Autor: Dany (Dany_Scully)
Kontakt: Dany_Scully@web.de
Spoiler: Requiem - Alles beginnt in Oregon
Kategorie: MSR, Scully POV, Angst
Disclaimer. Die Charaktere gehören nicht mir, sondern Chris Carter, 20th Century Fox und 1013 Production. Ich habe sie mir nur geliehen und so weiter.
Short-Cut: Scully hat einen schrecklichen Alptraum
Autorenanmerkung: Das ist meine erste Story, seit also nicht zu streng mit mir *g*. Viel Spaß beim Lesen! Und bitte, bitte Feedback!
Widmung: Ich widme diese Story meine drei Girlies Katha (danke für deine Tipps), Therry und Nette!!
Alptraum (1 Version)
Sie läuft und läuft, kommt jedoch nichts ans Ziel. Sie läuft durch einen schwarzen Tunnel. Sie hat keine Ahnung wohin sie rennt. Sie rennt einfach nur dem Schrei hinter her, den sie vernommen hat. Was war passiert? Ist ihm etwas passiert? Sie achtet auf nichts. Sie rennt einfach nur so schnell sie kann. Sie will zu ihm. Zu dem Mann, der ihr Leben bedeutet. Sie wusste von dem ersten Augenblick an, dass es nur er sein konnte. Sie kannte seine Stimme, seine Schreie. Wenn ihm etwas zugestoßen wäre, würde sie sich das nie verzeihen. Ohne ihn konnte und wollte sie nicht leben. Sie musste zu ihm. Musste wissen, was los ist. Der Tunnel bahnte sich dem Ende zu. Da lag er. Er rührte sich nicht. Sie sinkt auf den Boden neben ihn. Doch da war kein Boden. Sie schwebten. Was hat das zu bedeuten? Wo sind sie? Man kann nichts erkennen. Alles um sie herum ist in schwarz verhüllt. Sie schlingt ihre Arme um ihn. Beginnt zu weinen. Er bewegt sich nicht mehr. Sie fängt an zu weinen. Die Tränen rollen langsam über seinen Körper. Ruckartig wird er von ihr weggerissen. Er schwebt nach oben und verschwindet langsam aber sicher. Sie schreit hinter ihm her. Greift nach ihm. Will ihn wieder nach unten sie, aber eine unsichtbare Hand zieht ihn immer weiter weg. Sie will sich nicht von ihm trennen. Das kann sie einfach nicht.
Scully´Apartment
Scully schreckte aus ihrem Traum auf. Sie war schweißgebadet und zitterte am ganzen Leib. Sie musste sich erst einmal orientieren wo sie überhaupt war. Puh sie lag daheim in ihrem Bett. Ihr Puls raste immer noch wie wild. Was war mit Mulder? Hatte sie das eben wirklich nur geträumt oder war ihm etwas zugestoßen? Es kam ihr alles so real vor. Sie machte sich große Sorgen. So konnte sie nicht weiterschlafen. Sie brauchte Gewissheit, dass es ihm gut geht. Sie stieg aus dem Bett und zog sich an. Sollte sie ich ihn vielleicht erst mal anrufen, bevor ich bei ihm reinplatze? Ja das wäre bestimmt das Beste. Nachher ist es bloß falscher Alarm. Sie wählte seine Nummer ohne jegliche Probleme. Es tutet. Nichts! Niemand nahm ab. Sie ließ das Telefon mindestens 5 Minuten lang läuten. Doch nichts tat sich. War ihm doch etwas zugestoßen? Sie musste zu ihm.
