Autor: Runy
Kontakt/ Feedback/ Morddrohungen/ etc.: cs_sg1@web.de
Spoiler: The Truth, vielleicht... J
Rating: PG-13
Kategorie: DD/GA Romanze
Disclaimer: Diese Personen gehören weder mir, noch dir, sie gehören sich selbst.
Short-Cut: Eine kleine Unachtsamkeit, und dein Glück scheint verschwunden zu sein...
Anmerkung: Es ist vieles anders, bei mir sind Teá & David nicht verheiratet, haben auch keine Kinder zusammen, Gillian trink Alkohol und was euch sonst noch so auffällt was nicht der Wirklichkeit entspricht. *g*
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Coincidence?
Nach der Series' Final Party…
Es war geschafft, dachte David und ging zu Gillian, um ihr anzubieten sie nach Hause zu fahren. "David, kannst du überhaupt noch Auto fahren?! Ich meine nicht, dass du noch einen Unfall baust...", protestierte Gillian leicht. "Ja, ich kann noch Auto fahren und nein, ich werde keinen Unfall bauen", entgegnete David grinsend.
Am Auto angekommen.
"Und wie fandest du die Series Final Party Gill?" "Ja, ganz gut und selbst?"
"Ja, ganz gut", antwortete David im gleichen Tonfall wie Gill es getan hatte.
"Irgendwie habe ich jetzt keine Lust schon nach Hause zu fahren..."
"David?"
"Wir könnten doch noch ein bisschen spazieren gehen."
"David, Téa wird dir das übel nehmen."
"Téa...", sagte David mit einem Seufzer.
"David, alles ok? Habt ihr beiden Streit?", fragte Gill mit einem Hauch Besorgnis in ihrer Stimme.
"Sie hat mit einem anderen Typ geschlafen...", antwortete David wahrheitsgemäß. Seine Gedanken gingen zurück zum heutigen Morgen:
__________________________________________________________________________________________________
"David, ich muss unbedingt mit dir reden, es ist wichtig", rief Téa in das Badezimmer rein. David war gerade dabei zu duschen. "Ok, ich bin gleich fertig, geh schon mal nach unten in die Küche, ich komm gleich nach." Angezogen ging er die Treppe runter in die Küche, wo Téa mit einem Glas Milch in der Hand, am Tisch saß. "Milch?! Wieso keinen Kaffee heute Morgen? Sonst trinkst du doch immer Kaffee. Das muss ja ziemlich wichtig sein...", scherzte er, aber als er Téas Gesicht sah war er auf der Stelle ruhig. >>Es IST was ernstes<<, dachte er kurz nach. "David, ich, ich... oh Gott, ich weiß gar nicht wie ich dir es erklären soll...", fing téa an. "Ich bin schwanger..."
"Was? Ist das wahr? Oh Gott und davor hattest du Angst Téa?!", fiel David ihr mitten ins Wort. "A-Aber du bist nicht der Vater David, oh Gott es tut mir alles so leid. Ich hätte bei dieser Party nicht so viel trinken sollen. Es ist einfach geschehen", sagte Téa mit Tränen in den Augen. David stand regungslos im Raum, starrte aus dem Fenster ihm gegenüber. Er konnte es nicht fassen, da waren sie neun Monate zusammen, hatten schon die Hochzeit geplant und dann schlief Téa mit einem anderen Typ.
"Wer war es?! Du sagst mir auf der Stelle welches Arschloch dich verführt hat!", schrie er. "Er hat mich nicht verführt, es war meine Schuld. David, ich habe zu viel getrunken den Abend, bitte lass ihn da raus", flehte Téa.
"Wie soll ich ihn da raus lassen, wenn ich nicht weiß, wer dich flachgelegt hat! Wer war es, verdammt noch mal!" David war wütend auf das Schwein, das Téa flachgelegt hatte und auf Téa, dass sie auch noch von dem Arschloch schwanger war. "Mike Leks", antwortete Téa kurz und knapp. David ging hoch ins Schlafzimmer und packte seine wichtigsten Sachen ein. "David, was machst du?", fragte Téa vorsichtig.
