist danach gewesen sie zu schreiben, weil ich mich immer, nachdem ich TheTruth gesehen hatte, gefragt habe, wie Skinner es Mulder gesagt hat und wie Mulder von dem Tod der Gunmen erfahren hat. Naja, ich habe Jump the Shark und William nicht gesehen, also weiß ich nicht sonderlich viel über diese Folgen. Ich widme diese Story meinen Betalesern. Danke Leute, ihr seid großartig! Danke an Melissa (Oh mein Gott, ich hätte nicht gedacht, dass da sooo viele Fehler wären…), Doris (du hast mir so viel geholfen!) Sarah (ohne dich hätte diese Story nicht einmal einen Titel…), Yasmin (sie hat diese Story sogar übersetzt, ein ganz dickes Danke! Anm. von DAS WoD: Aber irgendwie ist diese Übersetzung verschwunden, dies hier ist also eine andere…*g*) und Lioba, die nicht einmal ein X-Phile ist (ich danke dir so sehr, dass du das gelesen hast!).
Und riesen Grüße and die Verrückten aussem Pro7 Forum...ihr seid echt klasse!