Autor:                             Manja mysty_msr@lycos.de

Disclaimer:                      Sie gehören sich selbst, (was sonst?!?) Die Lyrics zu „Whole Again“ gehören wer immer das Lied auch geschrieben hat

Rating:                           NC-17

Kategorie:                       DGR

Zusammenfassung:         Nach Jahren treffen sie sich wieder. Eine zweite Chance?

Archiv:                              Überall. Lasst mich nur wissen, wo!

Autorenbemerkung:         Dies ist eine von meinen zwei ersten Geschichten, die ich auf Englisch geschrieben habe. Seid bitte nicht grausam! Diese Geschichte ist für alle. Ich hoffe, ihr genießt sie so, wie ich sie zu schreiben.

Feedback:                       Immer willkommen! Ihr wisst ja, wie wichtig Feedback für FanFiction Autoren ist. Es ist wie ein Bestseller für den Autor. Mysty_msr@lycos.de

 

Übersetzung:                  Lady_3Jane(at)gmx(dot)de (meine erste Übersetzung *stolz bin*)

 

 

 

Whole again – 5 Jahre später

 

Vorwort: Gill ging endgültig nach der 9.Staffel „Doggett“ und „Reyes“ waren nicht in der Lage, „Akte X“ auf dem hohen Niveau zu halten. Also gab es kein „Akte X“ mehr. Gill zog nach England, so wie es vermutet worden war. Dave blieb in Malibu, zusammen mit Téa, seiner Ehefrau. Téa, „änderte“ die normale Art einer Ehe. Sie hatte eine Affäre. Aber David vergab ihr, als sie ihm erzählte, dass die Affäre vorbei war. Aber das war nicht der Fall. Sie traf sich noch immer mit Cage und David konnte es fühlen, aber er sagt nie ein Wort. Irgendwie störte es ihn nicht, Etwas fehlte in seinem Leben und dieses Gefühl hatte er nun seit sechs Jahren. Seit kurzem wurde dieses Gefühl immer stärker. Was war es nur?

 

Teil Eins

 

London, 25. September 2007

Filmvoraufführung

20. 30 Uhr

 

David lächelte über das ganze Gesicht. Es waren mindestens 100 Leute anwesend. Sein neuer Film „Das Geheimnis der gefühlvollen Stimmen“ schien ein Erfolg zu werden.

<Zumindest die Leute hier mögen ihn> dachte er. In den Vereinigten Staaten bliebt der große Erfolg aus. Und, nebenbei bemerkt, der Film war großartig. Er handelte von Romantik und der einzigen und großen Liebe, die man nur einmal im Leben erlebt. Er verstand nicht, warum die Amerikaner so eine unromantische Einstellung hatten. Die Vorschau hatte gerade erst begonnen.

 

Zur selben Zeit, London

Themse Street Nr. 6, Appartment 5

 

Sie schloss die Tür auf. Dunkelheit war  überall. Es gab heute so viel zu erledigen. Sie war froh, zu Hause zu sein. Plötzlich meinte sie einen Schritt zu hören. Aber nein. Nichts. Warum war niemand zu Hause? Und was war das? Ein Flüstern? „Mom?“ Sie drehte sich herum. „ÜBERASCHUNG!“ Das Licht ging an und sie sah alle ihre Freunde. Aus einer Ecke kam ihre Mutter auf sie zu gestürmt. „Alles Gute zum Geburtstag, mein Liebling!“

„Danke, Mom.“ Sie umarmten einander. Alle ihre Freunde kamen auf sie zu. „Nur das Beste für dich, Piper“ sagte Maxine. Piper konnte immer noch nicht glauben, was los war: „Woher sollte ich wissen...das ist...das ist einfach fantastisch!" bekam sie heraus.

<13 Jahre schon, ich kann nicht glauben, dass es schon so lang ist> dachte Gillian. Während jeder dem Geburtstagskind seine Geschenke überreichte, sagte Gillian „Hey Süße, wie wäre es, wenn wir morgen einen Einkaufsbummel machen? Ich konnte mir morgen einen freien Tag nehmen.“

Piper drehte sich kurz um „Toll, Mom!“

Gill gab ihr Geschenk ihrer Tochter und ging danach in die Küche um das Abendessen vorzubereiten.

