Titel:
Allein sein
Allein sein
Manchmal hasse ich mein Leben,
ich hasse meine 'tollen' Freunde!
Ich hasse ihre Heuchlerei,
ich hasse ihre Lügen und ihr Gehabe,
ich verabscheue mein Alleinsein.
Unter Leuten und doch einsam,
oder allein und winzig klein.
Zu oft schreit mich die Stille an,
zu oft in den Freunden geirrt.
Meine Gedanken sind sich am überschlagen,
ich bin fürchterlich verwirrt.
Alle wollen, dass ich gebe,
keiner gönnt mir eine Auszeit.
Von Heuchlern umgeben muss ich leben,
und von innerer Einsamkeit.
Ernsthaft vor den Kopf gestoßen,
wieder nur das fünfte Rad.
Bin ersetzbar, völlig egal,
ich möchte einfach nur laut schreien!
Dem einen zu laut,
dem andren zu still,
weiß denn jemand, was er will?
Soll ich tanzen, soll ich lachen,
mich für euch zum Affen machen?
Zu viele Leute auf der Strecke verloren,
Freunde kommen, Freunde gehn,
ich habe meine Lektionen gelernt,
ich kann nun zwischen die Zeilen sehn!
Recht machen kann ich es euch nicht,
der äußere Schein wird frisch poliert,
innen ist das, was euch nicht interessiert.
Doch ich werde mich hüten,
euch das zu enthüllen,
denn ich bin die einzige,
die weiß, was ich fühl!
Oberflächlichkeit kann ich euch geben,
mit so einem Arrangement kann ich gut leben.
Meine Gedanken sind frei,
sie gehn euch nix an,
verpisst euch und seht selbst,
wie sehr das wehtun kann!