Titel:
Treiben
Treiben
Ausgelaugt und abgebrannt,
kurz vorm Aufgeben,
die Nerven zum Zerreißen gespannt.
Tunnelblick, keine helfende Hand,
überall Fäuste,
ich verlier den Verstand!
Immer gegen den Strom,
ein Korken auf dem Meer,
zerstört wird jede Illusion,
mein Herz beängstigend leer.
Verzweiflung regiert,
alles ist zu schaffen.
Ist der Ruf erst ruiniert,
lebt sich's bekanntlich ungeniert!
Das Chaos regiert,
habe den Durchblick verloren,
Hauptsache alles funktioniert.
Steine säumen den Weg,
muss sie allein bezwingen,
weiß nicht, wie es weiter geht!
Allzeit allein,
Freunde schwinden,
ich fühl mich winzig klein,
muss alles allein überwinden.
Immer nur kämpfen,
das Können verhöhnt,
kalte Ängste die Erfolge dämpfen,
hab mich schon dran gewöhnt.
Selbstzweifel und Depressionen,
als launisch verschrien,
nur eine düstere Vision.
Ein Einzelgänger ohne Rast,
was birgt die Zukunft?
Die Realität verblasst!