 

 

Teil Zwei

 

London

26. September 2007

 

Der Einkaufsbummel von Piper und Gillian begann um 9 Uhr. Es schien als ob Piper alles haben wollte, was sie sah. Mitunter hatte Gillian so ihre Schwierigkeiten, „nein“ zu sagen. In diesen privaten Stunden sah sie die Ähnlichkeiten, als sie in Pipers Alter war. Wieder einmal dachte sie an die alten Zeiten, die sie in London verbracht hatte. Nicht übel. Dann der Umzug in die Staaten. Ihre Rebellion. Ihre Karriere und ihr Weg nach oben. Dann „Akte X“. Kein Zweifel, es war die aufregendste Zeit ihres Lebens gewesen, die sie auf keinen Fall missen wollte. Ihre Zeit mit David war einfach wunderbar. Der Spaß, den sie zusammen hatten und die Liebe, die sie für ihn gefühlt hatte. Sie schüttelte den Kopf.

<Denk besser nicht daran> dachte sie. Es ist vorbei, seit 8 Jahren schon. Sie hatte von ihm seit langer Zeit nichts gehört. Und vielleicht war das der beste Weg um zu vergessen, weil es sie noch immer schmerzte. Sie hatte sich in London ein neues Leben aufgebaut, weit weg von allem, das sie an David erinnerte und die Dinge, die sie einmal geteilt hatten. Vor vier Jahren gab es einmal so etwas wie ein Ehemaligen-Treffen in L.A. Die ganze Crew traf sich. Am Anfang wollte sie gar nicht teilnehmen, aber Piper wollte die Gelegenheit nutzen, um ihre alten Freunde zu treffen, also lies sich Gill breitschlagen. Als sie in das Studio kamen, schien alles wie gestern zu sein. All‘ die Leute, die sie kannte, die netten Unterhaltungen mit ihnen. Aber dann tauchte David auf – mit Téa.

Gill war kurz davor in Tränen auszubrechen, versuchte ihn zu ignorieren und wegzuschauen. Aber das erste, das David tat, war direkt auf sie zuzusteuern und sie fest zu umarmen. Ohne ein Wort zu sagen, hielten sie sich einfach in den Armen. Wie sie erwartet hatte, liefen ihr Tränen über die Wangen. Sie konnte ihn noch einmal spüren und sie schwor sich, dass es das letzte Mal gewesen wäre. Noch mal könnte sie das nicht ertragen. Sie konnte es nicht glauben, aber sie liebte ihn noch immer und sie wusste, durch die Art und Weise wie er zur Tür hereingekommen war – Hand in Hand mit Téa – dass er vergessen haben musste, was sie einst hatten. Für ihn war sie nur eine alte Freundin. Oder Ex-Freundin wie es aussah.

Als er die Tränen sah, die ihr die Wangen herunter liefen, hatte er diesen speziellen Ausdruck in den Augen, den er hatte, als er sie geliebt hatte. Kurz darauf trocknete er ihre Tränen. Der Ausdruck verschwand so schnell wie er gekommen war.

„Es ist so gut dich zu sehen“ flüsterte er. Sie lächelte. Ärgerlich über ihre törichte Reaktion, fing sie an mit ihm zu reden wie in den alten Zeiten. Aber tief in ihrem Inneren wusste sie, dass sie ihn nicht wieder sehen wollte.

„Mom?!“ Plötzlich wurde ihr bewusst, wo sie war. Die Wirklichkeit. Wie immer. Piper hatte die nächste Hose gefunden, die sie bezahlen sollte. Gill lächelte nur. Zumindest war sie nicht allein. Ihre geliebte Tochter war immer noch an ihrer Seite. Piper ging eine Etage tiefer, um nach anderen Dingen zu schauen, die sie gebrauchen könnte. Oder auch nicht.

