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Hope

DAS Yasi

ywollmarker@yahoo.de

Poem

G-6

all incl. Bis NIHT

Scully ist allein und denkt an Mulder

Die Liesel hat uns gebeten, auf die schnelle ein Shippergedicht zu verfassen, weil sie es in der Schule vortragen wollte. Das hier kam dabei raus! In diesem Fall widme ich das Gedicht David Duchovny und Gillian Anderson für ihre geniale Darstellung von Mulder und Scully.


HOPE



Liebes Tagebuch,
es ist 238 Tage her seit er fort ist, einfach gegangen, weg, und ja, ich zähle immer noch die Tage.
Heute hat einer meiner früheren Kollegen mich um einen Rat gebeten und den einzigen Rat dem ich ihm geben konnte, waren seine Worte.
Worte, die für mich in all dieser Zeit zu mehr geworden sind, zu etwas einmaligem und großem.
Ich glaube an Gott, doch manchmal da wankt mein Glaube, meine Unerschütterlichkeit an seine Güte zu glauben hat einen harten Dämpfer gekriegt.
Oft hab ich mich gefragt, warum er gerade uns so hart bestraft, uns auseinander reißt und nicht glücklich sein lässt. Doch tief in mir drinnen,
da weiß ich, alles was er uns aufbürdet, wird irgendwann Sinn ergeben.
So sehr ich diese einsamen Stunden auch hasse,
es gibt mir dennoch die Zeit, sie mit ihm zu verbringen,
in meinen Gedanken.
Meine Gefühle für ihn haben sich langsam geformt,
sich entwickelt.
Ich kann heute nicht mehr sagen,
wann der Zeitpunkt gewesen ist,
in dem ich verwundert festgestellt habe,
dass ich ihn liebe.
Ich weiß einzig,
dass ich es ihm nie gesagt habe,
doch das brauchte ich auch nicht,
er wusste es, wusste es einfach.
Ebenso wie ich mir seiner Gefühle bewusst war....
Es gab viele Momente, viele Augenblicke,
in denen ich ihn herbeigesehnt habe
den Tag, die Nacht,
in der letztlich alles seinen Sinn gefunden hatte.
Wie viele Rückschläge und Schmerzen
mussten wir auf uns nehmen
um hier her zu gelangen.
All die Opfer,
vergeudete Opfer,.....
doch das Böse hat wie immer seinen Tribut gefordert.
Ohne ihnen,
wären ich heute nicht hier,
allein und er,
1000 Meilen entfernt.
Es ist eine Sache,
an das Gute zu glauben,
eine andere
das Böse zu akzeptieren.
Er hat mich geleert,
dass man unerklärliche Dinge nicht ausschließen sollte,
versuchen sollte,
sie zu verstehen,
wenn einem die Möglichkeiten,
die man kennt,
keine logische Erklärung mehr bieten.
Es war ein langer Weg
dies mit meinem Drang nach dem Erklärbaren
zu vereinbaren.
Doch immer wieder
Hat mich das Leben gelehrt,
für alles offen zu sein
und ich denke, das bedeutet auch,
offen für die Hoffnung,
dass er eines Tages
wieder in der Geborgenheit meiner Arme sein wird.


ENDE