Titel: Von Shippern, NoRomos, Aliens, einem kastrierten Affen und mehr...
Autorin: Starbuck
Kontakt: Starbuck_X@gmx.de
Spoiler: Hin und wieder eine kleine Anspielung, *bbg*
Rating: Ach Mann, ich weiß nicht! Lest es doch selbst, dann werdet ihr ja sehen, ob es eurem Alter entspricht oder nicht ;)
Short-Cut: Als ob der Titel nicht schon aufschlussreich genug wäre!

Disclaimer: Muss ich dazu noch was sagen??????
 


Von Shippern, NoRomos, Aliens, einem kastrierten Affen und mehr...





Ein neuer Fall. Mulder hatte ihn gerade Scully präsentiert. Es hatte – mal wieder – was mit Außerirdischen zu tun und Mulder sprießte – mal wieder – vor Enthusiasmus. Und Scully, sie sagte – mal wieder – gar nichts. Mal abgesehen von einem „Blick“ und einer hochgezogenen Augenbraue – wie immer. Doch sie wollte ihren Partner – mal wieder – nicht im Stich lassen, da er sonst – wie immer – irgendwelche verrückten Sachen anstellen würde. Ohne sie kam er nicht zurück auf den Boden, sah an jeder Ampel ein grünes Männchen, was er – wie immer – für einen Alien hielt. Dabei sah dieses Männchen jeder, genau wie das selbe in Rot. Also packt sie ihren Koffer – mal wieder - was sie eigentlich gar nicht machen muss, da er schon immer parat in Mulders Kofferraum liegt, in seinem Ford, ob gelb, blau oder rot, es war ein Ford – immer. Sie nimmt seufzend ihr Handy – von Nokia – von Mulders Schreibtisch, der – mal wieder – total unordentlich ist. Doch das machte Agent Scully schon gar nichts mehr aus, denn sie hatte das Büro noch nie anders gesehen. Auch sein Apartment war unordentlich – immer. Seine Fische – die gar nicht existieren – würden sicherlich nur in Staub schwimmen, der komischerweise auch nicht vorhanden war, obwohl Agent Mulder zuweilen sein Apartment tagelang nicht betritt. Seine Couch – die man eigentlich gar nicht mehr als diese erkennen dürfte – stand immer am gleichen Platz – schon seit sieben Jahren, wenn nicht noch länger. Sein Wasserbett – das manchmal da war, manchmal nicht – war unbenutzt – meistens – und wenn er es mal benutzte, dann endete das meistens in einer großen Überschwemmung, wobei seine Nachbarn – die eigentlich taub sein müssten, da sie das Aufprallen des Basketballs nicht zu hören scheinen – einen riesigen Aufstand machen und Mulder den Schaden bezahlen muss. Seinen Gehaltsscheck löst er dann in der Cradock Marine Bank ein – wie immer.
Doch zurück zum Fall, einer unvermeidlichen X-Akte – wie immer. Am Tatort angekommen befragen sie Zeugen über Zeugen – wie immer. Es gibt einen Hauptverdächtigen, der aber – wie immer – eigentlich gar nichts damit zu tun hat. Scully hat – wie immer – was gegen Mulders Theorien, was diesen aber – wie immer – nicht interessiert. Scully hat diesmal die Ehre entführt zu werden. Sie kommt dann ganz plötzlich wieder, mit einer Gedächtnislücke – wie immer. Mulder versucht verzweifelt, was aus Scully raus zu bekommen, doch scheitert – wie immer. Scully beharrt auf einen Geistesgestörten und ihre Wissenschaft, Mulder macht die Außerirdischen, oder die Regierung - oder beide - dafür verantwortlich – wie immer. Ein Streit, ein Schmollen, eine Versöhnung – wie immer. Doch Mulder gibt immer noch nicht auf und bekommt Informationen von einem... Informanten – wie immer. Dieser belügt ihn entweder, oder sagt nicht die Wahrheit – wobei das ein Riesenunterschied ist. Mulder fühlt sich verletzt und verlassen und betrinkt seinen Frust in einer Bar, wobei ihn eine Kellnerin bedient und er Orangenwodka trinkt – wie immer. Da hat er eine Eingebung und fährt zu Scully – wie..... meistens. Doch Scully sieht, dass er so circa 1,4 Promille im Blut hat, und glaubt natürlich kein Wort, selbst als er den Weltuntergang prophezeit – wie immer. Jetzt verschwindet Mulder auf mysteriöse Weise, und Scully macht sich nichts aus einer kurzzeitigen Suspendierung, da sie zu bestürzt ist. Bei ihrer Mutter findet sie Trost – wie immer. Da taucht Mulder wieder auf, mit einer vorgetäuschten Gedächtnislücke. In Wirklichkeit hat er einen Samanthaklon gefunden, wurde aber vom Kopfgeldjäger – der immer wieder auf mysteriöse Weise auftaucht – beseitigt. Natürlich war der Klon nicht echt, sondern nur eine Täuschung, inszeniert von dem nicht mehr bestehenden Syndikat. Doch wenn das Syndikat nicht mehr da ist, heißt das ja noch lange nicht, dass der Cigarette Smoking Man oder Krycek tot sind. Denn Mister Krycek – der mal eine Armprothese hat mal nicht, mal zu Mulder hält, mal nicht und seinem Spitznamen „Ratboy“ alle Ehre macht – steckt mit dem CSM unter einer Decke – obwohl dieser schon des Öfteren versucht hat, ihn zu beseitigen. Das scheint dem Rattenmann allerdings nichts auszumachen, und er versucht Mulder weiterhin zu beseitigen – oder auch nicht. Auf jeden Fall macht er liebend gerne die Drecksarbeit und scheint sich damit seine Brötchen zu verdienen – und mal unter uns, was sollte er auch sonst machen? Einen Elvisimitator spielen?
Doch zurück zum Fall. Er ist natürlich noch nicht gelöst, doch selbst der Schreiber der Serie scheint nicht mehr zu wissen, wie es weitergehen soll. Deshalb lässt er verschiedene Außerirdische auftreten, die mal lieb mal böse sind und auch sonst nicht immer ganz ins Bild passen. Die ganze Meute fliegt mit ihrer Untertasse wieder Richtung Heimat, direkt vor den Augen von Mulder und Scully. Doch wie es der Zufall so will, sieht nur Mulder sie, da Agent Scully gerade bei einem Kaffeeklatsch zu Bruder Bill gefahren ist – stopp! Nein, das war die falsche Fan Fic - *wegdenkentuwegdenkentu*... da Agent Scully gerade ohnmächtig in seinen Armen liegt, mehr oder weniger nicht ganz bei Bewusstsein. Mulder weiß nicht, ob er happy oder traurig sein soll, da er endlich weiß, das es außerirdisches Leben gibt, doch seine Partnerin – der er eigentlich die ganze Zeit nur beweisen wollte, dass er Recht hat, und auch deshalb nur weiter gemacht hat – immer noch Tomaten vor den Augen hat, oder zumindest so tut – wie immer. Doch da kommt Agent Fowley, seine alte Flamme, die ihn auf andere Gedanken bringt – wie immer. Scully versucht ihm klar zu machen, dass Diana ihm was vorspielt, doch was diese Sache angeht scheint Mulder die Tomaten auf den Augen zu haben. Der Streit, das Schmollen, das Schmollen, das Schmollen, die Versöhnung – wie immer. Die Zwei kommen sich näher – wie immer. Den Shippern ist es nicht nahe genug, den NoRomos zu nah... - und beide verfluchen einen gewissen Chris Carter, der sich allerdings nicht beeinflussen lässt, was seine X-Akten angeht. Doch es gibt da auch noch ganz helle Köpfchen, die die Story nehmen, sie ein bisschen drehen und wenden, wie es ihnen gerade passt, und so die perfekte Shipper-Story draus machen – wie immer. Alle sind happy, bis auf die NoRomos, doch die wissen, dass die Hirngespinste – wie sie es nennen – der anderen nie Wirklichkeit werden und sind happy, dass CC ein NoRomo ist – in gewisser Weise. Da ist auch der plötzliche Kuss nur ein Freundschaftskuss, nicht mehr – wie immer.
Doch zurück zum Fall, der in gewisser Weise ja auch noch nicht zu Ende ist. Mulder versucht Scully zu überzeugen, dass ein UFO über die zwei geflogen ist, doch Scully lässt sich selbst von zwei Fotos – die Mulder mit einer Kamera gemacht hat - da ja jeder eine Kamera mitnimmt, wenn er zum Kiosk um die Ecke geht - was man allerdings als Zuschauer nicht sehen konnte, obwohl man vom Aufstieg des UFOs bis zum Wegflug dabei war – nicht überzeugen. Das mit dem Kiosk hätte ich ja fast vergessen, doch auch das soll euch nicht vorenthalten bleiben! Mulder wollte sich gerade am Kiosk die neuste Ausgabe seines Lieblingspornos holen, doch als er mit Schwung um die Ecke gebogen ist, kam ihm Agent Scully entgegen – die eigentlich zu ihm wollte, um ihm ihre Liebe zu gestehen, das hat sie danach aber ganz vergessen – und prompt gibt es einen... Knall. Scully hat sich den Kopf geschlagen, an einer Laterne die plötzlich da war, nachdem sie von Mulders Stoß zurückgeprallt ist. Na ja, Mulder hockt sich nieder, um sie zu wecken – wobei man nicht weiß ob mit einem Kuss oder einer Ohrfeige - Shipper sind für das Erste, die andere Partei natürlich für das Zweite – da sie ein bisschen nicht bei Bewusstsein war. Ja, und just in diesem Augenblick stieg die Untertasse auf, so rein zufällig natürlich.