 

*

 

Er ging die Straße hinunter. Morgen würde er nach Hause fliegen. Nach Hause? Was für eine merkwürdige Bezeichnung für das, was da auf ihn wartete. Es schaute zum Himmel. Dunkle Wolken ballten sich da oben. Er entschloss sich in einem der Geschäfte Unterschlupf zu suchen. Er ging in das nächstbeste. Es schien ein Shop für junge Leute zu sein. Er lächelte. Zu seiner Zeit hätte niemand es gewagt sich so zu kleiden.

<Die Sachen heutzutage sind zu kurz> dachte er. Es war ziemlich warm in dem Geschäft. Er sah sich um, vielleicht konnte er ja etwas für Westy finden. Plötzlich kreuzte ein braunhaariges Mädchen seinen Weg. Sein Blick folgte ihr. „Wo zur Hölle...“ Er folgte ihr zu dem Tisch mit den Hosen. Das Mädchen suchte nach einem anderen Paar Hosen. Er stand nun rechts von ihr. Dann ging er um den Tisch, um das Gesicht des Mädchens sehen zu können. Er war sich noch nicht sicher. Konnte es möglich sein? Konnte das Piper Maru Anderson sein? Sicher, irgendwo in seinem Innersten wusste er, dass Gill nach London gezogen war. Aber er hatte keinerlei Kontakt zu ihr. Und David dachte, dass sie inzwischen schon wieder weggezogen sein konnte. Er dachte, dass die große Stadt nach einiger Zeit zu viel sie geworden sein könnte. Aber das war offensichtlich nicht der Fall. Nun war er sich sicher. Das Mädchen direkt vor ihm, das nach Kleidung suchte, war dasselbe kleine Mädchen, das er in den Armen gehalten hatte, zusammen mit Gill. Zusammen lachend, sich liebend. Wie eine richtige Familie. Familie? Kein Zweifel, das war Piper.

Sie hatte plötzlich eine Hose in der Hand und wollte sich herum drehen als David sprach: „Vielleicht sollte ich sie dir kaufen, als verspätetes Geburtstagsgeschenk!“ Piper starrte den Mann, der mit ihr sprach, an.

„Die kleine Piper weiß nicht, was sie sagen soll. Ist es ein Wunder?“

Piper lächelte ihn an.

„Onkel David? Bist du es?“ Er nickte.

„Oh mein Gott!“ Sie rannte um den Tisch herum und sprang in seine offenen Arme.

„Hey Süße. Was für eine Schönheit du bist!“

 

„Sagt das nicht! Was machst du hier? Bleibst du länger?“

 

„Ich bin wegen einer Filmvorschau hier, die gestern angefangen hat. Ich fliege morgen zurück.“

 

„Morgen?“ wiederholte sie traurig.

„Wenn du mir wirklich ein Geschenk machen willst, dann komm‘ heute  zum Abendessen. Besuch uns diesen Abend, bitte!“

„Ich weiß nicht, ob das eine gute Idee ist, Piper. Schau mal, ich glaube deine Mutter hat viele Dinge zu erledigen“

„Ich bin mir sicher, dass sie dich sehen möchte. Sie ist oben, komm‘ mit mir!“ Sie nahm seine Hände und zog an ihnen.

„Piper! Nein! Ich...es ist...ich möchte nicht stören.“

„Stören? Was stören?“

„Dich, deine Mutter und...“

„...und?“

„Schau mal, ich bin sicher sie hat nun ihr eigenes Leben, mit jemanden, mit dem sie glücklich ist. Das möchte ich nicht stören.“

Piper wartete einen Moment.

„Aber es gibt niemanden, Onkel Dave. Sie wäre traurig, wenn du uns nicht besuchen kommst.“

Er zögerte. „Okay, du hast gewonnen. Sag‘ mir wann und wo. Ich bringe das Essen mit. Magst du chinesisch?“

Sie grinste. „Klar.“

„Aber sag ihr nichts, es soll eine Überraschung werden.“

Sie gab ihm die Adresse und David entschloss sich, zu gehen.