"Ich brauche Zeit zum Nachdenken wie es weiter geht. Warum gehst du nicht zu deinem Mike Leks und wirst mit ihm glücklich?!", sagte David provozierend auf dem Weg zur Haustür. Téa blickte dem Wagen hinterher, der gerade aus der Garage hinaus fuhr.
__________________________________________________________________________________________________
"Mit wem?", rutschte es Gill raus. "Entschuldigung Dave, es geht mich nichts an. Aber wenn du reden möchtest, ich bin immer für dich da." "Danke Gill, für alles." Gill strich David die Tränen an seiner Wange weg.
"Ähm, Gill, könnte ich dich um einen Gefallen bitten?" "Na klar, um was geht es denn?" "Könnte ich heute bei dir übernachten?", fragte Dave etwas ängstlich, weil er Angst hatte, dass der Gefallen zu groß sein könnte. "Nur für eine Nacht. Morgen werde ich mir dann ein Hotel suchen, bitte." Sie überlegte kurz... >>Ob das eine gute Idee ist, ihn bei mir schlafen zu lassen?!<< "Ok, aber wirklich nur für eine Nacht, David." >>Oh Gott, was denkt er jetzt von mir. Dass ich ihn nicht mag?! Und verdammt noch mal, ich mag ihn, sogar mehr als ich mir jemals erlauben dürfte.<<
"Danke Gill", flüsterte er und gab ihr einen Kuss auf die Wange.
Gillians Haus…
David holte seine Reisetasche aus dem Kofferraum seines Autos und folgte Gill in ihr Haus.
>>David beherrsch dich verdammt noch mal, sie ist deine beste Freundin und lässt dich zu deinem Glück in ihrem Haus schlafen<<, warnte ihn eine innere Stimme, die er aber kaum wahrnahm, denn er konzentrierte sich auf das Wesen vor ihm, das er liebte. Ja, er liebte sie wirklich, das war ihm heute klar geworden, als er Téa und Gill miteinander verglichen hatte. Auf dem Weg zur Series Final Party. Was immer er auch für Téa empfunden hatte, es war keine Liebe gewesen.
"David, du kannst hier auf der Couch schlafen, ich habe leider nichts anderes anzubieten." "Ich würde aber lieber mit dir in einem Bett schlafen", flüsterte David kaum hörbar. "Hast du was gesagt?", fragte Gill, die auf dem Weg in die Küche war. "Nein." >>Dummer Lügner<<, sagte David in Gedanken zu sich selbst. "Ich glaube, so langsam macht sich der Alkohol von diesem Abend bemerkbar, oder?", fragte Gill lächelnd. "Oh ja, er macht sich bemerkbar." Kaum hatte sie den Satz gehört, spürte sie seine Lippen auf ihren.
>>Oh Gott, stoß ihn weg so lange du noch kannst Gill!<<, warnte sie eine Stimme, aber sie rührte sich nicht, ließ diesen Kuss und viele weitere geschehen. Sie wussten beide, dass es falsch war, aber keiner von ihnen wollte aufhören, bis sie schließlich in Gills Schlafzimmer angekommen waren...
Als Gill am nächsten Morgen aufwachte, lag David nicht mehr neben ihr, so wie noch vor ein paar Stunden, als sie mitten in der Nacht aufgewacht war. Sie ging in die Küche und fand einen Zettel mit Davids Handschrift:
---------------------------------------- ------------------------------------------------------------------
Hallo Gill,
es tut mir leid, was gestern Abend zwischen uns passiert ist. Ich habe es ausgenutzt, dass wir beide zu viel Alkohol getrunken hatten. Ich möchte mich dafür Entschuldigen, aber ich weiß auch, dass es dafür keine Entschuldigung gibt. Gott, ich fühle mich so elend. Ich weiß nicht, ob ich dir je wieder privat unter dir Augen treten kann ohne mich schuldig zu fühlen. Es gibt da aber noch was, was ich dir unbedingt sagen muss, was mir letzte Nacht richtig klar geworden ist.