Im Auto dachte sie wieder über den Traum nach. Was hatte er zu bedeuten? Mulder war schon oft in Lebensgefahr gewesen und immer wieder ist alles gut gegangen. Warum also machte sie sich solche Sorgen? Vielleicht weil der Traum ihr so real erschienen war. Sie hatte das Gefühl, alles wirklich zu erlebt haben. Was war bloß los? Was hatte der Tunnel zu bedeuten und warum gab es keinen Boden? Sie fand keine Erklärung dafür. Und vor allem warum schwebte er fort? Sie wäre vielleicht noch damit klar gekommen, wenn er gestorben wäre, doch nicht zu wissen, wo er ist, wäre das schlimmste. Was würde sie nur ohne ihn machen? Er ist ihr einziger Halt. Er ist immer für sie da. In seinen Armen fühlt sie sich sicher, geborgen. Dort kann sie für kurze Augenblicke, alles schlimme auf dieser Welt vergessen und sich voll und ganz hingeben. Das alles wollte sie nie aufgeben. Sie zitterte immer noch am ganzen Körper. Jede Minute, die sie länger warten musste, desto nervöser und ängstlicher wurde sie.
Mulder´s Apartment
Als sie an Mulders Wohnung ankam, kam sie sich inzwischen ziemlich dämlich vor. Nur wegen eines Traums soll ich jetzt zu ihm nach oben spazieren? Was wird er sich wohl denken? Aber vielleicht ist doch was passiert und wenn ich jetzt nicht hoch gehe, dann bereue ich es später. Sie stieg also hinauf in seine Wohnung. Vor seiner Tür blieb sie stehen und lauschte. Soll ich wirklich? Sie wusste nicht so recht was sie tun sollte. Vielleicht schläft er doch schon? Schließlich entschloss sie sich zu klopfen. Er weckt mich schließlich auch oft genug. Nichts! Sie wurde nervöser. Sie klopfte nochmals. Immer noch nichts. Sie klopfte und fragte: "Mulder?" Diesmal hörte sie ein leises Stöhnen von innen. Langsam öffnete sich die Tür und Mulder erschien. Er sah ziemlich verschlafen aus. "Scully? Was machen Sie denn um diese Uhrzeit hier? Is was passiert?" Er macht die Tür auf und ließ sie herein. "Mein Gott, Mulder haben Sie mir einen Schrecken eingejagt. Ich dachte schon Ihnen sei etwas passiert." "Warum sollte mir etwas passieren? Ich hab endlich mal wieder geschlafen, da kommen Sie und wecken mich." "Oh es tut mir leid Mulder. Sie Armer!" Sie legte einen unschuldigen Blick auf. Wie konnte er ihr lange böse sein. Beide setzten sich auf die Couch. Scully zitterte noch leicht. Mulder gähnte herzhaft bevor er sich Scully widmete. "Also was ist los Scully? Umsonst sind Sie ja bestimmt nicht hier?" Er bemerkt wie sie zittert und fragt besorgt: "Hey Sie zittern ja!" Er legte seine Arme um sie und streichelte über ihren Rücken. Sie entspannte sich langsam und das Zittern ließ nach. Als er das merkte, ließ er sie los und schaute sie mit fragendem Blick an. "Also...." Jetzt kam ich mir wirklich dämlich vor. Was soll ich sagen? Mulder ich hab von Ihnen geträumt und wollte mal sehen, ob es ihnen gut geht. Was denkt er dann von mir? Sie begann langsam zu reden: "Also es ist so Mulder. Ich hatte einen Alptraum, in dem Sie vorkamen und...." Sie wusste nicht wie weiter. Sollte sie ihm das wirklich erzählen? "Und?", hackte er nach. Inzwischen war er ganz schön neugierig, warum Scully mitten in der