 

 

Teil Drei

 

London

Daves Hotelzimmer

 

Die Zeit verging. Dave konnte nicht erwarten, dass es Abend wurde. Er wusste, dass er ja nur Gillian heute Abend treffen würde, aber irgendwie war er trotzdem nervös. Er konnte es nicht erklären. Während seiner Zeit in Malibu dachte er manchmal an sie. Darüber was sie hatten. In der Zeit als ihre Scheidung lief, war er fast jeden Tag bei ihr. Aber es war gefährlich, für sie beide. Wenn irgendjemand es herausgefunden hätte, hätte es sie den Job kosten können. Jeder kleine Hollywood-Journalist würde über das tragische Ende ihrer beiden Karrieren berichten. Sie hätten jedes Detail ihrer Beziehung in das Licht der Öffentlichkeit gezerrt. Ja, es war äußerst gefährlich. Aber nichts konnte ihn davon abhalten, mit ihr zusammenzusein. Er blieb über den Abend und half ihr mit Piper. Er ging mitten in der Nacht nach Hause um zu vermeiden, dass ihn jemand aus Gillians Haus kommen sehen könnte. Es war die Hölle an die Öffentlichkeit zu denken. Er war besessen von ihr. Aber seine Angst war größer. Er wollte nicht an das Ende der Geschichte denken. Vielleicht könnte er sich im Laufe des Abends bei ihr entschuldigen. Vorrausgesetzt, dass sie ihn überhaupt in ihre Wohnung ließ. Vielleicht würde dieser Abend ein ganz besonderer werden. Vielleicht könnten sie miteinander reden als ob nichts gewesen wäre.

 

19. 32 Uhr

Themse Street Nr. 6, Appartment 5

 

Das Klopfen an der Tür war in der ganzen Wohnung zu hören.

„Mom, könntest du bitte die Tür öffnen? Ich bin beschäftigt“ log Piper. Gillian ging zur Tür und öffnete sie. Alles, was sie sehen konnte, waren viele rote Rosen.

„Fertig für das Abendessen, Ma’am?“ fragte jemand hinter den Rosen. Vor Überraschung wusste sie nicht, was sie sagen sollte. Dann nahm der Mann die Rosen herunter, um sein Gesicht zu zeigen. Eine ratlose Gill starrte Dave an.

„Hi“ sagte David schließlich. „Komm schon Gill, sag‘ etwas“ sagte er mit unsicherer Stimme.

„Dave!“ sie lächelte schüchtern. Dann trat sie zu Seite, damit er hereinkommen konnte.

„Hey, wo bleibt meine Umarmung?“ Sie nahm die Blumen damit er sie umarmen konnte. Diesen Moment genießend, entschloss er sich, sie auf die Wange zu küssen.

<wird schon nicht falsch sein> dachte er. Als sie seine Arme verließ, sah sie eine Träne in seinen Augen.

„Bis du her gekommen um zu weinen?“ Er lächelte wieder und flüsterte „Natürlich nicht. Ich habe uns Chinesisches Essen mitgebracht.“ Sie nahm seine Hand und führte ihn zum Esszimmer während sie nach Piper rief.

„Wie geht es dir? Ich habe von dir so lange nichts gehört.“

„Immer das gleiche in den Staaten.“

„Wie geht es Westy? Und Téa?“ Er schaute von ihr weg.

„Westy geht es gut und…Téa ist...“

Dann stand Piper im Zimmer.

„Hallo noch mal!“

„Hey, Hier ich habe etwas für dich.“ Er überreichte ihr eine Papiertüte.

Piper öffnete sie und griff nach dem Inhalt. Es war dieselbe Hose, die sie im Geschäft in der Hand hatte.

„Alles Gute zum Geburtstag.“ Sie lächelte ihn an.

„Danke.“

„Gern geschehen.“ Aber lasst uns Essen, ich habe Hunger.

Eine halbe Stunde später sprachen sie über die guten alten Zeiten in Malibu und über „Akte X“. Sie machten gerade Witze über Chris, als das Telefon klingelte.

„Ich geh‘ schon.“ Piper rannte aus dem Zimmer. Einen Moment später kam sie zurück.