Ich liebe dich, Gill
David
-------------------------------------------- --------------------------------------------------------------
Gill sah, dass eine Träne auf das Blatt gefallen war. Sie las die Zeilen immer und immer wieder bis ihr einfiel, dass sie ans Set musste.
>>Er denkt wirklich, dass ich es nicht wollte. Oh Gott, er liegt so falsch mit seiner Vermutung. Ich muss mit ihm reden.<<
Als sie am Set ankam war alles wie immer. Chris brachte ihr wie üblich das Script für die nächste Szene, sie musste wie gewohnt in die Maske, nur David ging ihr aus dem Weg.
3 Wochen später...
Am diesen Morgen wachte Gill mit einem komischen Gefühl im Bauch auf, ein plötzlicher Brechreiz übermannte sie.
>>Ich muss dringend zu einem Arzt.<<
Gill ging zum Telefon und holte sich einen Arzttermin für heute Abend.
"Mami, was ist los, du siehst ziemlich blass aus", sagte Piper beim gemeinsamen Frühstück. "Ich bin nur etwas müde, Schätzchen", versuchte sie ihre Tochter zu beruhigen.
Am Set...
"Hier ist die letzte Szene für die X-Files. Gillian, du siehst nicht gut aus, ist irgend etwas?", fragte Chris besorgt.
"Nein, ich bin nur etwas übermüdet, das ist alles", antwortete Gill und hoffte, dass Chris ihr glauben würde.
Sie hatte versucht mit David zu reden, aber der ging ihr immer noch aus dem Weg. Nur wenn Mulder und Scully eine Szene zusammen hatten, war er wieder der alte David.
Die letzte Szene wurde abgedreht und David beendete sie mit dem Satz: "Vielleicht gibt es Hoffnung."
David sprang gleich von dem Bett auf und machte sich in Richtung Trailer. Es war aus und vorbei, die Serie war zu ende und man blickte jetzt in Richtung Film.
Arzt Praxis...
"So, Miss Anderson, ich habe einige Test gemacht und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass es keine Krankheit ist, wie Sie zuerst vermutet haben, sondern dass Sie schwanger sind und zwar in der dritten Woche", sagte der Arzt mit ruhiger Stimme.
"Sie scheinen ziemlich überrascht zu sein, Miss Anderson", bemerkte der Arzt.
"An die Möglichkeit habe ich gar nicht gedacht...", sagte Gill in Gedanken versunken. >>So, jetzt MUSS ich mit David reden, ob er will oder nicht und eine Abtreibung kommt gar nicht erst in Frage...<<
3 Tage später...
Gill griff zum Telefonhörer und wählte die Nummer von Davids Handy.
Sie hatte schon oft versucht ihn anzurufen, aber immer war sein Handy ausgeschaltet, also hatte sie keine große Hoffnung, dass es jetzt anders war.
"David", meldete sich eine bekannte Stimme.
"Hi David, ich bin es Gillian."
"Hallo, was kann ich für dich tun Gill."
"David, ich muss unbedingt mit dir reden, es ist wichtig." David grinste ein kleines bisschen, aber gerade so, dass es Gill noch mitbekam.
"Was ist so lustig?"
"Das waren die gleichen Worte die Téa benutzt hat."
"Aha, ich wollte dich fragen, ob du heute Abend Zeit hast um zu reden?"
"Hm, heute Abend ja, ich denke, ich habe Zeit. Wann soll ich denn zu dir kommen, oder wollen wir bei mir im Hotel reden?"
