Autor: Stephanie
Feedback:
Sam5484@hotmail.com
Genre: MSR, Angst
Rating: PG
Spoiler: /
Kontakt: Sam5484@hotmail.com
Disclaimer: Ja, ich weiß es langsam. Scully, Mulder und die anderen Figuren sind das Eigentum von Chris Carter, 20th Century Fox und 1013 Productions. Ich leihe sie mir nur aus und habe nichts böses mit ihnen im Sinn. Die Collage ist auch nicht von mir und ich möchte denjenigen, der es gemacht hat, sehr loben, da ich so etwas nicht so gut kann.
Short – Cut: Hass und Feindschaft regieren von nun an, denn der 3. Weltkrieg hat begonnen. Mulder wird mit eingezogen, um für sein Vaterland zu kämpfen.
Am Abend bevor er den Dienst antritt heißt es Abschied nehmen.......

Kommentar:
Schnulz komm raus, du bist umzingelt. Nur was für Hardcore – Shipper. *s*

Widmung:
Definitiv der Yasi, die ich mit meiner letzten Story in tiefe Depressionen gestürzt hab *gg* und die sich bei ihrem Feedback von mir gewünscht hat, dass ich wieder was MSR – mäßiges schreibe.
Und als ich diese Story gestern Abend auf meiner Festplatte wiederfand musste ich sofort daran denken.
Sorry, hat zwar kein Happy- End, aber ich hoffe trotzdem, dass es dir wenigstens etwas gefällt.


3. World War



Schluchzend lag Scully in Mulders Armen.
Morgen würde er gehen.
In den Krieg.
Um sein Vaterland zu verteidigen.
" Shhh." Versuchte Mulder sie zu trösten. " Es wird alles gut."
Er hoffte, dass seine Worte überzeugend klangen.
Scully hatte Angst.
Angst um ihn.
" Bleiben Sie bei mir, Mulder. Bitte!" Tränen strömten über ihr ganzes Gesicht.
" Lassen Sie mich nicht allein."
" Ich muss." Brachte er mit erstickter Stimme hervor. Mulder hasste es, sie weinen zu sehen. Er hasste es, wenn sie litt. Doch die schmerzliche Wahrheit war, dass er meistens der Grund für ihre Qualen war.
" Nein, Sie müssen nicht!" wütend stieß Scully ihn auf einmal von sich. " SIE haben sich freiwillig gemeldet. Warum?"
Mulder schaute sie traurig an.
" WARUM? Antworten Sie mir gefälligst. Warum? Warum nur?" weinend brach Scully neben der Couch zusammen.
Mulder war sofort zur Stelle und nahm sie in die Arme.
" Weil ich Sie schützen will, Scully." Flüsterte er.
Er hob ihren Kopf mit seiner Hand und zwang sie so, ihn anzusehen.
" Verstehen Sie denn nicht? Wenn ich kämpfe, dann habe ich wenigstens das Gefühl alles zu tun, um Sie zu schützen."
" Dieses Gefühl wird Sie noch umbringen, Mulder...."
" Dann sterbe ich eben, Scully. Hauptsache Sie leben weiter."
Scully schaute ihm tief in die Augen. Offen und ehrlich.
" Ohne Sie kann und will ich aber nicht...."
Mulder legte ihr schnell den Zeigefinger auf den Mund.
" Nicht! Dana, sag so etwas nicht. Versprich mir, dass Du weiterlebst. Dass Du nicht aufgibst."
Scully war froh, dass er sie duzte. In so einer Situation erschien es ihr albern, sich mit dem Nachnamen anzureden.
" Ich.....ich kann nicht..."
" Dana, tu es für mich. Leb für mich weiter."
Scully sah in seinen Augen, wie viel es ihm bedeutete.
Zögernd nickte sie.
" Versprich es mir."
" Ich...ich verspreche es."
Mulder lächelte leicht.
" Danke."
" Fox?"
" Mmmh?"
Scully zwang sich, ihm weiterhin in die Augen zu sehen.
" Ich werde niemals einen anderen Mann lieben, als Dich."
Erstmals Sprachlos über das Geständnis, fand Mulder erst nach einiger Zeit seine Sprache wieder.
" Oh, Dana, ich..."
" Nicht." Jetzt war es an Scully, ihn zu stoppen. " Ich weiß, dass Du mich liebst. Das hast Du mir gezeigt, als Du beschlossen hast für mich in den Krieg zu ziehen..."
Sie legte eine Hand in seinen Nacken und zog ihn zu sich hinunter.
Langsam berührten sich ihre Lippen zum ersten scheuen Kuss. Schließlich lösten sie sich voneinander. Sein Blick war so voller Liebe und Hingabe, dass Dana eine Gänsehaut bekam. Vorsichtig hob Mulder sie hoch. Trug sie in das Schlafzimmer und ließ Scully so sanft, als wäre sie aus Porzellan, auf ihr Bett nieder.
Abermals küssten sie sich. Doch diesmal intensiver, mit mehr Leidenschaft. Vergaßen für einen Augenblick die Welt um sich herum. Vergaßen, dass dies vielleicht ihr letzter Abend sein könnte.
Um Atem ringend ließen sie schließlich voneinander ab.
Scully ergriff die Initiative .
" Schenk mir diese Nacht, Fox."
Mulder erwiderte nichts, sondern begann, ihr Gesicht mit hauchzarten Küsschen zu bedecken.
In dieser Nacht gab es nur noch sie und ihre Liebe zueinander.