„Mom?“

„Nein, ich werde dir es nicht kaufen, was immer auch Maxine hat.“ Piper lachte.

„Ja, es war Maxine. Aber, Mom, es ist Freitag. Kann ich heute bei Maxine übernachten? Wir wollen uns einen neuen Film anschauen.“

„Was für einen Film?“

„Eine Romanze, Mom. Nichts blutiges, keine „Akte X“, kein Horror.“

David lachte.

„Sicher, aber benimm‘ dich, junge Dame.“

„Danke, Mom.“ Sie ging zu Dave.

„Es war toll, dich wiederzusehen, Onkel Dave. Tschüß.“ Sie küsste seine Lippe und ging.

„Sei vorsichtig.“

„Klar, Mom.“ Dann war sie fort.

 

Part Vier

 

Gill schaute von ihm weg. Sie starrte auf ihren leeren Teller.

„Geht es dir gut, Gill?“ fragte er schließlich, als er es nicht länger aushielt.

Sie versuchte zu lächeln, aber er wusste, dass es ein unechtes Lächeln war.

„Mir geht es gut. Erzähl‘ mir was in L.A. so los ist. Wie geht es deiner Karriere?"

„Für mich hat sich nicht wirklich etwas geändert. Die Filme in denen ich mitspiele sind in Ordnung. Ich glaube, Hollywood hat mich satt.“

„Sag‘ sowas nicht! Die bist eine wunderbarer Schauspieler und das weißt du auch.“

Sie stand auf um das Geschirr abzuspülen. Er folgte ihr in die Küche und nahm sich ein Geschirrtuch. Sie lächelte darüber.

„Was?“

„Piper macht das nie.“

„Sie ist ein Kind, Gill.“

Sie nickte. „Und sie ist wunderbar.“

Ja, das ist sie.“

„Was ist mit dir? Wie ist es in Europa zu sein?“

„Es ist weit weg von allem in den Staaten.“ Sie sah schnell auf die Teller. Er erinnerte sich, dass sich dafür entschuldigen wollte, was er ihr angetan hatte. Aber sie war schneller.

„Hey, kannst du mir vielleicht ein Bild von Westy und Téa zeigen?“

„Sicher“ sagt er.

Er ging hinaus und kam kurz darauf wieder.

„Komm, lass uns ins Wohnzimmer gehen. Möchtest du Wein?“ Er nickte. Ein paar Minuten später kam sie mit zwei Gläsern und einer Flasche Wein zurück. Sie gab ihm die Flasche.

„Könntest du?“

„Natürlich“ antwortete er und öffnete die Flasche. Nachdem er die zwei Gläser befüllt hatte, gab er ihr ein Bild von Westy und ihm.

„Oh mein Gott, sie ist so niedlich, Dave.“

„Ja, sie ist großartig.“

„Wo ist Téa?“

„Téa!“ sagte er enttäuscht.

„Was ist los? Habt ihr Probleme?“

Er nahm die Gläser und gab ihr eins.

„Möchtest du das wirklich hören? Es ist so ein schöner Abend. Ich bin sicher, dass ich dich nach zwei Minuten langweile.“

„Dave, ich war deine Freundin. Du kannst mir alles erzählen.“

„Du bist immer noch meine Freundin, Gill!“ Er schaute ihr in die Augen. Erst jetzt bemerkte er, wie sehr er sie vermisst hatte. Hatte sie ihn auch vermisst? „Erzähl‘ es mir, Dave“ sagte sie leise. Er schaute wieder nach unten. „Vor zwei Jahren habe ich herausgefunden, dass sie eine Affäre hat.“ Er hielt inne, als er nach den richtigen Worten zu suchen schien.

„Es tut mir leid, Dave. Das wusste ich nicht. Es geht mich nichts an. Wenn du nicht darüber sprechen möchtest, verstehe ich das.“

„Nein, es ist in Ordnung. Ich war so naiv damals. Ich habe ihr vergeben, als sie mir sagte, dass es nie wieder vorkommen würde. Aber es kam wieder vor.