Auf jeden Fall lässt sich Scully mal wieder nicht überzeugen. Auch nicht von Mulders Uhr, die mysteriöserweise stehen geblieben und erst nach neun Minuten wieder angesprungen ist – wie der Zufall es so wollte, war es gerade 11:21 Uhr – wie immer.
Doch es ist noch nicht zu Ende – wie immer. Denn plötzlich taucht die Leiche eines Außerirdischen auf – was natürlich eine Fälschung ist, doch wir wollen den Zweien ihren Spaß lassen. Scully zieht auf mysteriöse Weise Latexhandschuhe aus ihrer Jackentasche, die sie natürlich intuitiv eingepackt hat, als Mulder sie mitten in der Nacht – okay, es war 11:21 Uhr – aus dem Bett geholt hat. Das Alien ist mit einem widerlichen, grünen Schleim überzogen, in dem Mulder auch gleich mit Freude herumwühlt – natürlich mit nackten Fingern – wie immer. Doch er scheint  – wie immer – einen Schutzengel zu haben, und keine schwerwiegende Krankheit ist auf ihn übergegangen. Scully ist erschüttert, ihr Glaube an Gott wird ganz plötzlich in Frage gestellt, obwohl das eigentlich nichts damit zu tun hat. Da taucht – so ganz plötzlich – der CSM auf – wie immer. Er lenkt die Zwei für drei Sekunden ab und schon ist der Körper – natürlich auf mysteriöse Weise – verschwunden. Mulder ist frustriert, Scully hat ihren Glauben an Gott wieder – weshalb auch immer.
Der Fall scheint zu Ende zu sein. Doch der Schein trügt. Mulder versucht auf andere Gedanken zu kommen und lädt Scully deshalb in den Zoo ein – ein komischer Ort, ich weiß. Sie schlendern so zwischen den Käfigen her und bleiben beim Affenkäfig stehen. Sie sehen sich tief in die Augen – die Shipper triumphieren schon – er beugt sich langsam zu ihr herunter – flucht innerlich, dass sie so klein ist, was ihm ganz schöne Rückenschmerzen verschaffen wird, falls die Zwei mal zusammen kommen – berührt schon fast ihre Lippen, doch da – NoRomos, ihr könnt die Augen wieder aufmachen – trifft ihn mit voller Wucht eine Banane. Eine Banane, geworfen von einem netten kleinen Äffchen – denken zumindest die NoRomos – einem Affen, der komischerweise den Namen Jeffrey hat. Mulder ist (nicht) schwer verletzt, Scully bringt ihn zu seinem Apartment.
Jetzt könnte natürlich noch was kommen, doch ich denke, das sollte genügen. Obwohl... es gibt noch was zu sagen: Mulder hat seine schwere Verletzung wie ein Mann hingenommen – genau, er hat gequengelt und aus einer Mücke einen Elefanten gemacht - oder sollte ich besser sagen: aus einer Banane einen Hinkelstein – , der kleine Affe wurde kurz darauf kastriert, da ein Tierforscher herausgefunden hat, dass dieses feindliche Verhalten gegenüber Mulder nur da war, wegen einer blinden Eifersucht. Er liebte wohl Scully, und der Angriff hatte nichts damit zu tun, dass  Mulder zuvor seiner Mutter die Zunge herausgestreckt hatte – der Mutter des Affen, nicht Mulders Mutter. Mulder lebt noch, Scully hat ihr Gedächtnis immer noch nicht wieder, doch es wird stark daran gearbeitet, es gibt einen fruchtbaren Affen weniger auf der Welt, und das alles gibt irgendwie keinen Sinn und hat nichts gebracht. Doch alle Parteien – sowohl Shipper als auch NoRomos – hatten – zumindest kurzweilig – ihren Spaß!

So, ich habe fertig!
 


************The End (?)************
[man weiß ja nie....;-)]
 

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~

Auch wenn ihr wegen der Genialität sprachlos seid, bitte schickt mir Feedback! Denn ihr könnt hoffentlich noch tippen, oder ;) ?