Nacht bei ihm auftauchte, noch dazu ohne einen bestimmten Grund. Sonst war er es doch immer, der sie nachts weckte, weil er etwas wollte. "Naja in diesem Traum sterben Sie ohne, dass ich etwas dagegen tun kann. Ich fühl mich so hilflos. Es geschieht einfach so vor meinen Augen. Ich hab mir Sorgen gemacht und wollte mal nach Ihnen sehen. Das kommt Ihnen wahrscheinlich blöd vor, mir ja inzwischen auch, aber ich hatte solche Angst." Bei dem letzten Satz wurde sie immer leiser. Mulder legte einen Arm um ihre Schultern. "Hey keine Angst Scully. Mir geht´s gut. Und mir wird auch nichts passieren. Ich hab doch Sie. Wenn Sie bei mir sind, kann mir gar nichts passieren. Also keine Panik!" Er sah sie mit seinem üblichen Dackelblick an. Das beruhigte sie ein wenig. Beide sahen sich nun tief in die Augen. Er erkannte ein paar Tränen in ihren Augen. Er strich ihr sanft über die Wangen. Sie schloss die Augen. Dann strich er ihr leicht über die Lippen. Sie waren so zart und weich. Am liebsten würde er sie jetzt küssen. Er beugte sich zu ihr und berührte ganz sachte ihre Lippen. Nur für einen Augenblick. Dann sah er sie wieder an. Sie öffnete langsam ihre strahlenden Augen. Sie lächelte. Sie nahm sein Gesicht in ihre Hände. Streichelte ganz vorsichtig über seinen Wangen und über seine Lippen, so wie er es zuvor bei ihr getan hatte. Dann legte sie ihre Lippen auf die seinen. Diesmal jedoch länger. Sie verschmolzen miteinander. Er sah sie an und flüsterte kaum vernehmbar: "Dana, ich liebe dich!" Er küsste sie noch einmal. Diesmal noch leidenschaftlicher. Ihre Zungen kamen ins Spiel und neckten sich. Nach diesem Kuss flüsterte sie ihm ins Ohr: "Ich liebe dich auch, Fox!" Er schloss sie in seine Arme und beide küssten sich abermals.
******** Ende********
Ein Alptraum wird wahr (2 Version)
Sie läuft und läuft, kommt jedoch nichts ans Ziel. Sie läuft durch einen schwarzen Tunnel. Sie hat keine Ahnung wohin sie rennt. Sie rennt einfach nur dem Schrei hinter her, den sie vernommen hat. Was war passiert? Ist ihm etwas passiert? Sie achtet auf nichts. Sie rennt einfach nur so schnell sie kann. Sie will zu ihm. Zu dem Mann, der ihr Leben bedeutet. Sie wusste von dem ersten Augenblick an, dass es nur er sein konnte. Sie kannte seine Stimme, seine Schreie. Wenn ihm etwas zugestoßen wäre, würde sie sich das nie verzeihen. Ohne ihn konnte und wollte sie nicht leben. Sie musste zu ihm. Musste wissen, was los ist. Der Tunnel bahnte sich dem Ende zu. Da lag er. Er rührte sich nicht. Sie sinkt auf den Boden neben ihn. Doch da war kein Boden. Sie schwebten. Was hat das zu bedeuten? Wo sind sie? Man kann nichts erkennen. Alles um sie herum ist in schwarz verhüllt. Sie schlingt ihre Arme um ihn. Beginnt zu weinen. Er bewegt sich nicht mehr. Sie fängt an zu weinen. Die Tränen rollen langsam über seinen Körper. Ruckartig wird er von ihr weggerissen. Er schwebt nach oben und verschwindet langsam aber sicher. Sie schreit hinter ihm her. Greift nach ihm. Will ihn wieder nach unten sie, aber eine unsichtbare Hand zieht ihn immer weiter weg. Sie will sich nicht von ihm trennen. Das kann sie einfach nicht.