„Und was sagt sie dazu?“

„Nichts, sie weiß nicht, dass ich es weiß. Sie trifft ihn noch immer, aber sie denkt ich weiß es nicht.“

„Warum sprichst du nicht mit ihr? Ich meine...sie ist deine Frau, Dave.“

„Ich weiß es nicht. Irgendwie interessiert es mich nicht mehr. Unsere Ehe ist...anders...sie hat verändert. Nichts dauert ewig, huh?“

„Sag das nicht, ich bin sicher es ist nur ein Frage der Zeit. Du wirst sehen.“ Gill wusste nicht, was sie davon halten sollte. Dave saß neben ihr, nach all dem was passiert war und erzählte ihr das.

„Ich bin mir nicht sicher, ob ich sie überhaupt noch liebe.“

<Oh mein Gott, weiß er, was er mir damit antut?> dachte sie.

„Es tut mir leid. Ich habe dir gesagt, dass ich dich langweilen werde.“

„Das hast du nicht. Ich habe das nur nicht erwartet.“ Sie schaute ihm in die Augen. Immer noch wie bei einem Teddybären.

„Dave, geht es dir gut?“ Sie griff nach seiner Hand.

„Ich wusste nicht, dass ich dich so sehr vermisse“ sagt er schließlich.

„Seit ich Piper in dem Geschäft in der Stadt gesehen habe, sehne ich mich danach dich zu sehen.“

„Sag so etwas nicht, Dave.“

„Ich möchte dir es aber sagen.“ Er drückte vorsichtig ihre Hand. Er hatte Angst, dass sie verlassen ihn könnte. Wieder war sie kurz davor zu weinen. Aber sie zwang sich stark zu sein, stark wie Scully immer gewesen war. Sie wollte ihn in ihren Armen halten aber – wie Scully – konnte sie es nicht.

„Möchtest du manchmal zurück gehen können?“ flüsterte er.

„Zurück zu was?“ flüsterte sie zurück.

„Alte Zeiten.“

„Jeden Tag“.

Das war genug für ihn, um nicht mehr zu warten. Nun wusste er wie sie fühlte. Er lehnte sich vorsichtig zu ihr, um mit seinen Lippen ihre zu berühren. Er wartete auf eine Reaktion von ihr. Sie aber, schloss nur ihre Augen. Wie lange wünschte sie sich schon, dass es war würde? Sie öffnete ihre Augen um die seinen zu sehen. Da war der besondere Blick. Sie konnte ihn wiedererkennen. Diesen Blick hatte er nur für sie.

„Gill, ich möchte, dass du weißt, dass das hier nichts mit meinen Problemen mit Téa zu tun hat. Wenn du möchtest, dass das aufhört...“ Sie legte ihre Hand über seinen Mund.

„Ich weiß“ überrascht schaute er sie an.

„Ich konnte es an deinen Augen sehen.“ Sie küsste ihn erneut, fester dieses Mal, mit mehr Leidenschaft. Sie lag mit dem Rücken auf der Couch, er direkt über ihr. Sie streichelte durch sein dunkles Haar, ihn näher ziehend. Sie konnte seine Zunge in ihrem Mund spüren. Sogar nach der ganzen Zeit fühlte es sich wie tausende von Schmetterlingen an. Er küsste ihre Stirn und bewegte sich langsam zu ihren Wangen, ihren warmen Hals. Sie stöhnte leise. Sie fühlte sich so sicher, wie sie sich seit langer Zeit nicht gefühlt hatte. Dave öffnete ihre Bluse um ihre Haut zu spüren. Nichts hatte sich seit dem letzten Mal geändert. Er küsste ihre Schulter als er ihre Bluse auf den Boden fallen lies. Sie war so schön, wie er sie in Erinnerung hatte. Dann spürte er ihre Hände wieder auf seinem Kopf. Er kam wieder auf ihre Augenhöhe für einen weiteren, langen Kuss. Während sie sich küssten, zog sie ihm seinen Pullover aus. Ihre Hände bewegten sich zu seiner Hose und berührten ihn zwischen den Beinen. Sie konnte fühlen, dass er schon hart war. Aber Gill wusste, dass er sich zurückhalten konnte, wenn er sich konzentrierte. Sie liebte das Spiel, dass sie immer gespielt hatten. Und nun wollte sie wissen, ob er noch immer nach ihren Regeln spielen würde. Damit öffnete sie seine Hose und zog sie weg. Dasselbe tat sie mit seinen Boxershorts. Sie berührte wieder seinen Penis um zu sehen, was passierte.