"Du wohnst immer noch in einem Hotel?!" Gill war ziemlich erstaunt über diese Situation. "Ja, ich wohne immer noch in einem Hotel. Also, das heißt wohl bei dir. So um 20 Uhr?" "Ok, dann bis um 20 Uhr."
Gill legte auf. Es war schon ein bisschen komisch für beide sich wieder normal zu unterhalten.
Gegen 20 Uhr...
David kam pünktlich und fragte sich nun einmal mehr um was es bei dem Gespräch wohl gehen würde. Gill und David setzten sich auf die Couch in Gills Wohnzimmer. David machte den Anfang. "Wo ist denn Piper eigentlich?"
"Piper ist bei einer Freundin", antwortete Gill kurz.
"David, warum bist du mir in den letzten Wochen am Set aus dem Weg gegangen? Ich wollte mit dir reden, habe versucht dich über dein Handy zu erreichen, aber es war immer ausgestellt. Warum?"
"Ich weiß nicht genau, es ist schwer zu erklären. Einmal, weil ich dir nicht mehr in die Augen sehen konnte ohne an die eine Nacht zu denken und weil ich Angst hatte, dass du mich dafür hasst, dass ich es ausgenutzt habe, dass wir beide etwas betrunken waren. Ich hatte einfach Angst dich zu verlieren. Ich weiß, es war dumm wegzulaufen anstatt zu reden. Es ist mir immer klarer geworden, dass ich dich brauche und dass ich dich liebe."
David sah, dass Gill den Tränen nahe war, aber auch er war ihnen nahe. Nun lag es an ihr ihm das zu erzählen was vielleicht die Wende sein könnte.
"David, ich hasse dich nicht und ich denke, dass wir es beide wollten. Du hast recht, du warst dumm. Allerdings gibt es etwas was du wissen solltest. Ich liebe dich auch, ich habe mir nur nie erlaubt mehr als freundschaftliche Liebe zu fühlen. Nur als du mich geküsst hast, kam alles hoch was ich für dich empfinde."
David nahm sie liebevoll in die Arme und küsste ihren Haaransatz.
"David, da ist noch etwas was ich dir sagen muss."
"Dann sag es einfach."
"Ich bin schwanger..." David küsste Gill auf den Mund und flüsterte immer wieder in ihr Ohr wie sehr er sie liebe und wie sehr er sich über das Kind freue.
1 Jahr später...
Téa ging gemütlich durch die Einkaufsmeile und blieb hin und wieder an einem Schaufenster stehen, bis sie David sah, der vor einem Schaufenster mit Krawatten stand.
"Hallo David."
"Hallo Téa."
"Und wie geht's?", fing Téa ein Gespräch an.
"Sehr gut. Und dir? Wie geht es deinem Kind?"
"Ich habe es abgetrieben", sagte Téa mit schwerem Herzen.
"Oh."
"Mike Leks wollte das Kind nicht anerkennen und ich konnte das Kind unmöglich ohne Vater aufziehen."
Sie gingen gemeinsam weiter
"David, findest du nicht auch, dass unsere Beziehung noch eine Chance verdient hat? Ich weiß, dass ich einen großen Fehler begangen habe, was meinst du dazu?"
"Tja, ich sehe das genauso, dass unsere Beziehung eine neue Chance verdient hat, wenn die Situation anders wäre. Téa, ich habe ein neues Leben angefangen, mit einer neuen Frau und einem Kind. Und ich würde mich freuen, wenn du es akzeptieren würdest und wenn wir Freunde bleiben können."
Téa überlegte kurz, das kam sehr überraschend.
"Ok, wir bleiben Freunde."
David ging zum Eiscafé um die Ecke, wo Gill mit Piper und seinem Sohn Jack Eis aß. Téa beobachtete das Familienglück eine Weile und ging dann in Richtung Parkplatz, in ein neues noch ungewisses Leben, ohne David.
ENDE