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Am Hafen von New York hatten sich alle Männer, die in den Krieg eingezogen wurden, versammelt. Weinende Frauen und Kinder umarmten und küssten die geliebte Person noch ein letztes Mal.
Mulder stand mit Scully etwas abseits.
Ihre Augen waren vom weinen rot und geschwollen.
Der Kapitän des Schiffes gab ein Zeichen, dass sich alle an Bord begeben sollten.
Scully klammerte sich an Mulder.
" Dana..." flüsterte er. " Es ist...es wird Zeit für mich...."
" Ich weiß....." Scully küsste ihn.
" Ich will es nur nicht wahrhaben. Pass auf Dich auf."
" Das werde ich." Nun kamen auch Mulder die Tränen. " Ach, Dana?"
"Ja, Baby?"
" Wenn ich wiederkomme...willst Du....willst Du mich dann heiraten?"
Er holte eine kleine Schachtel mit einem Diamantring hervor.
" Oh, Fox. Was ist das denn für eine Frage. Natürlich will ich." Lächelnd streifte ihr Mulder den Ring über.
" Versprich mir, dass Du keine Dummheiten machst. Dass Du wieder nach Hause kommst. Zu mir..."
" Hey!" Fox strich ihr sanft eine Träne weg. "Denkst Du etwa, dass ich mir eine Hochzeit mit Dir entgehen lasse?" Scully legte ihm ihr kleines goldenes Kreuz um den Hals,
" Der wird Dich beschützen. Ich liebe Dich."
" Ich liebe Dich auch, Darling."
Ein letztes Mal küssten sie sich innig.

Scully schaute dem Schiff nach, wie es im Sonnenuntergang verschwand – mit dem Mann, der ihr Herz schon so lange besaß.
Doch sie war sich sicher, dass er wiederkommen würde. Niemand hatte es je geschaffte, sie zu trennen. Diesmal würde es nicht anders sein. Ihre Lieben zueinander war zu stark. Bald würden sie einander wiedersehen..........

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Ist zwar kurz, aber ich hoffe, dass es euch trotzdem gefallen hat. War gerade so in romantisch - schnulziger Stimmung.
Feedback?
Aber immer doch.
Kritik und Lob sind herzlich willkommen.

Bye Steffi