Scully´s Apartment
Scully wachte schweißgebadet auf. Sie zittert am ganzen Leib. War das eben nur ein Traum gewesen? Alles kam ihr so real vor. Hatte dies etwas zu bedeuten? Sie stand auf und ging in die Küche. Sie machte sich eine heiße Schokolade und dachte nach. Ob es ihm wohl gut geht? Sollte sie ihn kurz anrufen? Sie entschied sich dagegen. Wenn wirklich etwas passiert wäre, würde sie das doch spüren oder? Sie machte sich große Sorgen, ging jedoch wieder ins Bett. Doch sie konnte nicht mehr schlafen. Der Traum ging ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf. Sie grübelte und grübelte. Irgendwann jedoch viel sie in einen tiefen, unruhigen Schlaf.
Selbst am nächsten Morgen spuckte ihr der Traum noch im Kopf herum. Sie sah ziemlich verschlafen aus. Nachdem sie eine kalte Dusche genommen hatte und sie angezogen hatte, machte sie sich auf den Weg ins Büro.
Edgar Hover Building
Sie fuhr wie üblich in ihres und Mulder Büro. Dort hörte sie schon von weitem eine fremde Stimme. Sie musste kurz überlegen. Dann fiel ihr wieder ein, dass heute der Rechnungsprüfer die beiden unter die Lupe nehmen wollte. Nicht das auch noch, dachte sie. Marschierte jedoch ins Büro. Mulder bemerkte sie noch nicht einmal, denn der Rechnungsprüfer hielt ihm grade eine Standpauke, wo er zu viel ausgeben hatte und fragte, warum er dort war, was hätte dies mit jenem zu tun und so weiter. Dann bemerkte Mulder Scully und stand auf.
"Morgen Scully. Ein Glück, das Sie da sind", setzte er leise hinzu. Er war froh sie zu sehen. Er lächelte sie an. Sie lächelte zurück.
"Oh Agent Scully! Mit Ihnen hab ich auch ein Wörtchen zu reden", meinte der Rechungsprüfer. Er sah ziemlich streng aus. So setzte sie sich. Sie hatte eigentlich keine große Lust mit diesem Mann über ihre ganzen Fälle zu reden und sich sagen zu lassen, dass sie zu viel Geld verbraucht haben. Das wusste sie auch selber. Was sollte das ganze überhaupt? Sie würden deswegen auch nicht weniger in der Weltgeschichte herumreisen und nach "unerklärlichen Phänomen" suchen. Sie hörte ihm nur mit einem Ohr zu. Gab immer mal wieder eine Antwort. Sie dachte immer noch an den Traum und an Mulder. Sie war heilfroh gewesen als sie heute morgen Mulder im Büro gesehen hatte. Ihm war zum Glück nichts passiert. Das beruhigte sie. Jetzt muss sie sich wenigstens keine Sorgen mehr machen.
Irgendwann, es kam ihr vor wie eine halbe Ewigkeit, war er endlich fertig und verschwand. Mulder hatte inzwischen bemerkt, dass irgend etwas mit seiner Partnerin nicht stimmte.
"Scully was ist los? Sie haben ja mit dem Rechungsprüfer keine 5 Worte gewechselt?", meinte er.
"Ach es ist nichts Mulder. Ich habe nur gestern Nacht zu wenig geschlafen. Das ist alles."
"Und warum, wenn ich fragen darf?"
"Ich hatte eine Alptraum. Reicht das?" Sie war anscheinend etwas gereizt. Eigentlich wollte er sie noch etwas fragen, doch da klingelte das Telefon. Mulder ging hin und machte den Lautsprecher an. Billy Miles ein alter Bekannter der beiden rief an und teilte ihnen mit, dass in Bellefleur wieder Menschen entführt worden wären und er sich Sorgen machte. Eine Air Force-Maschine sei mit einem UFO kollidiert. Er bat die beiden zu kommen und sich die Sache anzusehen. Scully war es nur recht hier wegzukommen. Vielleicht konnte sie dann endlich den Traum vergessen. So meinte sie zu Mulder: "Gehen wir Geld verschwenden!" Sie grinste ihn an und er folgte ihr.