<Komm schon, konzentrier‘ dich Junge> dachte er. Aber es war schwer. Zu schwer. „Besser du hörst auf, sonst ist es vorbei bevor es angefangen hat.“ Sie lächelte wie ein Gewinner.

„Aus der Übung?“ Es war gemein, aber irgendwie gefiel es ihr.

„Sag das noch mal und ich zeig‘ dir meine Übung.“

„Ich bin die letzte, die dich davor zurückhält, was du tun möchtest.“ Er lehnte sich hinunter um sie erneut zu küssen. Unbeholfen öffnete er ihren BH. Sie deutete das dafür, dass er das eine ganze Weile nicht gemacht hatte. Schließlich war der BH offen und er war froh darüber. Vorsichtig streckte er seine Hände nach ihren Brüsten aus. Dann massierte er sie sanft, bis ihre Brustwarzen hart waren. Er konnte nicht beschreiben, was er davon halte sollte, dass sie noch immer auf ihn reagierte. Nach unten bewegend saugte er zärtlich an der linken. Sie konnte die Hitze in ihrem Innern wachsen spüren, als er sich zu ihrem Bauch bewegte, ihn küsste. Sie keuchte, als er ihre Hose öffnete, sie herunter zog. Das einzige, das ihn zurückhielt, war ihr Slip. Worauf wartete er? Sie schaute zu ihm, er starrte sie an. Dann griff sie nach ihm, um ihn zu küssen. Das machte ihn verrückt, aber sollte er das wirklich tun? Unfähig, noch länger zu warten, zog sie ihren Slip aus und lächelte ihn an, um ihm seine Zweifel zu nehmen. Es schien zu funktionieren und sie öffnete ihre Beine um ihn herein zu lassen. Er war in ihr und es fühlte sich genau richtig an.  Er zögerte einen Moment bevor er begann, sich in ihr zu bewegen. Mit jedem Stoß von ihm fühlte sie sich mehr und mehr von ihm erfüllt. Er bewegt sich schneller und sie konnte ihren beginnenden Höhepunkt fühlen.

„Gill, schau mich an!“ sie stöhnte wieder und tat was ihr gesagt wurde. Er hatte es immer gemocht ihr Gesicht zu sehen, wenn sie zum Höhepunkt kam. Aber konnte sich nicht erinnern, dass sie so leidenschaftlich war. Sie war so wunderschön. Sie konnte fühlen, dass sich ihr Orgasmus dem Ende zu neigte. Er musste vergessen haben, wie das mit einer ihn liebenden Frau war.

„Für mich, David, bitte komm für mich.“ Als er ihre Worte hörte, stieß er wieder in sie. Wieder und wieder. Und dann spürte er es auch. Er konnte kaum atmen, als es über ihn kam. Als er die Augen öffnete, sah sie die Tränen darin.

„Rede mit mir, Dave.“ Er zog sich aus ihr zurück und legt sich auf sie, nackt wie er war. Sie streichelte auf und ab auf seinem Rücken. Er konnte ihren sich verlangsamenden Herzschlag hören. Als sein ganzer Körper zu zittern anfing, fragte sie ihn wieder.

„Dave, was ist los? Du machst mir Angst.

„Es tut mir leid.“

„Sag nicht, dass es dir Leid tut.“ Er schaute hoch zu ihr.

„Gill, was soll ich nun tun?“

„Was meinst du damit?“

„Ich denke, du weißt, was ich damit meine. Ich möchte dich nicht wieder verlieren, Gillian.“

„Es liegt an dir, ich kann dir deine Entscheidung nicht abnehmen.“ Er platzierte seinen Kopf wieder auf ihren Oberkörper.

