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DAS Yasi
ywollmarker@yahoo.de
Poem
keines
na ja, ich denk mal, die Bibel oder nein, man sollte wohl das Meisterwerk I`m with you gelesen haben.
was soll ich sagen? Jeder weiß doch, worums dabei geht
Wod hat mich dazu verdonnert, mal wieder Gedichte zu schreiben, nun Wod, nun leb auch damit!
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Apokalypse
Wir sind die Auserwählten
die Retter
Wir sind die Gruppe der Heimatlosen,
Von überall her ins Nichts gestoßen;
Wir leben überall im Land,
Nirgends willkommen, nirgends gekannt,
Hinter uns Chaos und Angst und Tod,
Vor uns Verwirrung und grausame Not.
Wir kommen an tausend Toten vorbei,
in ihren Augen nur noch der stumme Schrei
Tote Kinder, Männer und Frauen
wir schließen die Augen, um sie nicht anzuschauen,
Und hie und da steigt noch ein Schrei -
doch sie sind tot, sie sind schon frei.
Nicht wir waren schuld an ihrem Tot,
SIE haben sie gemacht, diese elende Not.
Wir halten nicht, wir dürfen nicht weilen,
Uns selbst wird das Schicksal demnächst ereilen,
Das Böse war es, das den Kampf hier verlor,
und dennoch kriecht es noch einmal hervor.
Nur sieben Personen werden versuchen es zu verhindern
nur sie könne den Schmerz der Menschheit noch lindern
So wie die sieben Siegel schon in der Bibel beschrieben
nur WIR können es aufhalten, können lieben.
Mit einer Stärke und ungeheueren Kraft
haben wir hier ein Feuer entfacht
Noch ist die Welt nicht für immer verloren
denn diese sieben Menschen sind bereits geboren.
Wir waren vom Anfang an wohl mehr,
auch wenn das Wissen sich erst zusammenfügt, im Augenblick ist alles leer.
Wer kümmert sich denn um das bißchen Leben?
DIE wollen nur über dem göttlichen schweben!
Wer nimmt noch den Tod seines Nächsten schwer?
Warum schießen sie alle Magazine leer?
Wer macht sich Gedanken über den Tot?
Wer hilft nun der Menschheit in ihrer Not?
Wir konnten die Toten nicht bestatten,
Weil wir dazu die Zeit nicht hatten.
Sie liegen irgendwie, irgendwo,
Ganz ruhig - das Totsein ist nun mal so.
In den Straßen, in Gräben und Gossen
werden sogar noch Leichen beschossen -
Das Chaos ist groß,
und jeder verurteilt - namenlos.
Wir können nicht lachen, wir sind noch am Leben,
Der Feind kann uns jeglicher Qual übergeben,
Die Angst und der Jammer, der Haß und die Not;
Noch hassen wir selber, noch sehen wir rot,
Noch pocht das verzweifelnde Blut in den Adern
es nütz auch nichts, mit uns selbst zu hadern,
Noch müssen wir weiterkämpfen und hoffen
doch können wir nichts machen, es ist längst beschlossen,
Noch - aber Stille, der Abend naht
Auf samtenen Füßen dem steinigen Pfad.
Und wie ist's möglich, was ist geschehn,
Was zwingt die Menschheit stillzustehn,
Was zwingt uns, leiser und leiser zu sein?
Oh, grausame Welt mit unendlicher Pein!
Zu tun ist noch viel, viel, viel mehr,
bevor der Tag kommt und die Erde wird leer.
Den Kelch mit dem ewigen Leben zu finden
wird nur diesen sieben Siegeln gelingen
Sie trinken ihn leer, das Herz wird weit
Und ergibt sich dem Raum und entrückt sich der Zeit,
Das Ohr verschließt sich jedem Laut,
Das Auge senkt sich, die Seele schaut -
Die Seele! Ist sie denn noch da
Nach allem, was uns böses geschah?
Nach allem, was sie mit angesehn,
Haben sie dennoch die Kraft, aufzuerstehn?
Sie werden sie haben, wenn der Moment gekommen ist
sie werden stark sein, damit ihr`s nur wisst.
Sie müssen kämpfen und beten und glauben
alles Gute in sich aufsaugen.
Denn es ist ihnen nun mal so bestimmt
dass das Gute am Ende gewinnt.
Dass diese sieben Menschen die Erde retten
darauf könnt ihr ganz sicher wetten.
Wenn die Dunkelheit die Erde erreicht
und das Böse zum letzten Gefechte schleicht
Dann werden sie da sein, und zusammen stehen
und Gott wird dem Schauspiel von oben zusehen.
Erst da, am Berg des Tages X
wird über uns alle entschieden, soviel ist fix.
(