Bellefleur, Oregon
In Bellefleur ging es ihr aber auch nicht besser. Sie vergaß zwar den Traum für einige Stunden, jedoch hatte sie immer wieder kleine Zusammenbrüche. Irgend etwas oder irgend wer wollte sie nicht hier haben. Das spürte sie. Doch warum? Waren sie der Wahrheit so nah? Auch Mulder spürte, dass es Scully nicht gut ging. Er wollte, dass sie wieder nach Hause ging, doch sie tat es nicht. Sie wollte ihn hier nicht alleine lassen. Sie wollte bei ihm sein. Wollte verhindern, dass sich der Traum erfüllte. Noch wusste er nichts davon.
Als sie sich nachts ins Bett legen wollte, wurde ihr plötzlich komisch. Ihr wurde schwindlig und sie hatte Schüttelfrost. Sie würde die Nacht nicht allein durchstehen. Sie wollte zu ihm. In seinen starken Armen liegen und wenigstens einmal durchschlafen können. Sie ging zu ihm ins Zimmer neben an. Er machte sich große Sorgen um sie. Sie legte sich ins Bett. Er kam dazu und schlang seine Arme um sie. Er zog sie fest an sich und redete beruhigend auf sie ein. Sie schmiegte sich an ihn. Ihr wurde langsam wohler. Sie mochte seine Nähe. Seine Wärme und Geborgenheit taten ihr gut. Doch der Traum belastet sie immer noch. Sollte sie ihm davon erzählen. Sie begann vorsichtig: "Mulder?" "Mmh Scully." "Ich möchte Ihnen etwas erzählen. Sie wissen doch ich konnte letzte Nacht nicht schlafen. Ich hatte einen Alptraum." Er war hellhörig geworden. Sie erzählte ihm von dem ganzen Traum. Er sah sehr besorgt aus, wollte jedoch nicht das Scully es mitbekam. Er redet auf sie ein und meinte, der Traum habe nichts zu bedeuten. Es sei nur ein Alptraum gewesen. Das beruhigte Scully. Sie schloss die Augen und atmete seinen Duft ein. Irgendwann war sie eingeschlafen und Mulder auch. Diesmal suchte sie der Traum nicht heim. Sie schlief die ganze Nacht durch in Mulders Armen und auch er ließ sie kein einziges Mal los.
Als sie aufwachte, lag er immer noch neben ihr. Er schlief noch tief und fest. Scully drehte sich zu ihm und betrachtet ihn. Wie er da so da lag und schlief, das hatte etwas beruhigendes. Sie fuhr ihm durch die Harre und berührte langsam sein Gesicht. Bei dieser Bewegung kam Leben in ihn. Er öffnete langsam die Augen und sah sie verschlafen an. "Morgen Langschläfer", meinte sie und lächelte. Er gab ein Brummen von sich. Er streckte sich ausgiebig, dann drehte er sich wieder zu Scully. "Und gut geschlafen?", wollte er wissen. Sie nickte: "Ja so gut hab ich schon lange nicht mehr geschlafen. Und selber?" "Auch gut. Ich konnte seit langem mal wieder eine Nacht durchschlafen. Das tut gut!" Mulder erhob sie als erster. Schon jetzt fehlte ihr seine Nähe. Am liebsten hätte sie ihn wieder ins Bett gezogen und festumklammert. Sie stand nun ebenfalls auf. "Danke Mulder." Er sah sie fragend an. "Wofür danke?" "Na ich wollte Ihnen danken, dass ich heute Nacht bei Ihnen schlafen durfte." "Hey kein Problem. Wenn hier jemand danken muss, dann ja wohl ich oder? Dank Ihnen konnte ich mal wieder schlafen." "Nicht nur Sie.", murmelte sie vor sich hin. Scully ging in ihr Zimmer und machte sich fertig. Als sie wieder rüberkam, meinte er: !"Wir müssen zu Theresa. Sie ist verschwunden!"