„Ich weiß. Aber was denkst du?“

„Dave, du kannst mich das nicht fragen. Du geht’s besser nach Hause, Westy braucht dich dort.

„Und ich lasse dich mit Piper allein, so wie ich es vor zehn Jahren getan habe?“

Unfähig zu glauben, was sie sagte, schaute er sie wieder an.

„Das ist nicht länger mein zu Hause.“ Darauf küsste sie ihn. Er zog die Bettdecke hervor, um sie beide zu bedecken.

„Schlaf gut“ lächelte er.

Es dauerte nicht lange, bis der Schlaf über sie kam.

 

Teil Fünf

 

Die Morgensonne tanzte über den Fußboden als Gill ihre Augen öffnete. Sofort erinnerte sie sich an die Ereignisse des letzten Abends. Und genauso plötzlich erkannte sie, dass Dave nicht da war. Gill sah sich um. 9.18 Uhr zeigt ihr die Uhr. Seine Sachen waren ebenfalls verschwunden. Als hatte er genau das getan, was sie ihm vorgeschlagen hatte. Zurück zugehen.  Sie wusste nicht, warum sie das gesagt hatte. War sie verrückt? Konnte dies war sein? Er war fort und ihre Seele schrie sie an. Sie saß auf der Couch, hielt ihr Gesicht in ihren Händen. Sie fühlte sich wieder allein gelassen. Deshalb weinte sie. Plötzlich fühlte sie Hände auf ihrer Schulter. Erschrocken blickte sie auf.

„Warum weinst du?“ Durch ihre Tränen sah sie David, angezogen, vor ihr kniend. Sie trocknete ihre Tränen um ihn besser sehen zu können.

„Ich dachte, du wärst fort.“ Flüsterte sie. Er legte die Decke um sie herum und hielt ihren Kopf.

„Ich habe eine Entscheidung getroffen.“

Sie schaute nach unten, das Schlimmste befürchtend.

„Möchtest du sie hören?“ Gill nickte, als sie sich fragte, wie er ihr wohl beibringen würde, dass er gehen würde.

„Ich liebe dich Gill. Und ich möchte dich nie wieder verletzten. Es tut mir leid, für all die Male als ich dich verletzt habe. Aber wenn du mich immer noch haben möchtest, nach all dem was passiert ist, dann lass mich mit dir zusammen sein bis an das Ende unserer Tage.“

Langsam floss ein Lächeln in ihre Züge. „Und bitte weine nicht um mich.“ Er küsste ihre Stirn.

„Hey, lass mich nicht hier nicht so hängen. Was sagst du?“

„Ich liebe dich auch!“ Dave nahm sie in die Arme und hielt sie. Dann stand er auf und trug sie in die Küche.

„Ich habe uns etwas Tee gemacht, ich schätze, ich sollte von nun an mehr davon trinken.“

Sie küssten sich wieder.

 

If you`ve seen me walking down a street

Staring at the sky

Wagon not to feet

You just passed me by

It`s to make me cry

You can make me whole again

 

If you`ve seen me with another man

Laughing and joking

Doing what I can

I want put you down

Cause I want you around

You can make me whole again

 

Looking back on where we first met

I cannot escape

And I cannot forget

Baby, you`re the one

Used to turn me on

You can make me hole again

Time is laying heavy on my heart

Seems I`ve got to much of it

Since we`ve been apart

My friends make me smile

If only for a while

You can make me whole again

 

Looking back on where we first met

I cannot escape

And I cannot forget

Baby, you`re the one

Used to turn me on

You can make me whole again

 

So now I have to wait

But Baby if you change you mind

Don`t be too late

Cause I just can`t go on

It`s already been to long

But you

Could make me home again

 

Looking back on where we first met

I cannot escape

And I cannot forget

Baby, you`re the one

Used to turn me on

You can make me whole again (2X)

 

Baby you`re the one

Used to turn me on

You can make me whole again

 

Fin. Die Autorin freut sich über Feedback.