2 Tage später im Edgar Hover Building
Scully stand in diesem Raum und wusste nicht was sie sagen sollte. Was sollte der ganze Quatsch, den die beiden da verzapften? Ein UFO, das sich selbst repariert, Aliens. Warum lässt sich Mulder darauf ein? Glaubt er ihnen etwa? Ihr war das einfach alles zu viel. Sie musste raus hier. Sie drehte sich um und ging. Sie öffnete die Tür und schon war sie im rettenden Flur. Endlich! Kurz darauf kommt Mulder hinter her. Er war ihr gefolgt. Sie sieht ihn an.
"Mulder, wenn auch nur irgend etwas davon wahr ist........" Sie konnte jedoch nicht ausreden.
"Auch, wenn´s so wäre, ich will, dass sie es vergessen", setzte er energisch zu.
"Ich soll´s vergessen?", fragte sie überrascht.
"Sie werden nicht mitkommen. Ich werde nicht zulassen, dass sie mitkommen." Er sah sie besorgt an. Er hatte gemerkt wie schwer es ihr in Bellefleur ergangen war. Er wollte ihr weitere Anfälle und sonstige Sachen ersparen. Er liebte sie und wollte ihr nicht noch mehr Schaden zufügen lassen.
"Was reden Sie da für einen Blödsinn?", fragte sie erzürnend. Sie konnte einfach nicht glauben, was er gerade gesagt hatte. War das wirklich Mulder? Warum sollte ich nicht mit ihm kommen? Was meinte er damit? Er holte tief Luft und versuchte ihr langsam zu erklären, dass irgendwann einmal Schluss sein müsse und das der richtige Zeitpunkt jetzt gekommen sei.
"Mulder...", sagte sie ganz geschockt.
"Verstehen Sie nicht? Die holen sich Entführte. Sie sind eine Entführte. Ich möchte nicht riskieren ..... Sie zu verlieren!" Er wurde bei diesem Satz immer leiser. Nun war es raus. Sie sah ihn an. Sie wusste immer noch nicht richtig, was sie davon halten sollte. Sie umarmte ihn. Er hielt sie einfach nur fest. Sie schmiegte sich ganz fest an. Sie wollte ihn nicht gehen lassen. Sie versprach ihm: "Ich werde Sie nicht allein gehen lassen!" So standen die zwei noch eine ganze Weile. Keiner konnte sich von dem anderen lösen. Sie verschmolzen zu einem. Mehr oder weniger. Irgendwann ließen sie jedoch von einander ab.
1 Tag später in Washington D.C.
Scully liegt im Krankenhaus. Kurz darauf als Mulder gegangen war, ist sie unmächtig geworden und man hat sie hier eingeliefert. Und nun ist er weg. Entführt worden. Warum hatte sie ihn nur allein gelassen. Warum ist sie nicht mit ihm gegangen, trotz seiner Angst. Sie hätte nicht auf ihn hören sollen. Sie machte sich große Vorwürfe. Vielleicht wäre alles anders gekommen, wenn ich ihn begleitet hätte. Vielleicht hätte ich ihn retten können. Sie sah aus dem Fenster, weinte und streichelte über ihren Bauch. Aber ich sollte jetzt nicht in Selbstmitleid versinken, sondern mich lieber um das Baby kümmern. Sie schaute auf ihren Bauch. Noch war nichts zu erkennen, doch die Ärzte sind sich sicher, dass sie schwanger ist. Ein Baby! Ich bekommen ein Kind. Sie ist so glücklich. Es fehlt nur noch ein Mensch um das Glück perfekt zu machen. Doch würde sie ich je wieder sehen? Lebte er überhaupt noch?
Nun fiel ihr auch wieder der Traum ein. Sie hatte ihn endgültig aus ihrem Gedächtnis gestrichen. Jetzt wusste sie auch, was er zu bedeuten hatte. Warum habe ich nur nicht auf ihn gehört?
******** Ende********